-
Kinostart
17. Dezember 2009 (1h 35min)
- Regie
-
Mit
Isabella Rossellini, Gretchen Krich, Sullivan Brown mehr
-
Genre
Drama
-
Nationalität
USA, Kanada
- Home
- Kino
- TV
- DVD
- Stars
- Trailer
- Mobil
- Specials |
- Nachrichten |
- Community |
- Services

- Kinoprogramm
- Trailer & Clips
- Cast & Crew
- Kritiken
- Bilder
- DVD
- Wissenswertes
Ein Mann, Guy Maddin (Erik Steffen Maahs), rudert in einem kleinen Boot zu einer verlassenen Insel namens Black Notch Island hinaus. Als Kind hat er dort mit seinen Eltern und seiner ein paar Jahre älteren Schwester in einem zu einem Waisenhaus umgebauten Leuchtturm gelebt. Nun hat ihn seine Mutter (Gretchen Krich) zurück geschickt. Er soll im Innern des Leuchtturms alles neu anstreichen und ihre Rückkehr vorbereiten. Kaum hat Guy an der Insel angelegt, überfallen ihn Erinnerungen an seine Kindheit, an seine tyrannische Mutter, seinen Vater (Todd Moore), der in seinem Laboratorium tagein, tagaus seltsame Experimente gemacht hat, und seine Schwester Sis (Maya Lawson), die bei jeder Gelegenheit gegen das puritanische Regiment ihrer Mutter aufgegehrt hat.
| Verleiher | Arsenal – Institut für Film und Videokunst | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2006 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Sascha Westphal
Unter all den Filmemachern, die sich an den Rändern des Weltkinos bewegen, deren Werke in einem Museum oder auch in einem Konzertsaal genauso gut aufgehoben sind wie im Dunkel des Kinosaals, ist der in Winnipeg geborene Kanadier Guy Maddin wohl der Eigenwilligste. Schon seine ersten in den späten 80er und frühen 90er Jahren entstandenen Arbeiten zeugen von seiner Obsession für die Ästhetik und die Melodramatik der Stummfilmära. Sie noch einmal wiederzubeleben, ist seine große Sehnsucht. Doch wie alles, was aus dem Reich des Todes zurückgeholt wird, haben auch Maddins filmische Reanimationen etwas Beunruhigendes, Monströses, an sich. Nur sind seine Filme keineswegs die lebenden Toten des Kinos, sie erinnern schon eher an Frankensteins Geschöpf. Allerdings ist Maddin ein Schöpfer ganz aus dem Geist Sigmund Freuds: Das Verdrängte kehrt zurück aus dem Totenreich der Kunst und wird wiederum von etwas anderem Verdrängten, den Erinnerungen wie den Traumata, die aus dem Unterbewusstsein des Filmemachers aufsteigen, zum Leben erweckt. Mit dem schon 2006 entstandenen „Brand Upon The Brain!“, einem autobiographisch eingefärbten, ödipalen Drama, hat Guy Maddin seine einzigartige Technik endgültig perfektioniert und so etwas wie den endgültigen Wiedergänger-Film geschaffen.
-
Rolle: Erzählerin
-
Rolle: Mutter
-
Rolle: Guy Maddin als Kind
-
Rolle: Sis
-
Chicago Sun-Times
-
Filmcritic.com
-
Slant Magazine
Das könnte Dich auch interessieren: Die besten Filme 2006, Das beste aus dem Genre Drama von 2006
Zurück nach oben- Alle Themen zum Film
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Alle Top-Trailer
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Alle Kino-Nachrichten
Sichert