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Mit Kevin Spacey & Co: Diese 25 Filme haben im Kino weniger als 500 Dollar eingespielt
Von Carsten Baumgardt — 25.08.2018 um 20:00
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Eine Überraschung war das desaströse Abschneiden von „Billionaire Boys Club“ nicht. In einer Nebenrolle trat immerhin Kevin Spacey auf. Damit steht das Drama aber „nur“ auf Platz 25 der Filme, die in Nordamerika am wenigsten Geld eingenommen haben.

Platz 25
1. Platz 25 +

126 Dollar am ersten und 162 am zweiten (und letzten) Tag der Spielzeit im August 2018: Das ist das katastrophale Resultat der auf zwei Tage und acht Kinos beschränkten US-Kinoauswertung von James Cox‘ „Billionaire Boys Club“. Daran konnten auch Jungstars wie Ansel Elgort („Baby Driver“), Taron Egerton („Kingsman“) oder Emma Roberts („Wir sind die Millers“) nichts ändern – in einer Nebenrolle ist nämlich der zweifache Oscarpreisträger Kevin Spacey (für „Die üblichen Verdächtigen“ und „American Beauty“) zu sehen, der nach schweren Anschuldigungen der sexuellen Belästigung in Hollywood zur „Persona non grata“ wurde. Ridley Scott schnitt ihn deshalb nur wenige Wochen vor dem Kinostart seines Entführungsthrillers „Alles Geld der Welt“ komplett aus dem fertigen Film heraus und ersetzte ihn durch Christopher Plummer. Neben dem tief gefallenen Filmmogul Harvey Weinstein („Pulp Fiction“, „Shakespeare In Love“) ist Spacey der größte Verlierer der monatelangen Serie von Enthüllungen in der Filmbranche.

„Billionaire Boys Club“ war bereits einen Monat zuvor auch als Video On Demand in Amerika erschienen. Das Kino-Einspielergebnis von 425 Dollar ist dennoch lächerlich schwach, bei einem angenommenen Ticketpreis von rund 10 Dollar haben nicht einmal sechs Menschen pro Kino eine Eintrittskarte gelöst. Weltweit spielte das 15 Millionen Dollar teure Biografie-Drama auch nur rund 1,5 Millionen Dollar ein – den größten Betrag übrigens in Russland (742.000 Dollar).

Flop 25 mit einigen prominenten Namen

Bei den 24 anderen Filmen (siehe unsere Bildergalerie oben), die in Nordamerika weniger als 500 Dollar in ihrer Gesamtlaufzeit eingespielt haben, sind durchaus einige dabei, die mit bekannten Namen aufwarten. An der Spitze steht zum Beispiel steht der Thriller „Zyzzyx Road“ mit RomCom-Star Katherine Heigl („Beim ersten Mal“, „Die nackte Wahrheit“) und Tom Sizemore, der in den Klassikern wie „Heat“ oder „Der Soldat James Ryan“ glänzte. Ganze 30 Dollar generierte der Film in Nordamerika.

In der Flopliste finden sich aber noch weitere prominente Gesichter. Charlotte Gainsbourgs Zusammenarbeit mit Pete Doherty (Frontmann der Babyshambles und der Libertines) in dem in Cannes uraufgeführten Historien-Drama „Confession“ wollte in Übersee niemand sehen. B-Movie-Recke (und „Mr. Robot“-Comebacker) Christian Slater sammelte ebenso schlechte Erfahrungen mit dem Horror-Thriller „Playback“, wie die französischen Granden Ludivine Sagnier und Nathalie Baye in der Familien-Komödie „Lou!“. Und Oscarpreisträger Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“) ging in dem Grusel-Thriller „The Marsh“ an der Seite von „Der Duft der Frauen“-Star Gabrielle Anwar unter.

 

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