Love Exposure
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    Sven - Deathcore
    Sven - Deathcore

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      5 - Spitzenklasse

    Ich kannte den Film von Berichten schon länger. Ewig habe ich auf eine deutsche Synchronisation des Films gewartet. Irgendwann hat es mir gereicht und kaufte mir die Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Und das war mein Glück. ''Love Exposure'' ist ein Meisterwerk der Filmkunst. Ein atemberaubender Mix aus den unterschiedlichsten Genres, wie Action, Komödie, Splatter, Drama, Satire und ein bisschen Horror und bleibt im Herzen doch ein Romantikfilm. Ein wilder Ritt durch die Popkultur und ein Zeichen für die unbesiegbare Liebe. Die Hauptdarsteller sind alle perfekt besetzt. Vom fanatisch religiösen Vater, über eine verzweifelte Frau, im Zusammenhang mit dem Vater, (auch wenn die Darstellung etwas Overcating war) bis hin zur religiösen Sekte. Heraus sticht jedoch Hikari Mitsushima, die die Rolle der Angebeteten perfekt zwischen Naivität, Lieblichkeit und Wahnsinn spielt. Ihr Charakter ist atemberaubend und stellt alle anderen Darstellungen in den Schatten. Das ist auch gut so, denn ihre Figur ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Der männliche Hauptdarsteller ist ebenfalls perfekt besetzt und hat mit die witzigsten und absurdesten Szenen des ganzen Films. Das soll aber nicht heißen, das die Nebendarsteller (in dem Kontext sind eigentliche alle Hauptdarsteller) hinter den anderen zurückstehen würden. Im Gegenteil. Jeder der Charaktere ist einzigartig gezeichnet und verleiht dem Film auch immer wieder etwas Neues. Überhaupt wird man in den knapp vier Stunden förmlich erschlagen von der Wucht des Films und überflutet mit Verweisen auf die Popkultur, die Gesellschaft, ihre Religion und mehr. Aber es wirkt nie aus dem Kontext gerissen, sondern fügt sich homogen und den Rest der Geschichte ein. Man kann gar nicht genug kriegen von dem Film und stört sich nach einer Viertelstunde nicht mehr mal daran, das der Film nur im japanischen O-Ton ist und man sich mit deutschen Untertiteln zufrieden geben muss. Ich weiß, dass hört sich jetzt viel an: Vier Stunden Untertitel. Aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, gibt es kein Zurück mehr. Der Film entfaltet eine Sucht, sowas hat man noch nicht gesehen. Die Kameraarbeit ist auch tadellos und wartet mit perfekten Schnitten auf, die mit perfekt ausgewählter Musik harmoniert. Der immer wieder eingeblendete Countdown, der auf ein unbekanntes Ereignis hinausläuft, schraubt das Interesse noch weiter hoch, dass einen vier Stunden lang durch den Film katapultiert und wenn das Ende erst einmal da ist, fühlt sich der Kopf leicht überladen an (im positiven Sinne), und man ist froh diesem Meisterwerk eine Chance gegeben zu haben. Für mich und da spricht vielleicht auch der Anime- und Mangaliebhaber aus mir, der beste Film, den ich jemals gesehen habe.

    Hinzugefügt am 27.04.2012 um 03:05 Uhr
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    A B
    A B

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      4 - Sehr gut

    Ein sehr guter, ungewöhnlicher Film, der Liebesgefühle authentisch darstellt.

    Hinzugefügt am 08.07.2011 um 23:41 Uhr
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    jasondufrane
    jasondufrane

    0 follower | Seine 20 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    ....denn 4 Stunden Film sind einfach "ne Menge Holz". Wem es gelingt durchzuhalten dem werden verschiedenen Genre in einem geboten. Mit der Message "Liebe" bewegt sich der Regisseur dabei niemals im lächerlichen Hollywoodstil, sondern immer irgendwie in der Realität bzw. in dem was Liebe ausmacht. Dabei bleiben die vielen skurilen Momente innerhalb des Films sicherlich Geschmacksache. Alles zwischen großer Filmkunst und Unverständnis scheint hier möglich. Insgesamt ein guter Film, den ich weiterempfehlen kann. Anzumerken ist noch, dass der Film komplett untertitelt ist. 4 Stunden gucken bedeutet also wirklich Arbeit, weil auch 4 Stunden lesen.

    Hinzugefügt am 04.03.2010 um 18:15 Uhr
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    The_Thark
    The_Thark

    0 follower | Seine 9 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Was für ein Kinoereignis. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ein Augenschmaus der Kurzweiligkeit. Absurdität und Anstößigkeit ganz nah der Genialität und vor allem Freude. Freude am Kino, Freude am Humor - mit einer Antwort, die so einfach und übertrefflich ist, wie keine Zweite auf der Welt: Liebe. Einfach nur empfehlenswert. :)

    Hinzugefügt am 03.02.2010 um 14:45 Uhr
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    cofffey
    cofffey

    2 Follower | Seine 16 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Love Exposure ist ein Film der sich, zurecht, definitv seinen Platz unter den absoluten Kultfilmen der Kinogeschichte sichern wird. Zu liebevoll sind die Charektere gezeichnet, zu genial die Story erzählt, zu einzigartig die Inszenierung und zu überwältigend die Gefühle als das dieses Meisterwerk jemals in Vergessenheit geraten könnte. Verpasst dieses einzigartige Erlebnis nicht.

