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Kinostart
8. Oktober 2009 (1h 30min)
- Regie
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Mit
Michael Shannon (II), Douglas Ligon, Barlow Jacobs mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
USA
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Ein gottverlassenes, staubiges Dorf im südöstlichen Arkansas: Hier leben Son (Michael Shannon), Boy (Douglas Ligon) und Kid Hayes (Barlow Jacobs), drei Brüder, die als Jungen von ihrem alkoholkranken Vater verlassen und von ihrer Mutter allein großgezogen wurden. Der Vater entsagte in der Folge dem Whiskey, wurde gläubig und gründete auf einer Farm unweit der Siedlung eine neue Familie – ohne jegliches Interesse für seine zurückgelassenen Kinder. Zwischen den vier neuen Söhnen und den drei alten schwelt daher schon seit Jahren ein Konflikt, der von der verlassenen Mutter noch befeuert wird. Als der Vater schließlich stirbt, besucht Son die Beerdigung und spuckt auf den Sarg: Eine Familienfehde eskaliert.
| Verleiher | Fugu Filmverleih | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2007 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christian Horn
Was unabhängiges US-Kino eigentlich genau ist, an dieser Frage scheiden sich seit jeher die Geister, aber bestimmte Einschnitte sind von unbestrittener Wichtigkeit: So kann die Geburt des amerikanischen Independent-Films durchaus auf 1980 datiert werden, das Jahr, in dem Jim Jarmuschs minimalistischer Permanent Vacation fast durch Zufall seinen Weg in die Filmtheater fand. Der langsame Tod dieser Art des Independent-Kinos setzte 1994 ein, als Quentin Tarantinos Pulp Fiction die Indies in den Mainstream überführte. Filme, die heute unter dem Begriff „Independent“ lanciert werden und die auf ihrer wichtigsten Plattform, dem Sundance-Festival, „Furore machen“ (wie etwa Juno oder Little Miss Sunshine), sind in aller Regel Produktionen von Tochtergesellschaften der großen Filmstudios; der Begriff ist zu einem Label geworden, das bestimmte Erwartungshaltungen weckt, die Filme sind auf eine Zielgruppe ausgerichtete Produkte. Umso schöner, dass es die „echten“ Indies immer noch gibt. Ein solcher unabhängiger Film im ursprünglichen Sinn ist Jeff Nichols' Thriller-Drama „Shotgun Stories“. Ohne bekannte Stars und übergroßes Budget, dafür mit einer sicheren Inszenierung und einem klugen Drehbuch, untersucht Nichols in seinem mit vielen Preisen bedachten Debütfilm die Mechanismen der Gewalt und die fatalen Auswirkungen einer Gruppendynamik, die – einmal in Gang gebracht – irreversibel scheint.
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Rolle: Son Hayes
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Rolle: Boy Hayes
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Rolle: Kid Hayes
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Rolle: Nicole
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Chicago Sun-Times
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Slant Magazine
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