Comicverfilmungen oder besser Verfilmungen von Graphic Novels müssen ja nicht immer mit Superhelden zu tun haben. In „Whiteout“ gibt Kate Beckinsale die toughe aber liebenswürdigen Marshall Carrie Stackless. Die befindet sich nämlich an der Antarktis und stolpert über eine Leiche, irgendwo im Nirgendwo der weißen Wüste. Was ist passiert? Regisseur Dominic Sena zieht alle möglichen Register seines Könnens und versucht einen Thriller der alten Art zu gestalten. Es gelingt ihm teilweise. Der Film durchaus interessant und spannend inszeniert, schafft es aber eben nicht wirklich neues aus dem Stoff was das Thriller Genre betrifft herauszuholen. Einzig die gefährliche Umgebung mit dem vielen Schnee und der Kälte ist hier die wirkliche optische und interessanteste Errungenschaft. Kate Beckinsale gibt sich Mühe die kernige Heldin mit verletzter Persönlichkeit zu mimen, ist aber schauspielerisch nun nicht immer auf höchstem Niveau. Aber anschauen mag man sich ja Kate dennoch gerne. Hinzu kommen leider nervende Logikpatzer und Anschlussfehler. Mein Lieblingsszene im Film ist folgende als Kate und der Rest bei der Ermittlung ein Flugzeug betreten: Auf die Frage von Carrie Stackless ob dieses Flugzeug möglicherweise eine Amerikanische Maschine sei? Gibt es als Antwort, dass dies wohl ungewiss ist. Es könnte eine amerikanische oder russische Maschine sein, während man im Hintergrund aber klar einen Schriftzug in kyrillischen Buchstaben lesen kann. Wer sich mit sowas abfinden und sich durchaus mal anderthalb Stunden unterhalten lassen kann ohne großen Anspruch zu haben der darf ruhig mal einen Blick riskieren. Allen anderen werden wohl vor Langeweile sterben…
Hinzugefügt am 29.03.2011 um 19:40 Uhr Verstoß melden- Home
- Kino
- TV
- DVD
- Stars
- Trailer
- Mobil
- Specials |
- Nachrichten |
- Community |
- Services

- Kinoprogramm
- Trailer & Clips
- Cast & Crew
- Kritiken
- FILMSTARTS-Kritik
- Pressespiegel
- User-Kritiken
- Bilder
- DVD
- Wissenswertes
-
0% - 0 Kritiken
-
0% - 0 Kritiken
-
0% - 0 Kritiken
-
33% - 1 Kritik
-
67% - 2 Kritiken
-
0% - 0 Kritiken
1 follower | Seine 7 Kritiken ansehen |
Whiteout ist ein leider nur durchschnittlicher Film. Die Storyline weiß einen nie wirklich zufesseln, abgesehen vom schön anzusehen set fängt der Film schnell an zu langweilen. Die Charaktere wissen nicht zu gefallen, die ganzen geschehnisse, die der Einführung dienen, lassen einen eher kalt. Auch von Frau Backinsale hat mich schon mehr überzeugt. Es kommt bei jeder Folge CSI definitiv mehr spannung auf. alles in einem nicht wirklich empfehlendswert.
Hinzugefügt am 30.07.2010 um 13:23 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 3 Kritiken ansehen |
„Whiteout“ ist leider ein eher enttäuschender Film. Das liegt nicht an Beckinsale, die wieder einmal einen überzeugenden Job macht. Auch die Nebendarsteller liefern eine überzeugende Leistung ab. Die Schwächen finden sich eher im Drehbuch: die Geschichte ist vorhersehbar und nicht wirklich spannend inszeniert. Es gibt wenige spannende Momente (Jagd des Killers mit einem Eispickel). Das genretypische Finale ist kaum überraschend und das liegt vor allem daran, dass es nur vier bis fünf Darsteller gibt, die als Killer in Frage kommen. Das Setting kann ebenfalls kaum überzeugen. Die Atmosphäre kommt kaum richtig rüber, weil sich der Regisseur für die Umgebung auch nicht interessiert. Alles bleibt farblos und die Charaktere spiegeln sich kaum in der Landschaft wieder. Auch die engen Räume der Forschungsstation hätte man zielführender einbringen können, stattdessen wurden hier Möglichkeiten verspielt. Die Effekte und der Bluescreen sind für heutige Zeiten schlecht. Ein Flugzeugabsturz wurde noch nie wirklich überzeugend dargestellt („Knowing“ und „Cast Away“ ausgenommen). Auch der Schneesturm wirkt billig und lieblos. Wenn ich mich für dieses Setting interessiere, würde ich eher zu „D-Tox“ mit Sly Stallone greifen. Ansonsten ist „Whiteout“ nur für extreme Beckinsale Fans geeignet.
