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Kinostart
unbekannt (1h 44min)
- Regie
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Mit
Oscar Redding, Arthur Angel, Paul Ashcroft mehr
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Genre
Thriller
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Nationalität
Australien
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Acht Gefangene werden gezwungen, täglich auf der australischen Insel Tasmanien (auch "Van-Diemens-Land" genannt) Holz zu hacken. Sie haben genug von der eintönigen Arbeit und fliehen. Ihr Ziel ist der Hafen von Macquarie. Doch in der Gruppe brodelt es, Jung gegen Alt, Schotten gegen Iren, Schweigsam gegen Redselig. Bald treibt es die finsteren Gestalten zunehmend in den Wahnsinn. Denn der Wald scheint wie ausgestorben, Essbares ist einfach nicht aufzutreiben und weit und breit kein Dorf in Sicht. Schließlich bleibt den Männern nur eine Möglichkeit, an Essen zu kommen. Und so zeigt sich Alexander Pearce (Oscar Redding) damit einverstanden, den unbeliebten Jungspund Alexander Dalton (Mark Leonard Winter) zu töten...
| Verleiher | I-on New Media | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2009 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Florian Koch
Wie unterschiedlich historische Stoffe mitunter filmisch aufbereitet werden können, zeigt das Beispiel „Van Diemen’s Land“. Während im vergangenen Jahr der mäßige Backwoods-Horrorstreifen Dying Breed auf konventionelle Spannungseffekte setzte, macht Jungregisseur Jonathan auf der Heide aus derselben Geschichte eine Parabel über die fragwürdige Natur des Menschen. Beiden auf dem Fantasy Filmfest präsentierten Werken liegt der populäre Alexander-Pearce-Mythos zu Grunde. Australiens berühmtester Häftling floh anno 1822 zusammen mit sieben weiteren Männern aus britischer Strafgefangenschaft in die Wildnis von Tasmanien. Hunger brachte die Zweckgemeinschaft letztendlich dazu, wie die Kannibalen übereinander herzufallen. Nur Pearce überlebte. Für italienische Exploitation-Filmer wie Ruggero Deodato („Nackt und zerfleischt“) wäre der Stoff ein gefundenes Fressen gewesen und auch der B-Picture-Streifen Dying Breed spekulierte auf billige Bluteffekte. Nicht so Jonathan auf der Heide. Mit chirurgischer Präzision und in einer beeindruckenden Konsequenz bleibt er nah dran an den Fakten und lässt sich nicht auf vordergründige Splatterexzesse ein. Ihn interessiert – ganz ähnlich wie Frank Marshall in seinem Absturzdrama „Überleben“ – was täglicher Hunger in einem Menschen für schauderhafte Verhaltensweisen auslösen kann. Ein weiterer Aspekt, den auf der Heide in „Van Diemen’s Land“ herausstellt, sind die nach der ungeheuerlichen Tat auftretenden Veränderungen im Kommunikations- und Gruppenverhalten.
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Rolle: Alexander Pearce
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Rolle: Robert Greenhill
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Rolle: Matthew Travers
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Rolle: John Mathers
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