Kinostart: -
Film auf DVD erhältlich seit: 30. September 2009
Film auf Blu-ray erhältlich seit: 30. September 2009
Regie: Kari Skogland
Mit Ben Kingsley, Jim Sturgess, Kevin Zegers,
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Originaltitel: Fifty Dead Men Walking
Produktionsland:
Großbritannien
,
Kanada
.
Genre:
Thriller
,
Action
Laufzeit: 117 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Inhalt: 1999, irgendwo in Kanada: Martin McGartland (Jim Sturgess) verlässt ein Haus und läuft zu seinem Auto. Vorsichtig schaut er sich bei jedem seiner Schritte nach möglichen Gefahren um, der Unterboden des Autos wird erst einmal auf einen Sprengsatz überprüft, bevor er einsteigt. Plötzlich taucht aus dem Nichts ein maskierter Mann auf und feuert aus nächster Nähe sechs Schüsse auf McGartland ab. 1988, Belfast, Nordirland: Martin McGartland ist ein Kleinganove, der mit seinem Kumpel Sean (Kevin Zegers) gestohlene Designer-Klamotten verhökert und dabei weder der IRA noch den britischen Soldaten besonders viel Respekt entgegenbringt. Ohne es zu wissen, steht er schon länger unter Beobachtung eines britischen Sicherheitsoffiziers mit dem Decknamen Fergus (Ben Kingsley).
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
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User-Wertung(188 Bewertungen)
(3,6)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Becher
(3,5)
Wenn ein Film in Deutschland nur direkt auf DVD erscheint, so liegt der Verdacht minderer Qualität nahe. Und oft erweist sich diese Vermutung auch als berechtigt. Gerade im Action- oder Horror-Bereich kommt eine Menge Ramsch in die Videotheken, den man sich getrost ersparen kann. Doch manchmal hat eine Direct-To-DVD-Veröffentlichung andere Gründe als die mangelnde Klasse. So fehlt für eine mit erheblichem Mehraufwand und höheren Kosten verbundene Kinoauswertung oft die klare Zielgruppe und somit die wirtschaftliche Perspektive. Und da gilt dann das Motto: lieber dank guter Mundpropaganda eine ordentliche DVD-Auswertung als das Produkt mit schlechten Kinobesucherzahlen zu belasten. Der IRA-Thriller „50 Dead Men Walking“ von Kari Skogland (The Stone Angel) ist ein gutes Beispiel für diese Strategie: Der Film selbst ist nämlich richtig gut und hat vor allem atmosphärische Qualitäten. Da Skogland aber aus dem realen Stoff keinen Action-Reißer macht, sondern einige Genreelemente mit anspruchsvollen und vielfältigen Themen verbindet, scheint „50 Dead Men Walking“ weder in die Multiplexe noch in die Programmkinos so recht zu passen. Und so wird aus dem misstrauisch beäugten Hinweis „DVD-Premiere“ in diesem Fall ein regelrechtes Qualitätssiegel.
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50 Dead Men Walking Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,6)
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188 Wertungen
insgesamt 4 Kritiken
amok2811
Mitglied seit 1.058 Tagen
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146 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
"50 Dead Man Walking" handelt von dem katholischen, nordirischen Schmuggler und Kleinganoven McGartland, der von den Briten als Spitzel angeworben wird. McGartland soll der IRA beitreten und dabei wichtige Infos über geplante Anschläge oder Waffenlieferungen dieser Widerstandsgruppierung an die Briten weiterleiten. Natürlich wittert die IRA bald Verrat in den eigenen Reihen...
Diese auf wahre Begebenheiten basierende Filmstory bietet viel Potenzial für einen spannenden Film, jedoch ist die tatsächliche Umsetzung manchmal etwas zerfahren. Der Film war für mich nicht immer aus einem Guss. Was ich damit sagen will, ist, dass einige Übergänge zwischen verschiedenen Filmszenen bzw. Handlungsabschnitten nicht ganz fließend waren. Dazu beigetragen haben möglicherweise auch die Dialoge, die manchmal unnötig oder nicht auf den Punkt gebracht waren. Die ersten 10-15 Minuten vom Film wirken zudem auch leicht unübersichtlich.
Die schauspielerische Leistung ist ganz gut, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die ganz großen Namen hier fehlen. Gerade das macht den Film ziemlich authentisch. Die Gesichter und Charaktere passen perfekt in das zeitliche und politische Umfeld, nämlich die 80er und 90er Jahre in Belfast. Die politische Situation wird glaubwürdig und für einen Nicht-Dokumentarfilm ausreichend beleuchtet. Die Auswirkungen auf die Bürger (Durchsuchungen, Ausgangssperren etc.) werden nicht einseitig dargestellt, sowohl britische Armee als auch IRA unterdrücken willkürlich die Bevölkerung.
Das Grundgerüst des Films ist also da, die Schauspieler passen, aber leider vermisse ich in dem Film desöfteren die Spannung. McGartland war ja zunächst "Fahrer" für die IRA. Schon hier könnte man viele spannende Situation schaffen. Da gibts zwar die Szene am Checkpoint. Doch hätte ich mir mehr vorgestellt. Auch die ständige Bedrohung durch Enttarnung könnte man mit deutlich mehr Nervenkitzel paaren. Eine stärkere Fokussierung auf Spionage und Sabotage hätten den Film mehr zu einem Thriller werden lassen. Elemente aus "24" oder Filmen wie "Black Book" hätten diesem Film mehr Adrenalin verliehen. So war das dann doch mehr oder weniger erzählerisches Drama.
6/10
Verfasst am 29.01. um 18:11 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
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Besetzung und Stab
Ben Kingsley
Rolle: Fergus
Jim Sturgess
Rolle: Martin
Nathalie Press
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 06:47