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The Dark Knight
Durchschnitts-Wertung
4,7
3763 Wertungen - 382 Kritiken
54% (208 Kritiken)
27% (103 Kritiken)
12% (44 Kritiken)
3% (10 Kritiken)
4% (15 Kritiken)
1% (2 Kritiken)
Deine Meinung zu The Dark Knight ?

382 User-Kritiken

Christian Hoja (Cellurizon.de)
Christian Hoja (Cellurizon.de)

User folgen 18 Follower Lies die 267 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 18.01.09

The Dark Knight ist düster, obwohl vieles bei Tageslicht stattfindet. Er ist das moralische Zerrbild einer von Terror erschütterten Gesellschaft und einiger einzelner Männer, deren Machtlosigkeit durch ihre Güte bedingt ist. Dieser überaus deprimierende und pessimistische Grundton kann einem möglicherweise nicht beim ersten Mal Ansehen in vollem Umfang aufffallen, da die optische Urgewalt einen beinahe erschlägt. Allein die Action-Sequenz, die zur Festnahme des Jokers führt, ist in ihrem Aufbau absolut atemberaubend. Auch dadurch bedingt, dass die sonst allmächtige, erhabene, treibende und ungewöhnliche musikalische Untermalung zunächst verstummt, einen mit dem Visuellen zurücklässt, nur um in der brilliant umgesetzten 'Geburt' des Bat-Pod förmlich zu explodieren. Heath Ledger bietet mit seiner Darstellung einen Einblick in pure, unverfälschte Bösartigkeit jenseits ethischer Grundsätze. Dennoch ist sein Joker mit einer erschreckend nachvollziehbaren Moral bezüglich gesellschaftlicher Doppelbödigkeit ausgestattet. Wer kann in heutigen Zeiten seinen Grundsatz anzweifeln, dass in jedem das Verdorbene lauert und nur hervorgebracht werden muss? So wie er selbst es in einem der 'Guten' des Films emporhebt. Dazu das geniale Ende, so superheldenuntypisch und dennoch die einzige Konsequenz, die sich aus der Konstellation ergeben kann.
Die Darstellerleistungen sind allesamt brilliant, abseits von Heath Ledger und den sonstigen Hauptfiguren sei auch Gary Oldman erwähnt, dessen Commissioner Gordon als letzte Bastion der Aufrichtigkeit am Ende vielleicht die tragischste Figur des Films ist.
Der Eindruck des ersten Sehens, das zu vieles zu oberflächlich behandelt wird, einige Themen nur angekratzt werden, bestätigte sich bei mir zwar zum Teil, aber der Sinn dahinter offenbarte sich als ein anderer: The Dark Knight fordert auch vom Zuschauer die Entscheidungen, vor die er seine Protagonisten stellt. Er fordert eine Einstellung zu den Dingen, einen Standpunkt. Große Filme offenbaren nicht ihren gesamten Unterbau, sie lassen ihn vom Zuschauer entdecken. In diesem Punkt ist The Dark Knight ein Gigant.
http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=438509983

Gringo93
Gringo93

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 11.12.13

Fazit: Ein Film, der wohl ALLE Erwartungen um ein Ganzes übertroffen hat. Der realistische Ansatz, Heath Ledger als Joker und die perfekte Technik machen den Film zum besten Superhelden-Streifen, den es jemals gab und vielleicht auch geben wird.

Jens85
Jens85

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 24.08.08

Erst fragte ich mich ja, ob der ganze Hype um den Film gerechtfertigt ist.
Dann hats mich erwischt, Trailer hier, Filmkritik da... ich wollte ihn einfach nurnoch sehen.

Karten für die Vorpremiere letzten Mittwoch bestellt und ich kann nur eins sagen "WOW" !

Für mich der Film im Jahr 2008 - mit Abstand.
Ich bin einfach nur total begeistert.
Im gesamten gesehen ein riesen Kunstwerk!

Schauspieler - 10
Atmosphäre - 10
Dialoge - 10
Story/Umsetzung - 10

Es war ganz ganz grosses Kino, wenn ich daran denk dass ein 3. Teil sich daran messen muss - viel Glück.
Nochmal so ein Paukenschlag wäre zu schön, die Messlatte liegt jetzt jedenfalls verdammt hoch.

dunes
dunes

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 05.01.09

Tja, was soll man zu diesem Meisterwerk noch sagen ...?
Diese Frage ist wahrlich schwer zu beantworten, zumal es sich bei THE DARK KNIGHT keinesfalls um ein Meisterwerk handelt. Der neue Batman ist allenfalls ein über weite Strecken sehr angestrengt wirkender Versuch, als solches wahrgenommen zu werden. Dazu eine ordentliche Portion vom üblichen Medienhype und schon gibt es tatsächlich Menschen, die THE DARK KNIGHT zum besten Film aller Zeiten erklären...
Selten hat mich ein Film so wenig berührt oder gefesselt, wie dieser.
Ermüdend von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Ein seelenloses, künstlich aufgeblasenes Spektakel.
Ein riesen Hype.
Und alle sind wiedermal glücklich.

pavlichenko
pavlichenko

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3,5gut
Veröffentlicht am 04.03.12

guter fantasy-action film. simple story, düstere atmosphäre, gute action. überzeugen konnten erneut die kostüme, die eine gewisse realitätsnähe vermitteln. entgegen seinen vorgänger hat dieser film weniger tiefgang und mehr action zu bieten.

Andy R.
Andy R.

