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Kinostart
7. Dezember 1989 (2h 4min)
- Regie
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Mit
Philippe Noiret, Jacques Perrin, Isa Danieli mehr
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Genre
Tragikomödie
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Nationalität
Italien, Frankreich
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In einem kleinen sizilianischen Dorf dreht sich Mitte der 1940er alles um Kirche und Kino. Auch der kleine Toto (Salvatore Cascio) ist zwischen der drögen Ministrantenpflicht und seiner Begeisterung zum Film hin und her gerissen. In jeder freien Minute stiehlt er sich in die Vorführkabine des Cinema Paradiso und knüpft so eine tiefe Freundschaft zu dem alten Projektionisten Alfredo (Philippe Noiret), der ihn auch das Handwerk des Filmvorführens lehrt. Als Alfredo bei einem Brand sein Augenlicht verliert, wird Toto zu seinem Nachfolger. Die Jahre vergehen, Toto (Marco Leonardi) verliebt sich, dreht erste kleine Filmchen mit der eigenen Kamera, muss zum Militär und bekommt von Alfredo – meist über Filmzitate – die Welt und die Frauen erklärt. Bis Alfredo Toto das Versprechen abnimmt, er solle das Dorf verlassen und nie wieder zurückkommen.
| Originaltitel | Nuovo cinema Paradiso | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1988 | Budget | - |
Von Alex Todorov
Wer einen Blick in die Galerie der einprägsamsten Szenen der Filmgeschichte wirft, sieht Chaplin mit einem Globus tanzen, einen US-Major eine Bombe reiten, oder De Niro im Zwiegespräch mit seinem Spiegelbild. „Cinema Paradiso“ ergänzte diese glorreiche Riege um eine ergreifende Szene endlos aneinandergereihter Filmküsse. Diese ist jedoch bei weitem nicht das einzige Meisterhafte an dem Kinodebüt von Giuseppe Tornatores (Der Mann, der die Sterne macht, „Die Legende vom Ozeanpianisten“, Die Unbekannte). Tornatore, der auch das Drehbuch schrieb, versteht es auf begnadete Weise, die Geschichte des Kinos mit der eines kleinen sizilianischen Dorfes zu verquicken und dabei eine innige und außergewöhnliche Freundschaft in lebhaften Farben und warmen Dialogen zu schildern. Mit seinem erst zweiten Spielfilm gewann der noch junge Regisseur 1989 den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. „Cinema Paradiso“ trug nicht unerheblich zur Revitalisierung der italienischen Filmlandschaft bei und hat somit wohl auch einen kleinen Anteil an den Erfolgen der späteren italienischen Oscar-Gewinner „Mediterraneo“ (1991) und „Das Leben ist schön“ (1997).
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Rolle: Alfredo
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Rolle: Salvatore DiVitta
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Rolle: Anna
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Rolle: Salvatore (als Kind)
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Reelviews.net
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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