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American Werewolf
Durchschnitts-Wertung
3,6
36 Wertungen - 2 Kritiken
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2 User-Kritiken

Diter S.
Diter S.

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3,5gut
Veröffentlicht am 09.09.15

Der Film war einer der besten Werwolffilme die ich gesehen habe hat mir spaß gemacht zuzusehen

LukasHimmelwandler
LukasHimmelwandler

User folgen Lies die 16 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 10.04.11

Das Werwolf-Genre ist schon uralt und reicht in der Filmindustrie vermutlich bis zum Stummfilm "The Werewolf" aus dem Jahre 1913 zurück. Dutzende Filme widmeten sich seitdem der reizvollen Fantasie, dass sich ein Mensch in eine Bestie verwandeln und dann weder zwischen Freund noch Feind unterscheiden kann. Das Jahr 1981 verzeichnete diesbezüglich einen kommerziellen Höhepunkt innerhalb dieser Genre-Liste : So startete neben "The Howling" und "Wolfen" ebenfalls der von John Landis geschriebene und regiegeführte "An American Werewolf in London". Und dieser Streifen hat es in sich! Ich weiß noch ganz genau, wie ich mir als dreizehnjähriger Bub' heimlich die Videokassette meines Vaters auslieh, um mir an einem sturmfreien Samstag einen netten Horrorabend zu genehmigen. Damals kam ich nur bis zur ersten Mutationsszene des Hauptdarstellers in der Londoner Wohnung. Ich musste ausschalten und wagte es nicht mehr weiter zu schauen... Derzeit packte mich eine unheimliche Angst - alles wirkte so real! Seit diesem Moment hatte mich das Genre in seinen Bann gezogen. Ich habe mir das Gros dieser Gattung zu Gemüte geführt und komme letztendlich zu dem Schluss, dass es sich bei "American Werewolf" definitiv um die Perle des Werwolffilms handelt (ohne Klassikern wie "Der Wolfsmensch" ihren nostalgischen Rang ablaufen zu wollen). Und an dieser Stelle scheiden sich die Geister, denn "A.W." folgt keinesfalls einem geradlinigen Horrorfilm-Plot. Zwar weisen die ersten 20 Minuten im vernebelten England zunächst auf einen typischen Schocker hin - zwei US-Studenten auf Europareise, hoffnungslos verloren im englischen Moor - dennoch schlägt die Story immer wieder Haken und kann sich nicht richtig zwischen Drama, Horror oder Comedy entscheiden. So gibt es einerseits die besagten Schockmomente (die technisch-perfekte Verwandlungsszene ist auch heute noch im Zeitalter der CGI-Effekte absolut sehenswert), andererseits allerhand Augenblicke der Komik bis hin zum Slapstick. Und dies ist zwar für einen Regisseur wie John Landis, der immerhin "Kentucky Fried Movie" und "Blues Brothers" zuvor verfilmte, nicht weiter verwunderlich, allerdings fehlen über die weite Strecke dramaturgische Momente. Dies ist sicherlich dem Konzept Landis' zu verschulden und konsequenterweise dann auch den blassen Charakteren im Film. Landis hat diesen zwar genügend Zeit und Beachtung vorbehalten, leider funktioniert meiner Meinung nach der besagte Comedy-Horror-Switch nicht durchgängig. Dennoch muss festgehalten werden, dass diese Kritik ein Klagen auf hohem Niveau darstellt; denn würde man hier alle gelungen Aspekte von "A.W." aufzählen, so käme am Ende wohl eher eine Diplom-Arbeit als eine kurze Internet-Rezension heraus! Betrachtet man die einzelnen Sub-Genres im Film ansich, so sind diese allesamt toll fotografiert und in Szene gesetzt. Filmkenner kommen ebenfalls auf ihre Kosten, nicht zuletzt wenn die beiden Protagonisten zynisch über das Verhängnis Lon Chaney's im "Wolfsmenschen" diskutieren oder bisherige Opfer sich als verwesende Untote über ihr Schicksal monieren. Untermalt wird "A.W." schließlich von einem tollen Soundtrack: Die Evergreens „Blue Moon“, „Moondance“ oder „Bad Moon Rising“ halten den Film bei Laune und verweisen sicherlich augenzwinkernd auf die Intention des Regisseurs: Dieser wollte letztlich keinen neuen Aufguss der Werwolf-Saga, sondern einen unverbraucht-ironischen Beitrag zum vorstehenden Genre! Fazit: Wem bewusst ist, dass es sich hier um keinen linientreuen Schocker handelt, kann sich auf knapp 100 Minuten schwarzen Humor und teils intensive Gänsehaut freuen!!!

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