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Kinostart
21. November 1952 (1 Std. 39 Min.)
- Regie
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Mit
Esmond Knight, Nora Swinburne, Arthur Shields mehr
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Genre
Drama , Romanze
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Nationalität
Frankreich , USA , Indien

- Kinoprogramm
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- Cast & Crew
- Kritiken
- Bilder
- DVD
- Wissenswertes
Bengalen, Indien: Die 14-jährige Harriet (Patricia Walters) ist die Tochter eines englischen Fabrikbesitzers (Esmond Knight) und lebt mit ihrer Familie in einer kleinen britischen Gemeinde. Ihre Freizeit verbringt das junge Mädchen mit ihren Freundinnen Valerie (Adrienne Corri) und Melanie (Radha) am Ufer des Ganges. Als Nachbar Mr. John (Arthur Shields) Besuch aus Amerika erhält, gerät das Leben der jungen Damen in Aufruhr: Die drei Mädchen verlieben sich in den Neuankömmling und buhlen fortan um seine Aufmerksamkeit. Dabei ist Captain John (Thomas E. Breen), ein versehrter Kriegsveteran, vor allem mit sich selbst und dem Verlust seines Beines beschäftigt. Auch den kleinen Bogey (Richard Foster) lassen die Schwärmereien der Mädchen kalt, er ist vielmehr an einer Kobra interessiert, die sich im Wurzelwerk eines Baumes an der Grundstücksgrenze eingenistet hat...
Originaltitel | The River | Details zum Film | - | |
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Verleiher | - | Besucher | - | |
Produktionsjahr | 1951 | Budget | - |
Von Andreas Staben
François Truffaut bezeichnete Jean Renoir schlicht als „größten Regisseur der Welt“. Auch Kritiker und Filmhistoriker stimmen in die Lobeshymnen ein, wenn es darum geht, die Meister der siebten Kunst zu benennen. Es sind zumeist Renoirs humanistische Dramen der 30er Jahre wie Die große Illusion und „Die Spielregel“, die auf ungeteilte Bewunderung stoßen. Neben diesen kanonisierten Meisterwerken gibt es im abwechslungsreichen Schaffen des Regisseurs zahlreiche weitere Perlen, sowohl unter den im amerikanischen Exil zwischen 1941 und 1947 entstandenen Filmen, als auch im europäischen Spätwerk der Fünfziger. Das 1951 uraufgeführte poetische Indien-Drama „Der Strom“ ist sozusagen das Scharnier zwischen den beiden letztgenannten Phasen. Mit ihm entdeckt der Sohn des berühmten impressionistischen Malers Auguste Renoir eine fremde Welt und erforscht darüber hinaus erstmals die Möglichkeiten der Farbfotografie – mit überwältigendem Ergebnis: Für Martin Scorsese, der ihn mehr als fünfzig Mal gesehen haben will, ist „Der Strom“ einer der beiden schönsten Farbfilme der Kinogeschichte. Der Traum in Technicolor ist aber bei weitem nicht nur eine ästhetische Offenbarung. Die fast ohne Plot auskommende Erzählung, in der die hauptsächlich mit Amateurdarstellern entstandenen Spielszenen mit ausgiebigen dokumentarischen Aufnahmen des Lebens am und auf dem Ganges kombiniert werden, macht Renoirs keinem herkömmlichen Genre zuzuordnenden Film endgültig zu einem Musterbeispiel des modernen Kinos.
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Rolle: Der Vater
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Rolle: Die Mutter
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Rolle: Mr. John
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Rolle: Capt. John
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