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Home > Kino > Film-Archiv > Komödie > Louise Hires A Contract Killer > Userkritiken
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1 - 10 von 10 Treffern
Kritik: was macht man eigentlich, wenn der betrieb pleite geht, man vor dem nichts steht und der chef irgendeines anonymisierten großunternehmens es sich mit der kohle vermutlich auch noch ziemlich gut gehen lässt? wir dachten immer; ziemlich wütend werden und auf die straße gehen. dem ist auch so, nur bringt es leider ziemlich wenig. der kapitalismus wandelt sich. die dienstleistungsgesellschaft braucht günstige produktion und die siedelt sich dort an, wo unterbezahlte arbeiter sich ihr willig d. h. verzweifelt um den hals schmeißt weil die alternative sein sprichwörtlicher untergang wäre. die wut des menschen über seine eigene situation verebbt immer dann, wenn das system auf das sie trifft zu komplex ist um um archaik zu dulden. und genau hier setzen benoît delépine und gustave kervern an. was tun mit dem skrupellosen boss? einfach selbst skruepllos sein! der typ wird abgeknallt! so verrückt die geschichte um einen völlig untalentierten killer und eine mann/frau auch inszeniert sein mag: die grundidee der geschichte ist nichtmal so abwegig. es gibt wenig, das sich der moderne mensch noch nicht vorstellen kann und weil das so ist machen sich die regiesseure einfach darüber lustig. da werden behinderte, babys, frauen und kühe über den haufen geschossen. selbst wenn der wille zum effekt allzu offen zutage tritt bleibt der film subtil: denn der nihilismus den er produziert, die sinnlosigkeit seiner existenz ist immer auch gewollt und damit teil des konzepts. auf moralische zweifel lässt sich das duo dabei garnicht erst ein. der film ist kein was - äwre - wenn - szenario. mag das ausgehende szenario auch denkbar sein, wir erinnern uns an wütende franzosen die auf dem höhepunkt der finanzkrise ihre chefs als geiseln nahmen und drohte diese in die luft zu sprengen - in der art wie es erzählt wird beginnt die intellektualität des films mit bezugreichen, subtilen und grotesken schwarzen humor. denn zuletzt kann man sich immer auf das türmchen seiner eigenen trutzburg zurückziehen und sagen: "die welt ist im arsch und eigentlich ist das ziemlich witzig". "louise hires a contract killer" ist beides: extrem witzig, subtil und intelligent und dumm, albern, primitiv und paralysierend.
Kritik: Ein absolut genialer schwarzhumoriger Film der immer wieder für geniale, skurrile Lachmomente gut ist. Ich und 2 andere Leute mit SEHR unterschiedlichen Filmgeschmack (wer's wissen will: Mein Nachbar, meine Freundin und ich) haben sich diesen Film angesehen: Eindeutiges Urteil : Genial !!! Jeder der darüber nicht lachen kann soll sich die späteren Leslie Nielsen Filme ansehen...da ist er wahrscheinlich besser aufgehoben! AMEN ! :-)
Kritik: Der Film grenzt sich auf geradezu anarchische Weise von konventionellen Streifen ab. Daher sollten Mainstream-Liebhaber ihn definitiv meiden. Liebhaber des derben Humors, die im Kino überrascht und provoziert werden werden wollen, sollten diese Perle aber nicht auslassen. Vergleichbar mit Filmen wie "Mann beißt Hund" oder "Dänsiche Delikatessen". Der Film strotzt nur so vor absurden Details und skurillster Situationskomik. Er begleitet haushohe Verlierer am äußersten Rand der Gesellschaft bei ihrer urkomischen unbeholfenen Revolte gegen eine globalisierte Gesellschaft, deren Regeln sie nicht beherrschen. Gerade ihre die Schrulligkeit, Häßlichkeit und Stumpfheit macht diese Gestalten besonders interessant und im Lauf des Films auch immer sympathischer. Nur 9 Punkte, da das Ende leicht abfällt.
Kritik: Der Film erinnert ein wenig an Filme wie "00 Schneider macht Jagd auf Nihil Baxter" oder "Abbuzze" von Badesalz. Grandiose Situationskomik von wirklich schrägen Hauptdarstellern. 8 Punkte wären zuviel des Guten, aber über dem Schnitt ist diese seltene Filmperle allemal. Sicherlich nicht geeignet für Mainstream-Kino-Touris.
