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Irina Palm
Durchschnitts-Wertung
3,3
29 Wertungen - 11 Kritiken
9% (1 Kritik)
73% (8 Kritiken)
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Deine Meinung zu Irina Palm ?

11 User-Kritiken

8martin
8martin

User folgen 3 Follower Lies die 169 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 07.12.09
Ihr Nachname bedeutet ’Innenfläche der Hand’ und genau mit diesem Körperteil arbeitet Irina Palm in der Bar Sexy World. Es ist genial gemacht, dass man von dem ganzen Pornorummel fast überhaupt nichts sieht, sondern eher die menschlichen Probleme im Mittelpunkt stehen. Aber das beeindruckendste ist, wie Marianne Faithfull, die einstige Popikone und Superpartymaus der Sechziger Jahre in die Rolle der liebevollen Oma schlüpft, die sich dazu durchringen muss, hier das Geld für die nötige Behandlung des todkranken Enkels zu verdienen. Und es kommt sogar Komik auf, wenn die heuchlerische oder verklemmte Umgebung über Irinas vorübergehendes Handikap, den Penis-Arm, aufgeklärt wird. Auch der überraschende Schluss ist gelungen und verleitet zum Weiterdenken des Gesehenen, weil auch die Entwicklung der durchaus anrührenden zwischenmenschlichen Beziehung zu Barbesitzer Miki Manojlovic zu Herzen geht.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 24 Follower Lies die 4 077 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 19.08.17
Die Legende von der wichsenden Oma – gut, die Story hat was. Und ist dabei auch schon alles. Eine alte Frau landet ungewollt in einem speziellen Job, kommt aber mit der ihr abverlangten Aufgabe recht schnell sehr gut zurecht, findet obendrein dadurch zu sich selbst, findet einen Mann und hat nebenbei ihre liebe Not all dies vor den Menschen die ihr nahestehen zu verbergen – eigentlich eine sehr konventionelle Sache mit eben der außergewöhnlichen Beigabe das alle paar Minuten (nie gezeigte) Schwänze masturbiert werden. Wirklich Spaß macht das alles aber nicht so ganz – hier und da sind durchaus ein paar Lacher vorgesehen (wenn Maggie über ihre Arbeit bei einem Kaffeeklatsch spricht oder sie ihre Wichskabine erträglicher macht indem sie dort Bilder aufhängt), aber durch die düstere Inszenierung, die trostlosen Schauplätze und insbesondere die schwermütige Musik wird der ganze Film bleischwer und irgendwie belastend. Was solls – dies ist kein Kommerzfilm für den Mainstream sondern ein außergewöhnliches, sehr emotionales Drama mit sehr berührenden (wahrlich) Momenten – etwas mehr Leichtigkeit hätte dem Thema aber nicht geschadet. Fazit: Trotz sanfter Komik vorrangig trauriger Streifen mit einer wirklich eindringlichen Hauptfigur!
DerPjoern
DerPjoern

User folgen 3 Follower Lies die 53 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 18.01.11
Irina Palm ist so ein typischer Film der irgendwo zwischen den Genres und fernab von Klischees angesiedelt ist. Die Grundstimmung, Farbgebung und Thematik ist absolut trist und doch kommt man gerade in der zweiten Hälfte des Films aus dem Grinsen nicht raus. Die Hauptdarstellerin hat dabei einen großen Anteil. Wie sie allein mit ihrer Sturköpfigkeit gleichzeitig Rotlichtmilieu, bornierte Familie und heuchlerischer Vorstadtidylle begegnet ist einfach sehenswert. Um dabei immer auch glaubwürdig zu bleiben arbeitete der Regisseur auch kantige Feinheiten ein (mehr oder weniger offenes Ende, die Twist mit ihrer ehemaligen "Kollegin"), die den Film nie in die Schiene "Feel-Good-Movie" abdriften lassen. Den eigenen Stil muß man dem Film hoch anrechnen, auch wenn das bedeutet, dass man sich für den Film erwartungstechnisch etwas mehr öffnen muss als bei anderen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 21.10.09
