Kinostart:
17. Dezember 2009
Regie: Guy Maddin
Mit Isabella Rossellini, Gretchen Krich, Sullivan Brown,
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Produktionsland:
USA
,
Kanada
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 95 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Verleiher: Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Inhalt: Ein Mann, Guy Maddin (Erik Steffen Maahs), rudert in einem kleinen Boot zu einer verlassenen Insel namens Black Notch Island hinaus. Als Kind hat er dort mit seinen Eltern und seiner ein paar Jahre älteren Schwester in einem zu einem Waisenhaus umgebauten Leuchtturm gelebt. Nun hat ihn seine Mutter (Gretchen Krich) zurück geschickt. Er soll im Innern des Leuchtturms alles neu anstreichen und ihre Rückkehr vorbereiten. Kaum hat Guy an der Insel angelegt, überfallen ihn Erinnerungen an seine Kindheit, an seine tyrannische Mutter, seinen Vater (Todd Moore), der in seinem Laboratorium tagein, tagaus seltsame Experimente gemacht hat, und seine Schwester Sis (Maya Lawson), die bei jeder Gelegenheit gegen das puritanische Regiment ihrer Mutter aufgegehrt hat.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
(4,1)
User-Wertung(42 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Sascha Westphal
(4)
Unter all den Filmemachern, die sich an den Rändern des Weltkinos bewegen, deren Werke in einem Museum oder auch in einem Konzertsaal genauso gut aufgehoben sind wie im Dunkel des Kinosaals, ist der in Winnipeg geborene Kanadier Guy Maddin wohl der Eigenwilligste. Schon seine ersten in den späten 80er und frühen 90er Jahren entstandenen Arbeiten zeugen von seiner Obsession für die Ästhetik und die Melodramatik der Stummfilmära. Sie noch einmal wiederzubeleben, ist seine große Sehnsucht. Doch wie alles, was aus dem Reich des Todes zurückgeholt wird, haben auch Maddins filmische Reanimationen etwas Beunruhigendes, Monströses, an sich. Nur sind seine Filme keineswegs die lebenden Toten des Kinos, sie erinnern schon eher an Frankensteins Geschöpf. Allerdings ist Maddin ein Schöpfer ganz aus dem Geist Sigmund Freuds: Das Verdrängte kehrt zurück aus dem Totenreich der Kunst und wird wiederum von etwas anderem Verdrängten, den Erinnerungen wie den Traumata, die aus dem Unterbewusstsein des Filmemachers aufsteigen, zum Leben erweckt. Mit dem schon 2006 entstandenen „Brand Upon The Brain!“, einem autobiographisch eingefärbten, ödipalen Drama, hat Guy Maddin seine einzigartige Technik endgültig perfektioniert und so etwas wie den endgültigen Wiedergänger-Film geschaffen.
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Bilder und Poster
Pressespiegel
Presseschnitt:
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Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Isabella Rossellini
Rolle: Erzählerin
Gretchen Krich
Rolle: Mutter
Sullivan Brown
Rolle: Guy Maddin als Kind
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Gast - Freitag, 10. Februar um 07:01