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    Oscars 2018: Die Nominierungen im Überblick
    Von FILMSTARTS-Redaktion — 23.01.2018 um 15:15
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    In der Nacht von 4. auf den 5. März 2018 (deutscher Zeit) werden in Los Angeles zum 90. Mal die Oscars vergeben. Nun wurden die Nominierungen in allen 24 Kategorien verkündet:

    1. +

    Die Oscarnominierungen sind in den USA traditionell eine Sache für Frühaufsteher, schließlich werden die wichtigsten Kategorien bereits um 5.38 Uhr (!) Ortszeit im Rahmen einer morgendlichen Nachrichtensendung live im TV verkündet (die weniger wichtigen Kategorien gibt es sogar schon eine Viertelstunde früher als Live Stream). Verlesen wurden die Nominierungen von zwei Hollywoodstars, von denen es viele Beobachter bestimmt cool gefunden hätten, wenn sie auch nominiert worden wären, nämlich Tiffany Haddish aus „Girls Trip“ und Andy Serkis aus „Planet der Affen 3 – Survival“. In der obigen Bildergalerie findet ihr alle Oscar-Nominierungen in allen 24 Kategorien.

    Der große Sieger des Morgens ist sicherlich das Fantasy-Märchen „Shape Of Water“ mit 13 Nominierungen – darunter für den Besten Film, die Beste Regie (Guillermo del Toro) und die Beste Hauptdarstellerin (Sally Hawkins). Dahinter folgen Christopher Nolans Kriegsepos „Dunkirk“ mit acht Nominierungen sowie Martin McDonaghs schwarzhumoriges Thriller-Drama „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ mit sieben Nominierungen (wobei gerade die Nicht-Nominierung von Martin McDonagh als Regisseur den Chancen des Films in der Hauptkategorie Bester Film schaden könnte)

    Insgesamt gab es in den Hauptkategorien keine allzu großen Überraschungen – am ehesten wären da noch die Nominierung von Denzel Washington als Bester Schauspieler für „Roman J. Israel, Esq.“ sowie das unerwartet starke Abschneiden von Paul Thomas Andersons‘ Modefilm „Der seidene Faden“ zu nennen. Nachdem Fatih Akin für „Aus dem Nichts“ gerade noch mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde, ist sein Terrorismus-Drama bei den Oscars nun leer ausgegangen (nachdem es für Deutschland im vergangenen Jahr mit „Toni Erdmann“ zumindest für eine Nominierung gereicht hat).

    Zum Vergleich: So gut waren die FILMSTARTS-Vorhersagen

    Weitere erwähnenswerte Nominierungen: Rachel Morrison wurde für „Mudbound“ als erste Frau überhaupt für den Kamera-Oscar nominiert. Zudem darf sich nun auch NBA-Superstar Kobe Bryant als oscarnominierter Filmemacher bezeichnen – er wurde nämlich für seinen animierten Kurzfilm „Dear Basketball“ mit einer Nominierung bedacht.

    Die Oscarverleihung selbst, die in diesem Jahr erneut von Late-Night-Showmaster Jimmy Kimmel moderiert wird, findet am Abend des 4. März Ortszeit im Dolby Theatre in Los Angeles statt (der späte Termin hängt mit den zeitgleich stattfindenden Olympischen Winterspielen zusammen). In Deutschland wird die Verleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag ab 2 Uhr nachts auf Pro Sieben übertragen.

