Kinostart:
30. März 2000
Regie: Woody Allen
Mit Sean Penn, Anthony LaPaglia, Samantha Morton,
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Produktionsland:
Vereinigte Staaten
.
Genre:
Tragikomödie
,
Musik
Laufzeit: 95 Minuten.
Produktionsjahr:
1999
Verleiher: Arthaus Filmverleih
Inhalt: Die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts: Emmet Ray (Sean Penn) ist Jazzmusiker. Abseits der Bühne säuft der zweitbeste Gitarrist der Welt, zieht die Frauen reihenweise durch die Koje, schießt begeistert unvorsichtige Ratten auf der Müllkippe, betreibt nächtliches Train-Watching und wird nicht müde zu erwähnen, dass ihm keiner das Wasser reichen könne. Fast keiner, denn Ray hat seine ganz eigene Nemesis: Django Reinhardt, bester Gitarrist der Welt. Sieht er diesen auch nur von Weitem, fällt Ray regelmäßig in Ohnmacht und hat auch sonst eine neurotische Angst vor seinem Idol entwickelt. Bald schon lernt Ray die stumme und geistig zurückgebliebene Hattie (Samantha Morton) kennen, mit der der beziehungsphobische Musiker ein eigensinniges Verhältnis eingeht. Doch da es den exzentrischen Playboy nicht lange an einem Ort und schon gar nicht bei einer Frau hält, tritt er Hals über Kopf die Flucht an und landet schließlich in den Armen der Möchtegern-Schriftstellerin Blanche (Uma Thurman)…
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(3,5)
User-Wertung(894 Bewertungen)
(3,3)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Florian Schulz
(4,5)
Ein spitzfindiger Philosoph aus Königsberg schrieb einst, das Werk eines Genies sei nicht reproduzierbar. Die Kunst begründet darin ihren Personenkult. Emmet Ray ist ein solches Genie. Und wer möchte, kann sich auf einer ihm gewidmeten Myspace-Seite das Wissen um das Schaffen des legendären Jazz-Gitarristen aneignen. Nachgezeichnet von Jazz-Historiker Dirk Dickens persönlich. Der Clou: Dirk Dickens gibt es nicht. Und Emmet Ray ebenso wenig. Beide sind das kreative Produkt der Tragikomödie „Sweet And Lowdown“, mit der Woody Allen, seines Zeichens real existierende Person, im Jahre 1999 eine einzigartige Hommage an den Jazz schuf. Man kann Allen nicht vorwerfen, aus bloßem Kalkül auf den Mockumentary-Zug aufgesprungen zu sein, schließlich hat der stets experimentierfreudige Autorenfilmer das erste Mockumentary der Spielfilmgeschichte auf dem Kerbholz: 1969 kreierte der New Yorker mit „Woody, der Unglücksrabe“ bereits einer Melange aus Spielfilm und Dokumentation. Zelig schlug Jahre später in dieselbe Kerbe. Wo vergleichbare Filme damit kokettieren, gelingt es dem Großstadtneurotiker, das Format unaufdringlich im Hintergrund zu arrangieren und dennoch zu einem tragenden Element zu machen. „Sweet And Lowdown“ ist ein großartig gespieltes Charakter-Drama mit komödiantischen Elementen und einem tollen Soundtrack, das aber vor allem auch durch seine Doppelbödigkeit besticht.
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Bilder und Poster
Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,5) bei 3 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Sean Penn
Rolle: Emmet Ray
Anthony LaPaglia
Rolle: Al Torrio
Samantha Morton
Rolle: Hattie
Uma Thurman
Rolle: Blanche
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Gast - Freitag, 10. Februar um 00:48