Kritik: oh, die lieben kühe! sich über die vermeitlichen geschmacklosigkeiten einer satire zu erregen, in der kühe und babys erschossen werden und die ironiefreie torture - porn bewegung als befreiungsschlag des humanismus abfeiern. leute - wegen euch sind filme wie diese überhaupt erst so lustig (:
Kritik: So eine wunderbare Groteske habe ich seit dem "jüngsten Gewitter" nicht mehr gesehen. Die herrlichen Kippmomente, in denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt, machen den Film neben seinem großartigen schwarzen Humor zu einem nachhaltigen Erlebnis. Gerade das Geschmacklose an diesem Film, und das ist durchaus vorhanden, da kann ich meinem Vorredner durchau recht geben, verschafft dem Film aus rezeptionsästhetischer Sicht einen fast schon philosophischen Charakter. Kino, das nur unterhält ist meistens einfach nur dünn und gehaltlos.
Kritik: Eigentlich sagt mein Titel ja schon alles.In dem Film bringen 2 Leute undefinierbaren Geschlechts abwechselnd Babies, Krebskranke, alte Menschen und hilflose Tiere um. Die Leute die sowas als Humor empfinden, haben wohl auch Spaß daran zuhause ihre Partner zu schlagen. Im Kino war keinem zum Lachen zu Mute, weil man abwechselnd mit Müdigkeit und Fassungslosigkeit zu kämpfen hatte. 1/3 des Publikums hats das Kino fluchend verlassen, der einzige Grund warum ich mit meinen Freunden bis zum Ende durchgehalten habe, waren die bequemen Sessel. Peinlicher Film, hässliche Schauspieler(/innen????), da guck ich lieber HomeShopping..
Kritik: habe den film auch in der sneak gesehen und kann nur sagen, dass es endlich mal eine abwechslung war nach den ganzen unglaublich einfallslosen aber mit viel geld produzierten filmen über horrorhäuser oder kämpfer (fighter). jedoch ist es garantiert nicht jedermanns sache und teilweise fragt man sich, ob der film selbst die grenzen des bitterbösen ultraschwarzen humors sprengt (krebskranke als mörder, anschläge auf das world trade center, wie in der kritik genannt). trotzdem lebt der film gerade von den kleinigkeiten und ich habe seit langer zeit nicht mehr so gelacht. unglaublich bilder und unfassbare szenen entfalten eine so unglaubliche situationskomik, die meist auf den allerkleinsten details des films beruht. fazit: für leute die aaltra oder eldorado gesehen haben ein muss, ebenso wie für alle die genug von belanglosem 0815-film haben.
Mitglied seit 887 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Und genau deswegen gehe ich immer wieder in die Sneak. Damit man auch mal Perlen, abseits der Mainstreamproduktion, sehen kann. Der Einstieg ist jedoch recht schwierig gemacht. Auch erst nach ca 20 Minuten könnte man erahnen worauf der Film hinauszieht. Aber von da an würde der Film von Minute zu Minute besser. Der Film hat eine sehr derbe und harte Art der Komödie, was ihn aber dadurch von vielen anderen Filmen abhebt. Kinogänger die nur Blockbuster aus der Holywood Produktion schauen, und keine Geldud haben, sollten den Film meiden. Alle anderen werden ein ungewöhnliches und seltenes Kinoerlebnis bekommen.
Kritik: Ich hab den Film in der Sneak gesehen und das Verhalten des Publikums war bezeichnend. Nach 1h waren 75% der Leute gegangen, das habe ich in 6 Jahren regelmäßigen Sneakbesuchen noch nie erlebt. Erster Kritikpunkt war die unterirdische Synchronisation, die Bilder selbst waren auch nicht der Hit. Sowas wie eine strukturierte Handlung gibt es nicht, erst am Ende merkt man, worum es eigentlich gehen sollte. Sicher war der ein oder andere Gag nicht schlecht, für Leute mit schwarzem Humor (aber so schwarz wie der der schwarzen Löcher) vielleicht geeignet. Aber ansonsten stolziert der Film von Geschmacklosigkeit zu Geschmacklosigkeit, und zu guter Letzt sind die Hauptdarstellen unsympathisch, wie ich es selten in Filmen gesehen habe. Fazit: Vielleicht gibts ein paar Leute, denen der Fil gefällt, aber dem normalen Publikum rate ich dringend von diesem Film ab.
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