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    Das BFI hat gewählt: "Carol" ist der beste LGBT-Film aller Zeiten
    Von Johanna Slomski — 22.03.2016 um 09:00
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    Für das British Film Institute ist Todd Haynes‘ „Carol“ über die Liebe zweier Frauen der beste LGBT-Film aller Zeiten. Aber auch 32 weitere Filme aus zwölf Ländern und 84 Jahren Kinogeschichte haben es in die Bestenliste geschafft.

    Platz 27
    1. Platz 27 +
    Zur Feier des 30. Flare Festivals, einer Londoner LGBT-Film-Festlichkeit, hat das British Film Institute die 33 besten LGBT-Filme aller Zeiten gewählt. Angeführt wird die Liste von Todd Haynes‘ Liebesdrama „Carol“, das erst 2015 in die Kinos gekommen ist. Darin spielt Rooney Mara die junge Verkäuferin Therese, die sich in die ältere und charismatische Carol (Cate Blanchett) verliebt. Doch die Liebe zwischen den beiden Frauen wird durch die schwierigen Umstände im New York der 1950er Jahre auf eine harte Probe gestellt.

    Das British Film Institute (BFI) ist eine renommierte Film-Organisation und mit mehr als 150.000 Filmen und über 600.000 TV-Sendungen eines der größten Filmarchive überhaupt. Für die Erstellung der Liste wurden mehr als 100 Film-Experten befragt, zu denen unter anderem namhafte Filmemacher, Kritiker und Autoren gehören. Sie wählten 33 Filme, die auf einfühlsame und sehr unterschiedliche Weise die sexuelle Orientierung, die eigene Geschlechtsidentität und körperliche Geschlechtsvariationen thematisieren, die von der so genannten „Norm“ abweichen. Denn die Abkürzung LGBT steht für „Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender“ (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender).

    Das 30. Flare Festival findet vom 16. bis zum 27. März statt. Auf ihm werden mehr als 50 Spielfilme und 100 Kurzfilme gezeigt, außerdem haben Besucher die Gelegenheit an Diskussionen und Workshops teilzunehmen.

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