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Skandinavische Skurrilität und alternativer Road Movie – beides nicht unbedingt was Neues, aber als Mischung durchaus vielversprechend. Dass die Sache aber nicht ganz laufen will, zeigt sich schon zu Begin. Über Jomar erfährt man da nur das Nötigste, ebenso über die Konflikthaftigkeit der Reise. Man bleibt irgendwie außen vor. Daran ändert sich auch im Laufe des Films nicht viel, sämtliche angetroffenen Charaktere bleiben oberflächlich, geben fast ausschließlich Skurrilitäten preis. Das Unterkühlte, Reduzierte ist natürlich Teil des Konzepts, aber es funktioniert eben nicht so, wie es unbedingt will. Dabei hat man auch das Gefühl, vieles würde sich aufgrund mangelnder Kenntnisse der norwegischen Mentalität nicht erschließen. Allerdings muss man es dem Regisseur dann hoch anrechnen, dass er, wenn er schon komplett auf tiefere Erklärungen verzichtet, den Film auch entsprechend kurz gehalten hat (nur 72 Minuten), auch wenn das wiederum im 90-Minuten-Gewohnheitstier das Gefühl verstärkt, dass hier einiges Potenzial verschenkt wurde. Trotzallem ist Nord natürlich eine Sichtung wert.
Hinzugefügt am 15.12.2011 um 10:04 Uhr Verstoß melden
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