Ehemaliger User
3 - Nicht schlecht
Mit Jerry Bruckheimer ist das so eine Sache. Nach seinem mordsmäßigem Erfolg mit „Fluch der Karibik“ sucht er verzweifelt nach einem Projekt, das an den Mega-Blockbuster anknüpfen kann. Auch sein neuester Versuch, „Duell der Magier“, kann leider nicht wirklich überzeugen. Nicolas Cage spielt seine Rolle soweit solide, liefert aber sonst keine großen Überraschungen ab. Bösewicht Alfred Molina macht sich dagegen ziemlich gut. Wer in meinen Augen vollkommen fehlbesetzt wurde, ist Jay Baruchel. Er passt einfach überhaupt nicht in die Rolle des Helden. Bei all den talentierten Jungdarstellern dort draußen, fragt man sich ernsthaft warum es ausgerechnet Baruchel sein musste. Dass die visuellen Effekte großartig sind, steht bei einer Bruckheimer Produktion natürlich außer Frage. Der Film selber leidet an seinen großen, unübersehbaren Schwächen. Und so bleibt „Duell der Magier“ nichts weiter als solides Popcornkino, was zwar schön aussieht, aber inhaltlich kaum punkten kann. Und so fehlt ihm genau das, was vielen Bruckheimer Produktionen fehlt: Eine Seele.
Hinzugefügt am 26.03.2011 um 14:58 Uhr
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