tobe78
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4 - Sehr gut
Enough! Enough!"
"Can't hear you over the sound of your robot being destroyed." -
Ein passendes Zitat von Film- und Schauspiellegende John Hurt besagt: "what you´re gonna see in movies, is everytime exactly the same. But it can vary from audience to audience."
Nun: Hollywood ist noch nicht am Ende, erfindet sich zwar nicht neu, nimmt aber das altbekannte, bewährte, und setzt es teilweise ironisch gebrochen in Szene.
Auf dieses Rezept kann man sich im Falle von Shawn Levys launigem, spaßigem und familienkompatiblem Mix aus sensiblem Familien-, im inneren knallhartem Existenzialdrama, krachenden, abwechslungsreichen und spektakulären Actionschlachten und Roadmovie Elementen verlassen. "Real Steel" bricht von Beginn an mit der Erwartungshaltung, wenn trotz des transformerhaften Looks der in Szene gesetzten Stahlgiganten nicht ganz so viele Actionszenen wie erwartet serviert werden und stattdessen Erzählung und Charaktere als das wichtigere Element in "Real Steel" Vorrang finden. Und manchmal ist es echt überraschend, wenn besagte Mischung iin "Real Steel" imstande ist, den Betrachter emotional von ganz alleine zu berühren und am Ende vom gesehenem nicht kalt zurückzulassen. Denn trotz der x-mal durchgekauten Erzählformel beweisen vor allem das Darstellertrio Hugh Jackman, Dakota Goyo und Evangeline Lilly, bei denen die Chemie stimmt, das man mit Bodenständigkeit, Stil, Charme bzw. den entsprechenden Sympathien noch so manchen Stich beim Kinopublikum holen, dieses mitreißen und begeistern kann. Einzig und allein die Einführung des Charakters Charlie Kenton kommt mit ihrer Ironie des Stierkampfes zu Beginn etwas überzogen daher, der Spaß all bleibt aber trotzdem nicht auf der Strecke. His name is Atom. Get'em a fight." Regisseur Shawn Levy und die restlichen Verantwortlichen der Studios sind sich bewußt, dass z.B Sylvester Stallones oscaprämiertes, die Sehgewohnheiten veränderndes Existenzialdrama "Rocky" in seinen stärksten Momenten im Ring stets etwas "Comic" Relief mäßiges / überzogenes an sich hatte Es waren stets Rockys Gegner, die das Leben in all seiner unmenschlichen Härte verkörperten, wenn diese ihn mit stetiger, satter Trefferüberhöhung zu Boden schickten. Aufstehen, stark sein und weitermachen war dann das Motto... Nur verkörpern in "Real Steel" die boxenden Roboter nun das, was Apollo Creed, Ivan Drago und Konsorten dem Protagonisten mit all ihrer Arroganz, Eiseskälte und boxerischen Kraftmeierei entgegensetzten. Die comichafte / überzogene, aber ehrliche und bekannte Prämisse bekommt nun ein passendes, leicht üerspitztes Gesicht in Form von im Turbomode agierenden Blechkumpanen verpasst, welche aber trotzdem nur das Beiwerk und Mittel zum Zweck sind, um den Kampf des Lebens zu bestehen. Die wahre Attraktion sind Vater und Sohn am Ring, welche am Ende zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen. Shawn Levy ist ebenso klug genug, obwohl seine Roboblechbüchsen nur Beiwerk sind, diesen den dringend benötigten Charakter bzw. das richtige Maß an Seele zu verleihen. mehr unter: http://blockbusterandmore.blog.de/2011/11/12/real-steel-top-kritik-12157018/
Hinzugefügt am 04.12.2011 um 23:58 Uhr
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