Es gibt sie, diese kleinen aber feinen Filmjuwelen, die man zuerst vielleicht gar nicht so richtig wahrnimmt, eher zufällig entdeckt, dann aber froh und gerührt ist, sie gesehen zu haben. So ging es mir bei IRINA PALM. MARIANNE FAITHFULL (eine Ikone, die bereits auf ein sehr bewegtes Leben zurückblicken kann) spielt sehr sensibel und großartig die gutherzige Witwe Maggie, die eines Tages erfahren muss, dass ihr geliebter kleiner Enkel schwer erkrankt ist und nur eine Operation in Australien den Jungen retten kann. Das Problem: Die Eltern und seine Oma Maggie sind pleite, das Dorf hat bereits gespendet. Ohne je irgendeine Berufsausbildung ausgeübt zu haben und von der eigenen Bank wegen kreditunwürdigkeit abgewiesen, stösst Maggie zufällig auf eine Stellenanzeige im “Sexy World“, die dringend eine neue Hostess sucht. Sie wirkt äußerst naiv, als sie vom Bar-Besitzer gefragt wird, was sie sich denn darunter vorstellt. Sie antwortet “Tee kochen und gelegentlich aufräumen”. In Wirklichkeit besteht Ihre Aufgabe darin, Männern die gegen Geld Ihr Bestes Stück durch ein Loch stecken, mit der Hand zu befriedigen. Zuerst skeptisch und angeekelt verlässt Maggie verstört die Bar, aus lauter Verzweiflung aber überwindet sie Ihre Hemmungen, kriegt den Künstlernamen IRINA PALM verpasst und mausert sich ganz schnell zur der Attraktion im gesamten Rotlicht-Viertel. Schließlich verdient Maggie so viel, dass sie Ihrem Enkel den notwendigen Flug und die Krankenhauskosten in Melbourne ermöglichen kann. Zum Drama kommt es, als der Sohn seiner Mutter auf die Schliche kommt und sie öffentlich als Hure bezeichnet. Der Film wechselt fabelhaft zwischen dramatischen und amüsanten Szenen. Man schmunzelt, wenn man das Gesicht von Maggie beobachtet, während sie von einer Kollegin in Ihre Tätigkeit “eingearbeitet” wird. Oder auch die Szene, als sie Ihren verlogenen Freundinnen beim Kaffeekränchen unverblümt erzählt, dass sie Männern einen runterholt. MARIANNE FAITHFULL spielt toll, man schaut Ihr herzerwärmend zu, wie sie Ihre eigenen Bedürfnisse nach hinten schiebt, nur an das Wohl ihres Enkels denkt und heldenhaft handelt. Nebenbei wird man auch Zeuge einer doch recht ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Ein bezaubernder und sehr origineller Film. Bitte schön anschauen und mitfühlen!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 14.04.09
heisst es für díe ältere Frau, deren Herkunft die Arbeiterklasse ist und ihre Familie. Besonders weil sowohl monetäre Mittel und Kredite ausgeschöpft wurden und ihr Enkel weiterhin auf der Kinderstation des Bezirkskrankenhauses dahinvegetiert. Die Nerven aller Beteiligten liegen blank, zu sagen hat man sich nicht viel, die Situation des Kindes lässt alle in der eigenen Ohnmacht verharren. Als die einzige Möglichkeit - eine Operation bei einem Spezialisten in Australien - noch Hoffnung verspricht, macht sich die ungelernte Endfünfzigerin auf die Suche nach einem Job und.... ...landet im Puff. Wo sie - auf Grund ihrer vortrefflichen Handarbeit - dafür sorgt, daß dieses Erotiketablissment das auch schon bessere Zeiten gesehen hat, wieder zu neuen Ehren (und langen Schlangen seitens der zu "melkenden" Herrschaften) kommt. Die Briten sind schon ein Völkchen für sich: einerseits haben sie den schrägsten Humor der westlichen Hemisphäre für sich gepachtet, dann wiederum hat sich hier auch das Genre des "Working Class"-Cinema seit den Sechzigern entwickelt. Und auf dieser Klaviatur spielt dieser Streifen vortrefflich. Allein den "zweiten Frühling" unserer Heldin erleben zu dürfen, ist ein Jungbrunnen auch für den Zuschauer. Denn nach - verständlicher - erster Abneigung, findet sie Gefallen an ihrer "Dienstleistung" und daraus erwächst ihre Emanzipation. Von ihrem miefigen Vorort. Von ihren - in ihren langweiligen Leben gefangenen - Nachbarinnen und "Freundinnen". Und auch von der zutiefst spiessig verknöcherten Haltung ihres Sohnes, der entsprechend reagiert, als er die Wahrheit über Muttis lukrative "Arbeit" erfährt. Gemach gemach. Gekleidet in einen beinah dokumentarischen Look, schafft es dieser feine kleine Streifen den Betrachter auf haargenau dieselbe Weise um den filmischen Finger zu wickeln, wie es auch bei "Wie im Himmel" geschah. Marianne Faihfull mag keine großartige Schauspielerin sein, wie sie ihre Figur dennoch mit Wahrhaftigkeit ausstattet und zu echtem Leben erweckt, hat etwas zu tiefst anrührendes. In einer Schublade neben dem ebenfalls milieustudien getränken BILLY ELLIOT - I WILL DANCE, darf IRINA PALM gerne Platz finden. Wer sagt denn, daß inspirierende Filme die zugleich gut unterhalten denn immer gleich Monolithen der Filmgeschichte sein müssen?
