Kinostart:
5. November 2009
Regie: Ken Loach
Mit Eric Cantona, Steve Evets, Stephanie Bishop,
mehr
Produktionsland:
Frankreich
,
Großbritannien
,
Belgien
,
Italien
.
Genre:
Komödie
Laufzeit: 117 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Delphi
Inhalt: Eric Bishop (Steve Evets) ist wahrlich ein Häufchen Elend. Ausgemergelt und erschöpft schlägt der Manchester-United-Fan sich als Briefträger durch, und selbst die warmherzigen Versuche seiner Kollegen ihn zum Lachen zu bringen, scheitern kläglich. Was sie nicht ahnen können, Erics Privatleben gleicht einem Torso. Seine Tochter Sam (Lucy-Jo Hudson) hat wenig Kontakt zu ihm, und ihre Mutter Lily (Stephanie Bishop) ließ Eric bereits vor 30 Jahren feige sitzen. In seinem Haus treiben jetzt seine aufmüpfig-pubertierenden Stiefsöhne Ryan (Gerard Kearns) und Jess (Stefan Gumbs) ihr Unwesen. Längst hat Eric mit seiner depressiven, selbstmörderischen Grundeinstellung jede Autorität über sie verloren. Um seiner Untergangsstimmung entgegenzuwirken, kommt Kumpel Meatballs (John Henshaw) auf eine irrwitzige Idee.
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(4)
User-Wertung(3037 Bewertungen)
(3,6)
| |
Andere Filme bewerten
Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Florian Koch
(4)
Manche Spitzenfußballer werden ironischerweise erst dann zu Legenden, wenn sie sich einen großen Schnitzer leisten. Beste Beispiele dafür sind das Tor durch die „Hand Gottes“ von Diego Armando Maradona (beim 2:1 im WM-Viertelfinale 1986 gegen England), der Kopfstoß von Zinedine Zidane im 2006er WM-Finale oder auf etwas kleinerer, nationaler Ebene Stefan Effenberg mit seiner Stinkefingerattacke bei der WM 1994 in den USA. Diese Betrüger und Rüpel entfachten bei Fans Kontroversen, wurden für ihr Benehmen – unabhängig ihrer sportlichen Qualitäten – gefeiert oder gehasst. Der Grund liegt auf der Hand. Durch die Verfehlungen machten sich diese Sportmillionäre menschlicher. Ihre peinlichen Ausrutscher nahmen ihnen ihren Unfehlbarkeits- und Unnahbarkeitsstatus. In der englischen Premier League genoss das französische Raubein Eric Cantona dank seines legendären Ausrasters gegenüber einem Fan zu aktiven Zeiten Kultstatus. Nach einem kleinem Aufritt in dem Kostümdrama Elizabeth entfaltet der Ex-Fußballprofi aber erst in der Tragikomödie „Looking For Eric“ (der Titel ist eine wunderbar ironische Abwandlung des Al Pacino Shakespearefilms „Looking For Richard“) sein ganzes Talent. Um diese verborgenen Qualitäten aus ihm herauszukitzeln, brauchte es allerdings einen britischen Klasseregisseur vom Format eines Ken Loach. Er besetzte Cantona in der Rolle, die er am besten beherrscht: als sich selbst.
Weiterlesen
Trailer & Videos
Looking for Eric Trailer DF
Bilder und Poster
Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,6)
bei
3037 Wertungen
insgesamt 4 Kritiken
Du hast "Looking for Eric" gesehen und willst deine Meinung mit Mitgliedern unserer Community teilen? Dann verfasse deine eigene Kritik zum Film / zur Serie!
Pressespiegel
Presseschnitt:
(4) bei 2 Pressewertungen.
Empire
|
|
Filmcritic.com
|
|
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Eric Cantona
Rolle: er selbst
Steve Evets
Rolle: Eric Bishop
Stephanie Bishop
Rolle: Lily
John Henshaw
Rolle: Meatballs
Aktuelles
Kommentare
Gast - Samstag, 04. Februar um 06:28