An Education
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    6 User-Kritiken

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    PaddyBear
    PaddyBear

    7 Follower | Seine 104 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    In Filmen in denen es um das Erwachsen werden geht sind meist irgendwelche Teenie-Komödien die man schon kurz nach ihrem anschauen wieder vergessen hat. An Education geht dort andere Wege. In diesem Filmdrama von Lone Scherfig wird das Thema heranwachsen eher ernsthaft (trotz einer gewissen Prise Humor) angegangen. Der Film spielt in den 60er Jahren und vom Setting her, ist der Film durchaus gelungen. Die Kleidung und die Lokation passen wunderbar in das England der sweet sixties. Dramaturgisch hat der Film jedoch einige kleine Macken. Er tänzelt leichtfüßig zwischen Drama und Komödie (wobei man Komödie nicht als alberne Joke Aneinanderreihung verstehen sollte). Diese Mixtur ist zwar soweit gelungen jedoch hätte ich mir persönlich doch ein wenig mehr tiefe gewünscht. Grade zum Ende hin, denke ich hätte man doch deutlich mehr aus der Geschichte heraus holen können. Schauspielerisch bewegt sich der Film sicherlich auf sehr hohem Niveau. Carey Mulligan wurde für diesen Film für den Oscar nominiert und diese Nominierung habt sie zurecht bekommen. Sie spielt, wie eigentlich immer, wirklich ausgezeichnet. Neben ihr hat mich am meisten Alfred Molina als ihr Vater überzeugt. Herrlich spielt er ihn in verschieden Facetten. Aber auch Peter Sarsgaard kann als verführerischen Gentleman überzeugen. Im Original überzeugt der Film übrigens deutlich mehr da der großartige englische Akzent einfach deutlich mehr Charme versprüht als die deutsche Synchronisation. Was ich noch ein wenig kritisieren würde, wäre der lehrende Effekt des Zuschauers. Ich denke nicht das er lernen soll, dass man sich nicht auf älter Männer einlassen soll oder das man fleißig lernen soll. Hier fehlt mir ein wenig die starke Massage des Films. Es ist keine Education für den Zuschauer. Aber alles in allem ist der Film wirklich gut. Er bietet gute Unterhaltung, zeigt tolle Schauspieler bei ihrer Arbeit und zeigt ausnahmsweise mal einen ersthaften Weg des Erwachsenwerdens.

    Hinzugefügt am 27.02.2011 um 00:32 Uhr
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    Starsky79
    Starsky79

    0 follower | Seine 19 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Was mir besonders gut an dem Film gefiehl ist die nostalgische Reise in die sechziger Jahre. Carey Mulligan in der Rolle der Jenny überzeugt und kommt auch sehr sympatisch rüber. Eine aussergewöhnlich Liebesgeschichte zwischen einer sechzehn jährigen Schülerin und einem Mann Ende der Zwanziger. Mit einem sagen wir mal überraschendem Ende. ;) Trotzdem gebe ich nur 3,5 Sterne da mich die Geschichte nicht voll und ganz die 100 Minuten fesseln konnte. Was nicht heißt das sie schlecht war. ;)

    Hinzugefügt am 16.08.2010 um 00:34 Uhr
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    Rhetorikmaster
    Rhetorikmaster

    0 follower | Seine 12 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    In "An Education" brilliert in erster Linie Carey Mulligan, die, in der Rolle der süßen sympathischen Jenny, einen Platz in den Herzen der Kinobesucher ergattern kann. Der Film zeigt die schwer zu meisternde Kluft zwischen dem Reiz des Abenteuers und dem gesitteten und geordneten Leben einer jungen Frau der 60er Jahre auf. Das schön gestaltete Ende lässt einem bewusst werden, dass man die Zeit zwar nicht zurückdrehen, jedoch jederzeit einen Neuanfang starten kann. "An Education" ist durch seine individuelle Geschichte und die famose schauspielerische Leistung ganz und gar empfehlenswert!

