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"Harry Potter": Endlich bekommen wir Poltergeist Peeves zu sehen!
Von Melanie Schöppe — 22.10.2018 um 18:00
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Ihn hätten die Fans der „Harry Potter“-Bücher gern auch auf der Kinoleinwand gesehen, doch in keinem der acht Filme sorgt Fanliebling Peeves für Aufruhr. Nun veröffentlichte Entwürfe zeigen jedoch, wie der Poltergeist hätte aussehen können.

Peeves der Poltergeist
1. Peeves der Poltergeist +
So haben sich die Macher der "Harry Potter"-Filme den verschmitzten Poltergeist vorgestellt.
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Er ist der chaotische Poltergeist von Hogwarts, der insbesondere Hausmeister Argus Filch auf der Nase herumtanzt und neben den Schülern der Zauberschule vor allem auch die Fans der von Autorin J.K. Rowling geschaffenen Welt begeistert: Poltergeist Peeves. Er unterstützte die Weasley-Zwillinge bei jeglicher Art von Schabernack und verteidigte sein Zuhause, die Hallen von Hogwarts, sogar im Kampf gegen Lord Voldemort. In den acht Filmen war von ihm allerdings keine Spur. Doch heute, sieben Jahre nachdem mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ der letzte Film der Reihe in den Kinos lief, zeigen via Entertainment Weekly veröffentlichte Konzeptzeichnungen, wie Peeves auf der Leinwand hätte aussehen können. Darüber hinaus gibt es noch zu sehen, wie sich die Macher der Filmreihe den jungen Hagrid, das Spickoskop sowie die Drachen, die es nicht in den Film schafften, vorstellten.

Peeves der Poltergeist

Peeves gehört zu den Lieblingen der Fans, die dementsprechend enttäuscht waren, als sie in den „Harry Potter“-Filmen auf den neckischen Poltergeist verzichten mussten. Doch auch die Verantwortlichen hinter den Kulissen, wie zum Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“-Regisseur Chris Columbus, bereuen den Verlust sehr, denn ursprünglich war Peeves durchaus für einen Leinwand-Auftritt eingeplant und es wurde sogar eine Szene mit ihm gedreht. Darin begegnen Harry (Daniel Radcliffe) und seine Freunde dem Poltergeist in einem der unzähligen Gänge von Hogwarts.

Doch schlussendlich fiel Peeves dem Schneidetisch zum Opfer. Dass erklärt Columbus damit, dass er „im Vergleich zu einer komplexen Figur wie Dobby – der lustig, aber auch tragisch ist – eher eine monotone Figursei, die zudem über CGI nicht so gut rüberkommte (via Entertainment Weekly). Ihn dennoch im Film zu behalten, obwohl niemand von der Umsetzung überzeugt war, erschien Columbus nicht fair – nicht gegenüber Peeves, seinen Fans und allen voran dem 2014 verstorbenen Schauspieler Rik Mayall („The Young Ones“), der dem Poltergeist nicht nur seine Stimme, sondern vor allem auch seine Seele gab, wie Columbus weiter ausführt.

Der junge Hagrid

In „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ sehen Fans in einer Rückblende für einen flüchtigen Moment eine schattenhafte Gestalt, die den jungen Hagrid darstellen soll – vielmehr ist von dem späteren Wildhüter von Hogwarts nicht zu sehen. Doch auch für den jungen Halbriesen war zunächst ein größerer Auftritt geplant. Allerdings war die Filmtechnik 2002 noch nicht so weit, wie Regisseur Columbus sie gerne gehabt hätte: „Ich hätte mir gewünscht, die Szene so umsetzen zu können, wie es in ‚Guardians Of The Galaxy Vol. 2 mit einem jungen Kurt Russel gemacht wurde“.

Columbus spricht dabei von jenem Verfahren, in dem das Gesicht eines Schauspielers via Computer auf den Körper eines, in diesem Falle, jüngeren Darstellers montiert wird. Da Robbie Coltranes Gesicht bei den Fans von „Harry Potter“ so eng mit der Figur des Hagrids verknüpft ist, sei dies für die Macher die einzig denkbare Umsetzung gewesen.

Das Spickoskop und die trimagischen Drachen

Das Spickoskop spürt in den „Harry Potter“-Büchern Lügen, Verschleierungen und sogar schwarze Magier oder Feinde auf. Indem es sich dreht, aufleuchtet und pfeift, schlägt es unüberhör- und -sehbar Alarm. Eigentlich sollte ein solches Spickoskop in „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ in Harrys Hände geraten, doch schlussendlich wurde auch diese Szene gestrichen.

Zwar bekommen Fans nicht zuletzt in „Harry Potter und der Feuerkelch“ zahlreiche Drachen zu sehen, doch die Umsetzung der magischen Geschöpfe erwies sich als extrem kompliziert und zeitaufwendig (selbst ein Professor der Anatomie wurde zu Rate gezogen), weshalb Fans den Gemeinen Walisischen Grünling, den Chinesischen Feuerball sowie den Schwedischen Kurzschnäuzler nie auf der Leinwand zu sehen bekamen.  Immerhin sind sie nun auf den via Entertainment Weekly veröffentlichten Bildern zu sehen. Und wer weiß, vielleicht entdecken wir das ein oder andere magische Geschöpf, das es nicht in die „Harry Potter“-Filme schaffte, ja noch in einem der auf fünf Teile angelegten „Phantastische Tierwesen“-Filme... 

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ läuft hierzulande am 15. November 2018 in den Kinos an.

 

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