Hinzugefügt am 29.05.2010 um 01:22 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
...als in der Antarktis. Kälter auch nicht. Doch langweiliger durchaus.... ...wie Dominic (Gone in 60 Seconds/Passwort Swordfish) "Thriller" problemlos beweist. Bei der Mörderhatz auf einen Killer, der aus einem Flugzeugwrack das seit 50 Jahren im Eis konserviert wurde etwas hat mitgehen lassen das das Töten rechtfertigt, dürften sich vor allem die Drehbuchautoren (4 an der Zahl!) abgemüht haben etwas von Interesse zusammenzutragen (und ich mag mir gar nicht vorstellen, daß die Graphic Novel die der Verfilmung zu Grunde liegt genauso dröge sein soll). Selbst der zusätzliche Einsatz von Stuart Baird (einem der besten Cutter Hollywoods) um den Streifen offensichtlich auf Tempo zu schneiden scheitert auf nahezu ganzer Linie. Einzig und allein der Kampf gegen den Bösewicht außerhalb der Arktisstation, entlang der Sicherheitsleinen an die sich unsere Helden einhaken müssen um in dem hereinbrechenden "Whiteout" nicht den Weg und das Leben zu verlieren verschafft dem Puls des Zuschauers zumindest ein wenig Auftrieb. Ansonsten wirkt der komplette Rest wie ein recht dröger Fernsehkrimi. Und das Kate Beckinsale zu Beginn mal unter die Dusche springt (wobei der heisse Wasserdampf natürlich dann eigentlich wieder alles verdeckt, was männliche Fans zumindest für ein paar Momente glücklich gemacht hätte, eben: Gone in 60 Seconds!) ist auch nur Augenwischerei. Und auf dem kargen Bonusmaterial der DVD sind zwei "deletetd Sequences", von denen zumindest die zweite auf jeden Fall in den Film gehört hätte - nicht das sie erschütternd informativ wäre, doch durch ihr Fehlen bekommt die gesamte im Film enthaltene Sequenz von dem Punkt an dem sie nun beginnt einfach den Beigeschmack als würde wirklich etwas fehlen.... oder wie würdet ihr das sehen, wenn zwei Personen eine andere Arktisbasis besuchen, ohne dass ihr Ankommen in irgendeiner Form zur Kenntnis genommen würde??? Eben! Auch der Abgeschiedenheit eben dieser Basen im ewigen Eis kann der Film rein gar nichts abgewinnen - wie effektiv ein vielmals gescholtener Genrefilm wie "D-Tox Im Auge der Angst" damit umzugehen wusste, wird einem schmerzlich bewusst, wenn man dieses budgetmäßig ansprechend ausgestattete ansonsten allerdings dramaturgisch schockgefrostete Teil erlebt. Hab im Laufe der Jahre eine echte Sympathie für gewisse Hollywoodflops entwickelt (Octalus/Hudson Hawk/Fegefeuer der Eitelkeiten/Howard die Ente/Das Phantom/Josie und die Pussycats.. und noch ein paar mehr) - dieser hier ist vollkommen zu recht drüben an der Kasse gefloppt und hierzulande nur auf DVD erschienen.....
Hinzugefügt am 19.04.2010 um 12:59 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Kein Meisterwerk, dennoch ein solider Thriller mit schönen Setting und einigen Spannungsmomenten, leider kann die Story nicht ganz überzeugen. Dennoch wurde ich recht gut unterhalten.
Hinzugefügt am 11.02.2010 um 00:32 Uhr Verstoß melden
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Sichert

