Kinostart:
20. August 2009
Regie: Angelo Colagrossi
Mit Simon Gosejohann, Norbert Heisterkamp, Alexandra Kamp-Groeneveld,
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FSK ab 0 freigegeben
Genre:
Unbekannt
Laufzeit: 96 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: Constantin Film Verleih
Inhalt: Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) steckt in der Krise. Der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts ist es leid, nur über Kaninchenzüchter und Schützenköniginnen zu berichten. Die Chefredaktion mobbt ihn und ihm wird mit dem Foto-Praktikanten Ulle (Simon Gosejohann) auch noch ein unerfahrener Mitarbeiter an die Seite gestellt. Da fasst Schlämmer einen Entschluss: Er will Bundeskanzler werden und gründet für diesen Zweck kurzerhand die HSP – die Horst-Schlämmer-Partei.
FILMSTARTS.de
(1,5)
Pressespiegel
(3,7)
User-Wertung(32 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(1,5)
Was macht eigentlich Hape Kerkeling dieser Tage so? Deutschlands Vorzeigekomiker ward schon seit Monaten nicht mehr gesehen, obwohl doch sein neuer Film „Horst Schlämmer – Isch kandidiere“ gerade im Kino anläuft. Ja, richtig, Kerkeling hat sich vorübergehend selbst aufgegeben und tritt derzeit konsequent nur als seine eigene Kunstfigur Horst Schlämmer auf. Die Maxime lautet unverkennbar: Was bei Sacha Baron Cohen mit Borat perfekt und mit Brüno zumindest teilweise funktioniert hat, müsste auch auf Deutschland übertragbar sein. Immerhin tritt mit Kerkeling einer der beliebtesten Komiker des Landes an, eine Kinonation von Spaßverstehern im Sturm zu erobern. Doch weit gefehlt: Der von Angelo Colagrossi inszenierte Ulk „Horst Schlämmer – Isch kandidiere“ ist eine komödiantische Fehlzündung und wird den ausdauernd geschürten Erwartungen in keiner Weise gerecht.
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Horst Schlämmer - Isch kandidiere! Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(2,0)
bei 32 Wertungen
insgesamt 16 Kritiken
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ThomasEdgar
Mitglied seit
550 Tagen
| 34 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
wird zu yes weekend. Damit ist alles zu der hohlen Konstruktion eines Neuzeit-Messias gesagt. In Zeiten wachsender Not helfen eher Gebete und "positives" Denken als Aufklärung über Zusammenhängen von sozialen Missstand und Krieg.
Aber lassen wir diesen Seitenhieb auf die US-Amerikanische Politik. Die heimische hat auch einiges zu bieten und Hape Kerkeling produziert sich als Moderator von Dummheit und flachen Politikerphrasen. Umständlich werden da mit der Bürgermeisterin Schuldenberechnungen angestellt, Herr Rüttgers gibt Nachhilfeunterricht zum Thema: wie gründe ich eine Partei und Claudia Roth legt sich Biogurken auf die Augen. Die ganze Show ist hohl und harmlos. Da passt doch Frau (Porno) Pauli auch gut mit rein. So einfältig ist diese Comedy, so einfältig ist unsere Politik? Ich bin im Nachhinein sehr ins Grübeln gekommen.
Hape Kerkeling hat meiner Ansicht mit einer eher mittelmäßigen filmischen Darstellung ins Schwarze getroffen. Die Gags sind nicht grad originell und die Heerschar der angetretenen Politiker, Schauspieler und anderer Prominenter hinterläßt den Eindruck eines großen Kasperletheaters, wo halt jeder mal zeigt, daß er auch da ist. Eine wirkliche Spitze wird hier nicht geritten. Der Film ist halt Comedy, kein Protest, oder?
Verfasst am 14.09. um 14:20 Uhr -
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Lamya
Mitglied seit
641 Tagen
| 519 Userkritiken
Ihre Bewertung:
(3)
Ihre Kritik:
Ich fand den Film gut. Nicht nur weil er sich mit dem Thema Politik auf eine lustige Weise (gerade vor den Wahlen) befasst. Sondern, weil sich auch viele Politiker von einer lustigen Seite zeigen. Man konnte so eigentlich ganz gut lachen. Zwar hier und da ein paar lachpausen, aber das hat sich in Grenzen gehalten. Im Großen und Ganzen ein guter Film, auch wenn die Story an sich sehr einseitig ist.
6/10
Verfasst am 25.08. um 16:11 Uhr -
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Gast - Freitag, 03. September um 10:26