    Hinzugefügt am 18.01.2010 um 13:38 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Der Film ist gut. Die Dramaturgie ist fantastisch, Pathos, Emotionen und Kurzweile sind dabei, alles passt bei Ai no mukidashi. Der Film reißt mit. Aber warum Christentum? Warum so aufgesetzt? In Japan gilt Christentum oft als cool, als westlich oder romantisch geheimnisvoll. In Japan leben aber weniger als 1% Christen. Niemand weiß, was Erbsünde ist - selbst in Deutschland wissen das nicht viele. Warum Christentum? Mir kommt es anbiedernd vor, dass Shion Sono auf Grundlage dieser, Japan völlig fremden Kultur und Tradition, den Film etabliert. Bislang konnte ich nicht herausfinden, ob der Film in Japan abgesehen von guten Kritiken erfolgreich war. Ich frage mich, ob man die Handlung des Films in einen religiösen Kontext stellen kann, oder ob dieser Kontext nur Mittel zum Zweck ist. Darstellung und Umgang der Religionen im Film - der kath. Kirche und der Zero Church - sind leider fade, teils falsch und manchmal auch unverständlich. Was soll das für eine Null-Kirche sein? Eine Anlehnung an Aum-Shinrikyo, jene "Sekte" die in den 90er Jahren einen Anschlag in Tokyo verübte? Des Films Grundlage ist unausgegoren. Die Umsetzung des gesamten Films, die schauspielerische Leistung und vor allem die Kamera sind aber grandios.

    Hinzugefügt am 04.11.2009 um 18:23 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Au hasard balthasar mag die Welt in eineinhalb Stunden sein - Love Exposure ist das Universum in vier Stunden. Bilder, Gefühle, Geschichten und Menschen ziehen vorbei wie verschwommene Sternbilder in der Nacht, ganze Leben werden im Zeitraffer durchlaufen, Momente erstarren zur Ewigkeit, und Ewigkeiten vergehen von einem Moment zum nächsten, ohne dass irgendjemand mit der Wimper zuckt, aber irgenwann merkt man, dass man jegliches Zeitgefühl verloren hat, und irgendwann merkt man, dass man das ganze Universum durchlaufen hat, ohne auch nur einen Zentimeter weitergekommen zu sein. Love Exposure ist weniger ein Film als eine Achterbahnfahrt mit Überlichtgeschwindigkeit in Richtung Zentrum des Universums. Und das Zentrum des Universums hat einen Namen: Liebe.

    Hinzugefügt am 12.09.2009 um 00:41 Uhr
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    mr. nice guy
    mr. nice guy

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      5 - Spitzenklasse

    Habt ihr genug vom geldgierigen Hollywood-Einheitsbrei a la Spiderman 7 oder Fluch der Karibick Teil 27, dann schaut euch diesen Film an. Love Exposure ist der ungewöhnlichste, faszinierenste und beeindruckenste Film, den ich je gesehen habe. Eine 4 stündige Achterbahnfahrt der Gefühle bei der man sich am besten am Kinositz festschnallt. Nicht um ein falsche Bild zu erzeugen Love Exposure ist keinesfalls ein Actionfilm, mit jedemenger Explosionen und Schießereien aus dem Computer, die, wie Hollywood uns seit Jahren einzureden versucht ungemein spannend sein sollen, aber mittlerweile nur noch zum Gähnen sind. Nein hier spielt sich die Action im Innern des Zuschauers ab. Der Film schafft es beinahe fast jede menschliche Emotion im Zuschauer hervorzurufen. Das liegt vor allem daran, dass der Regisseur die unterschiedlichsten Genre wild durcheinander mixt. Komödie, Horror, Liebesfilm, Martial-Arts, Drama. Aber dies auf so geschickte Art und Weise, dass der Film absolut flüssig und wie aus einem Guss wirkt. Auch sind die 4 Stunden Laufzeit keine Sekunde zu lang, nie wird es auch nur im entferntesten langweilig. Der Film hat wirklich alles was Kino ausmacht, und das in so ungewöhnlicher Form, wie man es noch nie gesehen hat. Es ist schön zu wissen, dass es fern im Osten noch Länder gibt, in denen beim Thema Film die Kunst im Vordergrund steht, nicht der Kommerz. Also schaut euch diesen Film unbedingt an, auch wenn ich weiß, dass er nur selten gezeigt wird. Und wenn ihr dafür 200 Kilometer zum nächsten Kino fahren müsst, tut es. Allerdings warne ich euch: Nachdem ihr diesen Film gesehen habt, werdet ihr enorme Schwirigkeiten haben, jemals wieder eine Karte für einen Hollywood-Film zu lösen.

    Hinzugefügt am 31.08.2009 um 15:57 Uhr
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