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3.5 - Gut
Duncan Jones ist schon ein begnadeter Regisseur. Mit „Moon“ hat er einen richtig guten Film kreiert, der mich trotz der guten Kritiken ziemlich überrascht hat. Der Film hat einer sehr interessante Ausgangslage: Ein Mann, der nur mit seinem sprechendem Computer in einer Raumstation arbeitet und sich auf die Rückkehr auf die Erde zu seiner Familie freut. Als er eines Tages außerhalb der Station seinen perfekten Doppelgänger findet, beginnt er sich Fragen zu stellen und stößt auf ein dunkles Geheimnis. Der Trailer offenbart diese Story, ohne dabei mehr zu verraten. Getragen wird „Moon“ durch Sam Rockwell, der wirklich hervorragend spielt und Emotionen an den Zuschauer vermittelt. Sehr schön. Dazu muss ich noch sagen, dass ich persönlich großer Fan von „Raumschiff“-Filmen bin. Kamerafahrten durch weiße Tunnel, Schwerelosigkeit, all das sorgt für eine einzigartige Atmosphäre. Jones hat für sein Debüt also nicht nur einen ausgezeichneten Hauptdarsteller gecastet, sondern auch super inszeniert. Wie man das Ende eines Films beurteilt, muss man immer für sich entscheiden. Man ahnt natürlich schon etwas, wodurch der große Aha-Effekt ausbleibt. Dennoch arbeitet Jones die Auflösung sehr geschickt und auch emotional aus. Wen das Ende da noch enttäuscht, weiß ich auch nicht weiter. Mir hat „Moon“ einfach sehr gut gefallen und ich kann auch nur raten sich den Film mal anzuschauen. Da freut man sich doch schon auf den nächsten Streich von Duncan Jones, der Source Code heißt und bei uns auch demnächst in die Kinos kommt.
Hinzugefügt am 20.05.2011 um 18:16 Uhr
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