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    Kein Mord bleibt ungesühnt
    Kein Mord bleibt ungesühnt
    Kein Kinostart / 1 Std. 25 Min. / Krimi
    Von Franck Mancuso
    Mit Aurélien Recoing, Jean-Pierre Cassel, Jacques Frantz
    Produktionsland Frankreich
    Filmstarts
    2,5
    Bewerte :
    0.5
    1
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    Nachdem seine neunjährige Tochter Emilie (Alexandra Goncalvez) einem Sexualverbrecher zum Opfer gefallen ist, will Richard Malinowski (Jean Dujardin) den Täter schnell hinter Gitter bringen. Daniel Eckmann (Laurent Lucas) wird schließlich verhaftet und auch verurteilt, weil er die Tat gestanden hat. Indizien oder gar Beweise gab es jedoch nicht. Dennoch muss Eckmann für 30 Jahre ins Gefängnis. Der Fall scheint abgeschlossen, aber dann meldet sich Eckmann in Briefen aus dem Knast bei Malinowski. Darin erklärt er, dass er die Tat nicht begangen hat. Die neuerliche Wendung säht Zweifel bei dem erfahrenen Polizisten, der ein gutes Gespür für Dinge hat, die nicht zusammenpassen. Da er an der Verurteilung des wahren Täters interessiert ist, ermittelt Malinowski erneut. Dabei kommt er dem bekannten Kinderschänder Salinas (Jean-François Garreaud) auf die Spur. Auf seinem Weg lässt sich Malinowski auch nicht von seinen Kollegen und der eigenen Frau (Agnès Blanchot) behindern.
    Originaltitel

    Contre-enquête

    Verleiher -
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2006
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget 7 600 000 €
    Sprachen Französisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    2,5
    durchschnittlich
    Kein Mord bleibt ungesühnt
    Von Samuel Rothenpieler
    Interessant sind Filme immer dann, wenn sie von Kennern der Materie selbst produziert werden. „Counter Investigation“ von Franck Mancuso ist so ein Fall. 20 Jahre war Mancuso Polizist, bevor er in den Regiestuhl stieg. Da schwingt die Hoffnung mit, an lebensnahen und subtilen Darstellungen beteiligt zu werden, von dem so genannten Blick hinter die Kulissen profitieren zu können, der so vielen Regisseuren und Drehbuchautoren oftmals versperrt sein dürfte. Die Frage dabei ist jedoch immer, ob der Zuschauer nicht lieber auf den realistischen Blick zugunsten einer guten und explosiven Geschichte verzichten möchte. Und vielfach gelingt den besten Kennern und pedantischsten Autoren oft nicht das, wofür das Genie nur Gefühl und den „richtigen Riecher“ braucht: einen guten Film zu produzieren, der das Publikum auch anspricht. „Counter Investigation“ braucht sich diesbezüglich jedoch auf den erst...
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Aurélien Recoing
    Rolle: Josse
    Jean-Pierre Cassel
    Rolle: Dr. Delmas
    Jacques Frantz
    Rolle: Michel Arnalde
    Agnès Blanchot
    Rolle: Claire Malinowski
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritik

    schonwer
    schonwer

    User folgen 235 Follower Lies die 729 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 11. August 2017
    "Counter Investigation" ist ein sehr durchschnittlicher Thriller, was vor allem am Drehbuch liegt. Die Geschichte ist klassisch und hat eine gute Wendung am Ende, doch es gibt keinen einzigen Spannungshöhepunkt (was u.a. an der banalen Inszenierung liegt) und die Schauspieler können ihr Potential nicht ganz ausschöpfen, da u.a. auch die Dialoge nicht sehr gut geschrieben sind. Und da ist es auch gut wenn der Film nur knapp 85 Minuten geht - ...
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    1 User-Kritik

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    Kommentare

    • 8martin
      Der deutsche Titel ist keine Übersetzung und etwas plakativer als der des Originals: 'Gegenunterusuchung'. Das Film schichtet die Kenntnis über den Mord und den Mörder der kleinen Emilie mehrmals um und zwar: schuldig, unschuldig, doch schuldig. Nur solide Polizeiarbeit kann aber keine Spannung schaffen. Und das Ende wirkt wie ein seltsamer Wurmfortsatz. Hier werden dem Zuschauer kurz drei überraschende Fakten (in drei Szenen) präsentiert; Schluss, aus, fertig! Regisseur und Ex-Polizist Mancuso hat bestimmt selbst während seiner aktiven Zeit öfters erlebt, dass man einen Mörder wieder freilassen musste. Getreu dem Grundsatz 'im Zweifel für den Angeklagten'. Daher ist es nachvollziebar, dass er in seinem Fall zur Selbstjustiz greift. Er will uns damit sagen, dass Recht und Gerechtigkeit zwei Paar Stiefel sind, die nichts miteiander zutun haben. Hier verletzt am Ende einer klar das Recht, weil er Gerechtigkeit will, genauer gesagt er will seine Gerechtigkeit: d.h. Strafe und Sühne. Man ist zwar irgendwie zufrieden, aber ein Rest von schlechtem Gewissen bleibt. Auge um Auge kann doch wohl aber nicht die Lösung sein ?!
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