    Hinzugefügt am 07.05.2010 um 00:21 Uhr
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    maxp.ge
    maxp.ge

    0 follower | Seine 4 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Charmantes Märchen über eine Teenagerin im London der 60er Jahre, die sich in einen erwachsenen Mann verliebt. Bestsellerautor Nick Hornby hat hier ein sehr symphatisches Coming-Of-Age Drehbuch vorgelegt und damit eine klasse Vorlage für die überragende Vorstellung Carey Mulligans geliefert, die sicherlich ein großer Kandidat für die Oscarverleihungen ist.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      4 - Sehr gut

    ...predit der Film ein wenig von der Kanzel herab, zugegeben. Doch wird die keinesfalls originelle Geschichte allein von der wunderbaren Carey Mulligan getragen, die einen die eine oder andere dramaturgisch eher behäbige Kröte locker schlucken lässt. Und der Rest vom Cast ist nicht minder formidabel. Wird mit Sicherheit kein Klassiker, doch als Unterhaltung mit Niveau und Charme versteht es dieser Film einen problemlos um den Finger zu wickeln - ähnlich wie es Jenny durch David geschieht.. (Und Emma Thompson gefällt sich in ihren letzten Filmen immer mehr sich in "Sack und Asche" zu "hüllen" - ihre Matrone von Schuldirektorin reiht sich gleich hinter Nanny McPhee und ihrem Auftritt in den Harry Potter-Filmen ein).

    Hinzugefügt am 19.02.2010 um 17:08 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Bei "An Education" wusste ich eingangs nicht, was auf mich zukommt, da es sich sehr nach "Klein-Mädchen-Problemen" anhörte. Lediglich die Tatsache, dass Nick Hornby ebenfalls seine Autoren-Finger mit im Spiel hatte, ließ mich aufhorchen- und ich wurde nicht enttäuscht: England 60er Jahre: die intelligente 16-Jährige Jenny (zuckersüß und doch sehr weise Carey Mulligan) träumt von Paris inkl. Chanel und Zigaretten an der Seine. Die Einöde der englischen, spießigen Kleinstadt scheint sie immer mehr einzuengen und so kommt es gerade recht als sie der ältere, sehr charmante und cosmopolite David (sehr überzeugend Peter Sarsgaard)an der Bushaltestelle anspricht. Die junge Frau ist sofort hin und weg und so dauert es nicht mehr lange, bis die beiden sich regelmäßig treffen und Jenny sich eine aufregende Welt von Konzerten, schicken Restaurants und toller Musik eröffnet, von der sie schon so lange träumt. David ist für sie - wie sie sagt - ein "homme serioux jeune" und kein "Teddy Bar" wie der schüchterne Graham, der ihr ebenfalls Avancen macht, aber sowohl bei ihr als auch bei ihrem Vater Jack (hervorragend Alfred Molina) abblitzt. Genau dieser fürchtet nämlich um die Zukunft seines wohl behüteten Mädchens und möchte sie unbedingt als Oxford-Studentin sehen. Aber auch ihn wickelt der charmante David spielend um den Finger, so dass eine Reise nach Paris und auch der baldige Heiratsantrag des modernen Dandy den Vater schnell von den Karriere-Plänen für seine Tochter abbringen. Auch sie, die Kunst, Bücher, Geschichte und Juliette Gréco so liebt, lässt sich nun endgültig auf David und seine Freunde (sehr lässig Dominic Cooper als Freund Danny und Rosamund Pike als oberflächliche "Dumpfbacke" Helen) und ihr unbeschwertes und glitzernes Leben ein. Auch ihre engagierte Lehrerin Miss Stubbs (Olivia Williams) und die strenge Schulleiterin (trotz kleiner Nebenrolle toll Emma Thompson)können sie nicht davon überzeugen, zu studieren und "was Vernünftiges" zu lernen. Und genau hier hat der Film seine Tiefe und fragt: was ist wichtig im Leben bzw. wann ist ein Leben wichtig? Wie wichtig ist AN EDUCATION für den Lebensweg einer jungen Frau in den 60ern, also in einer Zeit, in der es Frauen oft reichte, einfach "die Frau von" zu sein. Und: wenn sie den langen, steinigen Studienweg auf sich genommen hat: wer garantiert ihr, dass sie nicht als Latein-Lehrerin in einem öden Kaff endet ohne die Welt gesehen zu haben? In einem sehr eindringlichen und intensiven Gespräch zwischen Jenny und der Schulleiterin sagt Jenny "es reicht nicht mehr, dass sie uns einfach nur noch ausbilden - sie müssen uns sagen, wofür diese Ausbildung gut ist". Zu guter Letzt - nachdem sich der scheinbar perfekte David als ein "faules Ei" entpuppt hat - lernt Jenny die wohl wichtigste Lektion ihres Lebens: das eine schließt das andere nicht aus. Und so geht sie ihren Weg- nach Oxford. Ein wirklich sehr empfehlenswerter Film voller Charme, Flair der 60er Jahre und einer bezaubernden Carey Mulligan, der sich lohnt.

    Hinzugefügt am 12.02.2009 um 11:44 Uhr
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