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 02.08.15

Der Film war spannend. Aber, da ja gesagt wird "fortsetzung von Batman Begins" achtung spoiler: Batman hatte scarecrow als gegner und als fortsetzung die Frage wo kommt der Joker her? Die Antwort ist im Originalen Batman zu sehen, als Jack Nicolson noch der Joker war. Für mich ist TDK nur ein spin-of und keine fortsetzung. Selbst, wenn TDK jahre nach Batman and Robin spielen würde ergibt es keinen sinn. Wo währe dann z.b. Batgirl?

Jason Bourne
Jason Bourne

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2,0lau
Veröffentlicht am 23.01.10

Nolan entfernt sich mit diesem Blockbuster ebenso wie mit Batman Begins von jeglicher intellektueller Perspektive, die noch in seinen frühen Noir-Thrillern widerschienen. Was bleibt, ist jedoch sein Drang zum computerspielhaft Spielerischen, welches dem Film nicht nur ''comichaft'', sondern auch belanglos macht. Wie technische Tricks und am Reißbrett entworfenene Szenarien als cool zu bezeichnen sind, ist fragwürdig. Zudem ist es schade, dass Nolan zwar fähig ist, einen raschen, geschickten Schnitt zu setzen, aber dass er dies einfach auf Szenen anwendet, die einen solche Kürze gar nicht brauchen und auch nicht verkaften. Während die Actionszenen also spektakulär, aber halbbacken sind, ist aus den ruhigen Szenen jede emotionale Note gewichen, da sie offenbar nur Attitüde sind und zudem schlecht gespielt und zu kurz.

Alexander G.
Alexander G.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 13.10.17

Der 2. Pate als Comic-Inferno voller Finsternis, Anarchie und Chaos unter der Kongenialen Führung von Christopher Nolan.All das machen diesen Batman zur übrigens perfekt untermalten Vergnügen für jeden Thriller-Fan. 10/10

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 30.08.17

Neben dem vierten "Indiana Jones" Film dürfte dieser wohl der am meisten erwartetste Streifen 2008 sein - und derjenige auf dem der allerhöchste Erfolgsdruck liegt. Selbst schuld, denn mit dem Vorgänger "Batman Begins" hat man die Meßlatte immens hoch gelegt, indem man den "realistischen" Batman vollkommen neu und anders erfand. Obendrein bekommt der Film noch zusätzliche Aufmerksamkeit durch den tragischen Tod von Heath Ledger der in seiner "Joker" Darstellung die Rolle seines Lebens präsentiert. Aber eins nach dem anderen. Zur Story (und gleich meinem ersten Kritikpunkt): der Film läuft zwei einhalb Stunden und präsentiert eine epische, breitgefächerte Gangstersaga und das streckenweise sehr schmerzhafte Drama eines Mannes der an seinem Versuch ein Held zu sein fast kaputt geht, ergänzt durch die ein oder andere Intrige und eine etwas blöd angekoppelte Liebesgeschichte. Es dauert ne knappe Stunde bis die ganze Kiste so richtig Fahrt aufnimmt, langweilig ists zwar nicht aber eben nicht so außergewöhnlich wie alle den Film schimpfen. Man verliert auch leicht den Faden wer hier gerade mit wem paktiert und was irgendwann später hinter dieser Aktion stecken mag. Dann gibts in der Mitte aber zwei sehr überraschende und tragische Wendungen die den Film auf eine vollkommen andere Strecke führen - hin zum totalen Katastrophenszenario und zum Psycho-Thriller. Handwerklich war nicht zu erwarten daß es irgendeinen Grund zur Klage gibt - die Effekte beten sich sachlich in die Handlung ein (mal abgesehen von dem nervigen Super-GPS das beim Showdown eine Rolle spielt) und die Actionszenen sind von immenser Wucht und roher Härte - eben jene Aspekte die auch schon den Vorgänger so klasse machten. Dann gehts an die Darstellerriege: Bale verkörpert zum zweiten Mal perfekt den gebrochenen Helden (und nervt diesmal mit seiner gepresstem Stimme nicht so sehr) und zeichnet ein komplexes Portrait einer geschundenen Seele, Morgan Freeman und Michael Caine haben sympathische, edle Nebenrollen, Maggie Gyllenhaal ist eigentlich nur schmückendes beiwerk ... und ja, es stimmt, Heath Ledger spielt atemberaubend. Ob dafür jetzt gleich ein Oscar posthum fälig wär ist Ansichtssache, aber Ledgers extreme Performance rechtfertigt durchaus den Erwerb eines Tickets. Über Aaron Eckhart der den zweiten Schurken „Two-Face“ gibt kann man geteilter Meinung sein weil dieser nicht wirklich böse ist sondern eine gequälte, geschundene Seele die aus Kummer handelt – das Make-Uo des entstellten Schädels ist auch wirklich das einer Verwundung und nicht wie etwa in „Batman Forever“ eine kunstvolle Maske. Aber gut, kommen wir zum Ende: die extrem hohen Erwartungen werden erfüllt, nicht gleich bombig übertroffen aber nach der etwas gebremsten ersten Stunde entfaltet sich der Streifen zu einem Epos daß die Sinne berauscht. Fortsetzung folgt ganz sicher – dafür ist das Ende zu offen. Fazit: Epischer Gangsterfilm und schmerzhaftes Drama, garniert mit wuchtigen Actionpassagen!

Two Face
Two Face

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 24.04.17

Nolan setzte mit diesen Film einen neuen Maßstab für Comicverfilmung und Fortsetzungen. Heath Ledger spielt atemberaubend.

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