crimson
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4.5 - Großartig
"Edward mit den Scherenhänden" ist ein modernes Märchen das berührt. Die Frage ist warum?: nun ja die Mischung machts. Frankenstein, Die Schöne und das Biest, sowie Romeo und Julia, gepaart mit der wunderbar überdrehten Darstellung der amerikanischen Arbeiterklasse. So könnte man diesen Film einigermaßen und grob erklären. Es ist eine Geschichte über einen Außenseiter, der als Spielball der Gesellschaft und der Liebe endet und damit schrecklich überfordert ist.
Die erste Zusammenarbeit von Johnny Depp und Tim Burton trägt Früchte und ist großartig gelungen. Depp ist zwar in seinem Spiel, auf Grund der puppenhaften Gestalt des Edward, eingeschränkt, er schafft es aber trotzdem bei dem Zuschauer sehr viel Sympathien zu wecken. Winona Ryder als "die Schöne" oder "Julia" macht ihren Job auch gut. Solange diese Frau einfach nur gut aussehen, verliebt sein und etwas verzweifelt sein muss, kann das gar nicht in die Hose gehen. Auch der Rest des Cast macht seine Sache gut und fügt sich nahtlos ein. Das Set wirkt für heutige Verhältnisse etwas spartanisch, erfüllt jedoch seinen Zweck.
"Edward mit den Scherenhänden" gilt heute als Klassiker und wer Tim Burton mag, wird auch diesen recht frühen Film von diesem Regisseur in sein Herz schließen.
Hinzugefügt am 22.11.2010 um 16:22 Uhr
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