Tron: Legacy
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MarquisDePosa

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   4 = stark

Ich habe den ersten Tron Film bisher nicht gesehen, aber Tron Legacy fand ich toll gemacht. Zu Beginn des Films wird die Frage gestellt, wie es wohl in der virtuellen Welt aussieht, wenn Daten zu physischen Objekten werden. Die Antwort darauf ist eine ästhetisch durchgestylte Welt, die mit futuristischen Designs und klar umrissenen Formen aufwarten kann. Die Optik ist hier definitiv der auffälligste Aspekt des Films. Alleine kann sie diesen allerdings nicht tragen. Muss sie auch nicht, denn Unterstüzung erhält sie von einem hervorragenden Daft Punk Soundtrack. Zusammen ergibt sich daraus eine Grundlage auf der sich die meiner Meinung nach doch sehr ansprechende Handlung abspielen kann.

Bernd K.

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   5 = Meisterwerk

Grandios! Ich möchte aber gleich erwähnen, dass ich ein echter Tron-Fan bin und deshalb nicht objektiv sein kann. Die Story, die oft kritisiert wird, finde ich zwar nicht anspruchsvoll, aber passt super zu Tron. Nicht jeder gute Film hat eine gute Story! Ich könnte jetzt Seitenweise von Tron schwärmen, aber das will bestimmt keiner lesen. Also – Für alle die Tron geliebt haben, ist Tron Legacy mehr als ein würdiger Nachfolger!!! Von mir ganz klar 5 Stern!


Lorenz Rütter

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   3,5 = gut

Die Fortsetzung von dem Kultfilm Tron verspricht leider nichts neues! Sicherlich gibt es hier geile Special Effects und eine coole Bildersprache. Aber die Geschichte ist echt zu dünn. Auch die Verjüngung von Jeff Bridges ist ziemlich befremdlich. Auch wenn alles gut gemacht ist, kommt es leider wie eine Wiederholung vom ersten Teil vor.

Boppser

2 Follower | Seine 40 Kritiken ansehen |

   4 = stark

Fast 30 Jahre hat es gedauert, bis wir wieder die einzigartige Tron-Optik im Kino sehen dürfen. Mit modernster Computertechnik schafft es Tron Legacy zwar bildgewaltig zu beeindrucken, aber auch das kann leider nicht komplett über die Schwächen in der Storyline hinwegtäuschen. Dennoch weiß das "Vermächtnis" auf seine eigene Art und Weise zu überzeugen. Bild aus Tron Legacy Komplett in 3D gefilmt und dennoch mit 2D- und sogar Schwarz-Weiß-Sequenzen ausgestattet ist Tron Legacy der vermutlich erste Film, bei dem 3D endlich so eingesetzt wird, wie es eigentlich sein sollte. Denn der Effekt ist nicht nur dazu da, um zeigen zu können, dass man es kann, sondern er transportiert eine Nachricht. So sind alle Szenen, die im Grid spielen in 3D und alles in der realen Welt in 2D. Das mutet fast schon philosophisch an, wenn man sich vor Augen hält, dass das reale 3D ausgerechnet für die virtuelle Welt genutzt wird. Darüber hinaus präsentiert sich das Disney-Team wieder in bester Manier und zeigt, dass man definitiv zur Weltspitze gehört, wenn es um spektakuläre Computeranimationen geht. Nahtlos fügen sich die Darsteller in die optisch eindrucksvolle Computerwelt ein, die einige kreative Ideen zu bieten hat. Highlight ist hier natürlich das Lightcycle-Race, welches in Anlehnung an Tron bereits in den Trailern ansatzweise zu sehen war. Die Optik kann allerdings nicht vollständig darüber hinwegtäuschen, dass es in der Geschichte einige Schwachstellen gibt, die vor allem den Fans des ersten Teils auffallen und bitter aufstoßen werden. Darüber hinaus fehlt in Tron Legacy ein wenig die Vision, die den ersten Teil - zumindest im nachhinein - zum Kult machte und heute nicht mehr so unmöglich scheint. Hier lassen die Macher ein wenig den Spirit vermissen, den man für ein solches Projekt als Zuschauer erwarten können muss. Ebenso unverständlich ist es, warum man den Charakter Kevin Flynn so farblos lässt, obwohl man die Chance hätte nutzen können, um ihm deutlich mehr Tiefe zu verleihen. Von diesen Feinheiten, die sicherlich nur eingefleischte Fans wirklich stören werden, abgesehen, präsentiert sich Tron Legacy aber seinem Vorgänger sehr ähnlich. Denn optisch anspruchsvoll und perfekt in Szene gesetzt bietet er genau das, was man sich von diesem Streifen vorab erwartet hat. Im Unterschied zum ersten Teil ist man aber jetzt - verständlicherweise - deutlich mehr auf den Mainstream ausgelegt und verlässt sich zunehmend auf Actioninszenierungen. Tron Legacy wird zweifelsohne viele Menschen begeistern. Vor allem die junge Zielgruppe, die das Original überhaupt nicht kennt, wird ein in sich abgeschlossener Film präsentiert, der kaum Vorkenntnisse erwartet. Genau dieser Punkt wird von den Tron-Fans aber sicherlich negativ aufgefasst, hätte man doch mehr draus machen können, wenn man verschiedene Aspekte von früher energischer aufgegriffen hätte. Als Fazit ist der Film aber definitiv ein Must-See, denn Tron Legacy muss man im Kino gesehen haben und sollte nicht auf die Couchpotatoe-Variante warten, denn diese wird einiges an Flair und Stimmung vermissen lassen!

