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2.5 - Na ja
Hab mir den Film mit keinerlei Vorkenntnissen oder Erwartungen angeschaut. Umso überraschter war ich über die Tatsache, dass Milla J. mitspielt (die ich persönlich sympathisch finde) und dass der Film den Anspruch besitzt, auf wahren Begebenheiten zu basieren und diese mit Originalaufnahmen (!) der damaligen Geschehnisse untermauert.
Und genau da liegt der Knackpunkt bei dem Film: die eingespielten Originalszenen. Natürlich dienen sie der Glaubwürdigkeit und des Unwohlseins bzw. des "Gruselns" des Zuschauers, aber es erinnert einen auch immer wieder daran, dass dies alles nur nachgespielte Szenen darstellen sollen. Gerade gegen Ende konzentriert man sich zu sehr auf das "kann das wahr sein?" und macht sich zu viele eigene Gedanken. Man kann quasi nie wirklich in den Film eintauchen, manchmal wirkt es so, als ob die Produzenten nur auf die Beweislage aufmerksam machen wollten. Sehr schade. Deshalb flachte der Film für mich etwas ab, aber für Fans lohnt es sich denke ich auf jeden Fall.
Hab mich nach dem Film auch etwas kundig machen wollen, ob diese Szenen wirklich so waren bzw. was da alles wahres dran ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese Stadt, in der das ganze spielt, überhalb der Baumgrenze liegt, also komplettes Flachland. Der Film jedoch spielt in einer Stadt, die komplett von Wald umgeben ist, überall stehen Bäume. Auch in den "Originalaufnahmen" sind stellenweise Bäume zu sehen, was stark an der Glaubwürdigkeit zweifeln lässt. Wenigstens können wir jetzt ale beruhigter schlafen ;-)
Hinzugefügt am 05.04.2010 um 01:18 Uhr
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