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Kinostart
9. Juni 1994 (1h 51min)
- Regie
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Mit
Tim Robbins, Jennifer Jason Leigh, Paul Newman mehr
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Genre
Tragikomödie
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Nationalität
USA, Großbritannien, Deutschland
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Der junge College-Absolvent Norville Barnes (Tim Robbins) kommt aus dem kleinen Muncie, Indiana, in die große Stadt, um dort sein Glück zu suchen. Sein Ticket nach ganz oben hat er in Form einer Idee für ein neuartiges Produkt für Kinder immer bei sich. Der Zufall führt ihn zur Firma „Hudsucker Industries“, wo er zunächst Arbeit in der Poststelle findet. Dem Konzern geht es prächtig, er expandiert und häuft Gewinne an. Scheinbar grundlos stürzt sich Firmenchef und Hauptaktionär Waring Hudsucker (Charles Durning) bei einer Vorstandsitzung unvermittelt aus dem Fenster des Hochhauses. Da all seine Aktien zum Verkauf freigegeben werden sollen, plant Stellvertreter Sidney Mussburger (Paul Newman) einen Idioten an die Stelle von Hudsucker zu setzen. Dieser soll den Börsenkurs der Firma drücken, damit Mussburger sich den Hauptaktienanteil billig unter den Nagel reißen kann. Norville Barnes, der ihm zufällig über den Weg läuft, bietet sich als Marionette nahezu perfekt an. Der junge Mann ahnt nichts Böses, sondern wittert vielmehr die Chance als neuer Chef der Firma mit seiner genialen Idee großen Reibach zu machen…
| Originaltitel | The Hudsucker Proxy | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Universal Pictures Germany | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1994 | Budget | - |
Von Christian Schön
Im Mai 2008 feierte der Hula-Hoop-Reifen seinen 50. Geburtstag. Neben der Frisbee-Scheibe, die kurz zuvor erfunden wurde und ein ähnlicher Verkaufserfolg war wie die bunten Plastikringe, steht das Spielzeug für das Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre. Es versinnbildlicht sowohl die Prüderie der Zeit, die in den kreisenden Hüftbewegungen ein Ventil gefunden hat, und zugleich ist sein Erfolg ein Inbegriff der wirtschaftlichen Prosperität. Grund genug, diesem Ding ein filmisches Denkmal zu setzen. Doch um aus diesem recht dürftigen Stoff ein gescheites Konzept zu zimmern, bedurfte es schon des Talents des Brüderpaares Ethan und Joel Coen (Fargo, The Big Lebowski, No Country For Old Men). Nachdem das Duo drei Jahre zuvor mit Barton Fink einen besonderen Coup gelandet hatte, waren die Erwartungen immens als 1994 „Hudsucker – Der große Sprung“ entstand. Die Komödie reicht mit ihrer Geschichte von dem Emporkömmling aus der Provinz zwar nicht an die Qualität von „Barton Fink“ heran, braucht sich aber vor den großen Erfolgen der Coens auch keineswegs zu verstecken.
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Rolle: Norville Barnes
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Rolle: Amy Archer
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Rolle: Chef
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Rolle: Sidney J. Mussburger
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Reelviews.net
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Filmcritic.com
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Chicago Sun-Times
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