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Kinostart
4. November 2010 (1h 48min)
- Regie
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Mit
Michael Lott, Petra Kleinert, Sina Tkotsch mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Deutschland
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Die 14-jährige Jessika (Elisa Schlott) liebt das Familienleben und genießt die gemeinsame Zeit mit ihrer großen Schwester Cora (Sina Tkotsch) und ihren Eltern. Doch dann beginnt das Idyll sich langsam aufzulösen: Cora hat nur noch Jungs im Kopf und keine Lust mehr auf die Wochenendausflüge an den See. Und auch die Eltern streiten sich zunehmend. Als der Vater (Michael Lott) seinen Job verliert, sich die Konflikte zwischen den Eltern verschärfen und Jessika sich das erste Mal verliebt, gerät ihre Welt aus den Fugen. Die Situation in der zerrütteten, nur noch zum Schein harmonischen Familie ist für den Teenager immer schwerer zu ertragen, zumal sich ihr geliebter Vater langsam zu ihrem Gegenspieler entwickelt. Als der Zerfall der familiären Strukturen in einen erschreckendem Vorfall mündet, den alle zu verschweigen suchen, droht Jessika an dem ungeheuerlichen Geheimnis zu zerbrechen. Doch keiner scheint ihre psychische Pein und ihre immer lauter werdenden stillen Hilferufe wahrzunehmen.
| Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2009 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Ulf Lepelmeier
Die 27. Auflage des Münchner Filmfests war ein großer Erfolg. Mit hochkarätigen Filmen und Gästen konnte die Festivalleitung 2009 eine durchschnittliche Vorführungsauslastung von 75 Prozent verzeichnen und mit 74.669 Zuschauern einen Besucherrekord vermelden. Es gab allerdings auch ein medienwirksames Debakel, nämlich als die Jury um Regisseurin Caroline Link (Nirgendwo in Afrika, Im Winter ein Jahr) bei der Vergabe des Förderpreises Deutscher Film verkündete, dass die Nominiertenriege qualitativ nicht repräsentativ für den jungen deutschen Film sei und man daher von der Vergabe der Preise für Regie sowie Drehbuch absehen würde. Trotzdem sollte diese heftige und umstrittene Kritik an der Vorauswahl die Leistungen der drei dann doch mit einem Preis bedachten Filmschaffenden nicht schmälern. So konnte sich unter anderem Hauptdarstellerin Elisa Schlott für ihr sensibles Spiel in Felix Fuchssteiners „Draußen am See“ zu Recht über eine Ehrung freuen. Die Natürlichkeit der Kinodebütantin ist begeisternd, aber das Drama um den Zerfall einer vormals glücklichen Familie leidet trotz guter Ansätze unter der Unausgewogenheit von Regie und Drehbuch, die zentrale Coming-Of-Age-Geschichte gerät zu häufig an den Rand der Erzählung und kommt nicht zur vollen Entfaltung.
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Rolle: Ernst
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Rolle: Tine
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Rolle: Caro
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Rolle: Basti
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50% - 1 Kritik
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