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    Kommentare
    • Zeratos
      Sorry, das ist Blödsinn. Die Oscars waren immer schon politisch und selbstverliebt. Aber nenne mir mal einen schlechten Film, der einen großen Oscar gewonnen hat.Manche Nominierungen mögen jedes Jahr nicht nach dem allgemeinen Empfinden gefällt worden sein... so what. Dass die Acedamy eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung übernehmen will finde ich auch gar nicht schlecht.
    • Felix Haberkorn
      Was die Geschmakcsache bei Dunkirk angeht, gebe ich dir recht. Mit objektiv urteilen meinte ich, ohne Nolan-Brille ;) Insgesamt bleibt Filmbewertung natürlich immer mit einer subjektiven Note behaftet.
    • Bruce Wayne
      Wenn du weißt wo du Dunkirk wirklich loben kannst, dann beschränke dich evtll. mal nur aufs Storyboard. Das ist nämlich für die Shot-Composition u.Ä. verantwortlich. Objektiv kann man sowieso nicht über Filme urteilen, höchstens objektiv ausgewählte Kriterien möglichst fachgerecht bewerten. Dunkirk ist halt Geschmackssache. Ich habe schon Besseres an (Anti)-kriegsfilmen gesehen.
    • Felix Haberkorn
      Ja, und ich weiß wo ich ihn lobe. ;)Ich bin ein Fan von Nolans Filmen, aber kein Fanboy ;)Insofern maße ich mir schon an, objektiv über die Filme zu urteilen. Ich habe es wahrshceinlich shcon mehrfach geschrieben, das vieles auch ne Stilfrage ist. Meiner Meinugn nach sind die Zeitebenen gut ausgearbeitet.
    • Fain5
      Damit kann ich leben.
    • trixX
      Was Marvel sagt!
    • Lukas H.
      Du tust mir echt leid.
    • Bruce Wayne
      Hat ja auch keiner behauptet. Aber für Inszenierung ist hauptsächlich das Storyboard verantwortlich. Das einzige Anspruchsvolle in Dunkirks Skript sind die drei Zeitebenen. Und selbst die hat er nicht ganz akurat ausgearbeitet. Man sollte halt wissen, wo und in welchen Aspekten man einen Film loben kann, ohne als totaler Fanboy rüberzukommen.
    • Fain5
      Wow ein Trumpbashing, wie raffiniert ;)
    • Felix Haberkorn
      Ich wüsste nicht wo ich da ein Drehbuch für die falschen Aspekte lobe. Recherche gehört dazu bei historischen Stoffen. Und ja, der Hauptteil des Films liegt in der Inszenierung, aber die Inszenierung wird ja durch das Drehbuch vorbereitet, also was das Einfangen der Atmosphäre und Co angeht, Kombi der drei Zeitebenen. Es ist eben eine falsche Annahme zu glauben, ein gutes Drehbuch zeichnet sich vor allem nur durch Dialoge aus, durch viel Dialoge.
    • Petrus
      Mit deinen FakeNews-Anschuldigungen und Disney-Verschwörungstherorien bist du hier der Donald Trump von Filmstarts. Du hast bestimmt auch viele Anhänger.
    • Fain5
      Wow du scheinst ja einen echt schwachen Geschmack zu haben wenn du nur auf Disney und Star Wars News klickst. Aber dann mal Behauptungen raushauen die nicht haltbar sind. DAS ist lächerlich. Ausserdem nimmt dich hier eh keiner Ernst, wie alle von euch Fakeaccounts.
    • Bruce Wayne
      Du hast spezifisch die Recherche als Positivpunkt hervorgehoben. Kann ich doch nichts dafür, wenn du ein Drehbuch für die falschen Aspekte lobst. Davon abgesehen, ist Dunkirk in keinster Weise für einen Screenplay-Oscar gerechtfertigt. Der Hauptteil dieses Filmes liegt in der Inszenierung, eben nicht in Dialoge und Plot. Von daher.
    • Felix Haberkorn
      Dann hast du aber auch was falsch verstanden. Die Recherche ist auch ein Grund, aber eben nicht der alleinige, es geht auch allgemein um die Schreibweise des Drehbuchs. Davon abgesehn geht es nicht um den Oscar an sich, sondern um eine Nominierung. Was den Sieg angeht dürften eher Lady Bird oder Three Billboards an der Reihe sein.
    • Lukas H.
      Du bist einfach herrlich :D Waschweib, stark. Wirst aber schnell beleidigend. Keine Sorge so wichtig bist du nicht, dass ich alle Kommentare von dir kenne. Tut mir leid ;) Die, die ich kenne zielen zu 90% auf Abneigung zu The Force Awakens, Disney, Star Wars und co. hin. Und ich wüsste nicht was Disney mit den Oscars zu tun hat. Aber gut es ist überflüssig mit dir zu diskutieren, schade.
    • Fain5
      Da du ja alle meine Kommentare kennst und deswegen ja nicht übertreibst, wenn du sagst, dass ich NUR kritisierende Oneliner schreibe, müsstest du wissen, dass ich das kann und Diskussionen nicht aus dem Weg gehe. Aber wenn hier einer wie ein Waschweib nur mit immer, nie, nur und sowas kommt, brauche ich nicht darauf eingehen. Denn dein Post war keine Kritik, sie war übertriebenes Gemecker ;)
    • Bruce Wayne
      Du hast den Punkt nicht verstanden. Es ging ja gerade darum, dass er Dunkirk den Oscar wegen außergewöhnlich guter Recherche gönnt. Mir ist es komplett schnurz, ob ein Film historische Akkuratesse vorzeigt. Aber Dunkirk hat dafür sicher keinen Oscar verdient.
    • Felix Haberkorn
      Stimmt die Flugzeuge würde ich auch als gelungene Effektabreit bezeichnen.
    • Darklight ..
      Bill Skarsgard hätte durchaus nommiert werden können. Yep, der war richtig richtig gut...
    • Darklight ..
      Man könnte auch den Einsatz von echten, alten Flugzeugen und die Flugszenen als Effekte bezeichnen, die genial waren und so noch nicht vorkamen. Er hat im Grunde an solchen Stellen es vermieden, auf CGI Effekte zurückzugreifen. Das ist irgendwie ein guter Effekt!Mich hat der Film absolut überzeugt. Durchaus OSCAR würdig. Allerdings würde ich gerne mehr von den Konkurrenten sehen, um das fair beurteilen zu können.
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