Sebastian B.

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   2 = lau

Ohne den Vorgänger zu kennen war ich bis zum Schluss vom Film nur wenig gefesselt. Als Jugendlicher hätte er mich wahrscheinlich mehr angesprochen. Vor allem wären mir dann die vielen geklauten Ideen aus anderen Filmen nicht so bewusst gewesen. So aber assoziiere ich Matrix, Das 5. Element bis zu Ben Hur und merke, dass hinter der Effekthascherei nur eine leidlich dünne und irgendwie auch bekannte Story steht. Jeff Bridges wirkt als Darsteller schon fast zu markant gegenüber seinen farblosen Mitspielern und erst recht gegenüber seinem digital jünger gerenderten Alter Ego.

Pato18

6 Follower | Seine 653 Kritiken ansehen |

   3 = solide

"Tron: Legacy" ist ein film mit einer sehr guten und neuen story, die allerdings zu wenig detailliert erklärt wird... action oke und spannung auch oke mehr nicht! das ende ist dann ganz gut gelungen.

Ehemaliger User

   3 = solide

Psychotische Primaballerinen, stotternde Könige und dauerbetrunkene US-Marshalls – die diesjährigen Academy Awards stehen vor der Tür und der Geruch von frischen Oscars liegt in der Luft. In Deutschland geben sich um diese Zeit die heißesten Oscar-Anwärter im Kinosaal die Klinke in die Hand und man selbst als Hobby-Cineast ist im Vollstress. Zur Abwechslung also mal wieder für ein waschechtes Sequel Bares hinblättern – wie originell. Dieses Sequel kommt allerdings 20 Jahre zu spät – „Tron: Legacy“ ist der Nachfolger von „Tron“, der in den 70igern das Genre der Videospiel-Filme prägte und heute als Kult gehandelt wird. Inhaltlich gibt es auch sehr wenig Überraschungen, dafür umso mehr vom eigentlich unwichtigen Teil: Die düsteren Tron-Welten sind fantastisch designt und die Disc-Fights und Lightbike-Chases berauschend in Szene gesetzt. Zudem hat Band Daft Punk einen großartigen Score beigesteuert, der 1:1 zu den Bildern passt, aber auch bei einer langen Autofahrt über iPod-Kopfhörer ordentlich reinhaut. Hauptdarsteller und Story sind dabei nur ein wackeliges Gerüst, um das sensationelle Sci-Fi-Action-Feuerwerk abzufackeln. Knapp 20 Jahre später und doch keinen Tag zu spät – „Tron: Legacy“ ist Balsam für Auge und Ohr, bietet aber abseits davon ein bisschen zu wenig, um mehr als nur einen guten Auftakt für die diesjährige Blockbuster-Saison hinzulegen. (geschrieben im Januar 2011)

