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Kinostart
6. November 2008 (1h 22min)
- Regie
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Mit
Zarah McKenzie, Steffen Gräbner, Oliver Kniffki mehr
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Deutschland
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Der New Yorker Anwalt William Singer erhält aus dem Nachlass von Verwandten drei geheimnisvolle Briefe, unter anderem verfasst von seiner Großcousine Josefine Eylandt. In ihnen ist die Rede von drei rätselhaften Gästen, die von der Familie über Jahrzehnte im Keller ihres Hauses in Duisburg-Rheinhausen versteckt wurden. Singer beauftragt den privaten Ermittler Steffen Werner, der dem mysteriösen Inhalt der Briefe in Deutschland nachspüren soll.
| Verleiher | W-Film | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Andreas Staben
Als das Phänomen Blair Witch Project 1999 weltweit für Furore sorgte, soll angeblich einigen Zuschauern angesichts der hektischen und verwackelten Handkameraaufnahmen schlecht geworden sein. Keine zehn Jahre später ist das Publikum so sehr an grobkörnige, schlecht ausgeleuchtete und unruhige Bilder gewöhnt, dass eine solche Schockwirkung absurd erscheint. Umso klarer stellt sich die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der Anekdote, hatten die „Blair Witch“-Macher doch nicht nur ihren Film mit den Formalia des vermeintlich Authentischen versehen, sondern dazu noch eine begleitende Internet-Präsenz ausgeklügelt, die die Echtheit des Gezeigten weitaus origineller vortäuschte. Im Reich des Virtuellen schien alles möglich, die im weltweiten Datennetz losgetretene Lawine ermöglichte und begründete einen der größten Überraschungserfolge der Kinogeschichte. Der Duisburger Produzent Michael W. Driesch, der unter dem Pseudonym Don Miguel auch als Regisseur und Autor firmiert, folgt mit seiner Mystery-Doku „Die Eylandt Recherche“ der Doppelstrategie von online gestreuten Informationen und „Mockumentary“. Zwischen den Polen unbeholfener Imitation und gelungener Parodie ist bei diesem Film nicht immer zu unterscheiden, für eine ernsthafte Reflexion der Regeln des Fälschens und Als-Echt-Verkaufens fehlt die Geschlossenheit. Dafür besitzt die Fabel um Aliens im Ruhrgebiet den Charme des Amateurhaften und ein ordentliches Maß Lokalkolorit.
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Rolle: Josefine Eylandt
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Rolle: Steffen Werner
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Rolle: Stendahl
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Rolle: Tonya Relika
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