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 17.10.07
Ich habe mich im Kino selten so gelangweilt. Klischee-Figuren mit unglaubwürdigen Dialogen und Verhaltensmustern hampeln oder schlurfen über die Leinwand, die Hauptdarstellerin mit Botox-Mimik ist überwiegend sprachlos, der Inhalt reicht bestenfalls für einen Kurzfilm von 15 Minuten aus. Nervtötende simpelste, sich ständig wiederholende Musikuntermalung, amateurhafte Kameraführung und Schnitte. Insgesamt eine Riesenenttäuschung, gerade weil das große Medieninteresse anlässlich der Berlinale und die durchweg positiven Kritiken andere Erwartungen geweckt hatten. Filmstudenten im 1.Semester hätten aus dem Stoff sicher etwas Besseres gemacht.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 22.07.07
Dazu sage ich nur eins: Marianne Faithfull for ever! Meine Güte, was für eine Präsenz, was für ein Ausdruck. Sie allein rechtfertigt schon das Lob für diesen Film. Was ihr Gesicht widerspiegelt, lernt so mancher gelernte Schauspieler in seiner gesamten Karriere nicht. Grandios!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 17.07.07
Ja sehr ergreifend aufjedenfall. Bei diesem Film hat fast alles gestimmt. Die Charaktere waren super gespielt. Die Atmosphäre kam rüber. Die Dramatik stimmte und der Humor war auf einer etwas anderen Art ich musste zwar nicht lachen aber ich denke einfach mal das es dramatisch doch sehr ergreifen war das man nicht lachen wollte. Viel wichtiger ist es aber wie Maggie sich veränderte auf zwar eine ungewöhnliche Art in dem was sie tat, aber wen interessiert es wenn man sich im guten Sinne verändert. Ich denke mal das will auch der Film sagen. Das Ende war auch super in meiner Fantasie lebt Maggie zufrieden weiter und hat auch noch mal geheiratet, ihr wisst mit wem. Der Film bekommt 8 Punkte von mir. Schlechte Kritik hab ich keine auszusetzen. Meine Eltern hatten sich gelangweilt weilt der Film doch recht ruhig ist. About Schmidt Fans sind hier genau richtig nur das es ein wenig düsterer ist und nicht ganz so humorvoll.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 09.07.07
Meine Schwester erzählte mir von diesem Film. Sie war sehr begeistert und empfah mir den anzuschauen. Von ihrer Beschrebng her war ich am Anfang eher skeptisch Doch das hat sich schnell gelegt. Es ist sogar überraschend gut. Die ruhige Atmosphäre und der "Oma" Kittel machen diesen Film sehr sehenswert. Kleiner Minuspunkt für das zu offene Ende.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 23.06.07
ich möchte mich zunächst an den Verfasser der vorangegangenen Kritik wenden. Der Begriff - AUSGESPIELT - stösst mir in seinem Text besonders auf. Warum ist es notwendig das jedweder Scene, jeder Gedanken bzw. Handlugsansatz bis dorthin wo es auch der letzte Kinobesucher begreift. Ist es nicht viel spannender wenn ein Handlungsstrang ein wenig die Wahrnehmung und die Phantasie inspiriert. Vielleicht zudem an die Intelligenz des Zuschauers apelliert ? Sind wir nicht übervoll von den Hollywood, Soap, Einheitsbrei, der uns täglich serviert wird ? Offenbar nicht, ginge es nach der Meinung des breiten Publikums. Aber zum Film. Ich befinde sowohl die Idee wie auch die scenische und damaturgische Umsetzung als sehr gelungen. Vielleicht wird es mir zum Schluss hin ein wenig zu Romantisiert. Doch dieser, für mich, kleine Fehlgriff entschuldigt diese wirklich gropssartige Regieleistung, dir darstellerische Kunst, insbesondere einer sehr überzeugenden Mariann Faithfull. Einfach Meisterhaft
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