Northman Tim

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   3,5 = gut

Nun der perfekte Film ist tron-Legacy bestimmt nicht... Aber es ist ein leidliches, belastendes Thema, das mit der Handlung. Ich finde es nahezu dumm (!) bei solchen Filmen die Handlung als Kritikpunkt festzulegen. Es gibt Filme die kaum Handlung besitzen und trotzdem als Klassiker gelten, nur weil die wenigen Wendungen perfekt plaziert sind. Ein gutes Beispiel, das ich immer wieder gerne nehme, ist "Heat"... Räuber verpatzen ein Coup, werden vortan von Polizei überwacht, und versuchen irgendwie glatt aus dem nächsten "Ding" rauszukommen. Krieg der Sterne, Star Wars allgemein, ein klassisches Beispiel für naiveHandlungsstränge und trotzdem bombastischen Kritiken und Fankult. Wer Filme mit brillianten Handlungssträngen erwartet, soll doch bitte von auf optik ausgelegten Filmen die Finger lassen. Zudem sind Filme geschmackssache. Jemand der überhaupt nichts mit Comic-Verfilmungen anfangen kann, geht doch besser auch nicht in Spiderman Teil 12 und zerreißt diesen dann am nächsten tag in einer Hasskritik auf einer Fanseite von Marvell! Terminator, Avatar, Titanic...James Cameron hat mit Filmen die nicht gerade vor dramaturgischer Tiefe glänzen, wegweisende Film-Bombasten geschaffen, die sich vor "tieferem" Stoff keineswegs verstecken müssen! So, genug ausgeholt zurück zur Kritik: Wenn man mal auf die "handlung" von tron sch..., ist dieser Film echt ein erlebnis! Optisch nahezu perfekt und die musik ist (natürlich auch geschmackssache) in meinen Augen entscheidend für die Atmosphaire und den gesammten Charmes des Films...wirklich klasse. Unverständlich für mich, das filmstarts.de gerade den soundtrack als Schwäche erachtet, obwohl sie offensichtlich den gesammten Film deutlich aufwertet. Für mich war sie mit der Optik einer der Gründe, überhaupt zuzugreifen. Schwächen waren für mich eher der Hauptdarsteller ( etwas mehr Tiefe ala Jeff Bridges hätte gut getan ) und der CGI- Jeff Bridges der wirklich gestört hat. Aber trotzdem: für Fans von optisch experimentellen Filmen ein absolutes muss...!

cyberpath

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   4,5 = herausragend

Tron Legacy ist ein Hybrid: Ein visueller Orgasmus, aber inhaltliches Moorhuhnschießen! Dennoch besticht er durch wundervolle Optik und einen Soundtrack, wie er grandioser nicht sein kann. Ich hab mir sowie Film, als auch Musik gekauft. Wesentlicher Vorteil: Beides kann im Hintergrund laufen! Erhascht man einen Blick auf den Fernseher, wird man visuell stimuliert, ohne gefesselt zu werden und die Beiläufigkeit der Musik erklärt sich von selbst. :-)

SINWAR

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   2,5 = durchschnittlich

ich hab den film in 2D gesehen. insgesamt fand ich ihn nur geringfügig besser als den alten film . beide filme haben kaum story und bestechen durch optik. störend bei legacy fand ich sehr dass die welt zu realistisch war für eine welt die eigentlich keine simulation sein sollte. die darstellung von düsenantrieben, treibstoff, qualmenden reifen, felsen, wasser oder gewitter haben eigentlich nichts in dieser welt verloren. das einzige mal wo man abgesehen von der omnipresenten optik bemerkt dass das eine digitale welt sein soll ist am anfang wo sich die 4 damen perfekt synchron auf sam zubewegen. das ende ist extrem "anti climactic" und "plot convenient". *SPOILER* 1: tron wechselt einfach von dem einen auf den andren moment seine gesinnung. das drehbuch will es so. sie hätten zumindest machen können dass der alte flynn einen zauberspruch auf ihn loslässt um ihn zu drehen. 2: der alte flynn kann zaubern. aber nur wenn das drehbuch es braucht. clue muss am ende noch schnell sterben also benutzt alt-flynn seine magischen user fähigkeiten und macht etwas was DIE KOMPLETTE HANDLUNG DES FILMS UNNÖTIG GEMACHT HÄTTE wenn er es früher gemacht hätte. ganz toll... *SPOILER ENDE* wenn man die dialoge betrachtet stolpert man zwangsläufig über hollywoodschema 0815 zur vertuschung von lahmer charakterentwicklung. charakter A sagt etwas zu charakter B. charakter B wächst im laufe des films über sich selbst bzw charakter A hinaus indem er den selben spruch wiederholt und also diesmal charakter B ihn zu charakter A sagt. und so läuft das wirklich die ganze 2. hälfte des films. dieser film hatte insgesamt aber immernoch mehr vorgehen und interessantere hintergründe als der alte tron. der war wirklich grottenlangweilig.

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