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    The Dark Knight
    Durchschnitts-Wertung
    4,7
    4782 Wertungen - 844 Kritiken
    Verteilung von 844 Kritiken per note
    452 Kritiken
    257 Kritiken
    92 Kritiken
    22 Kritiken
    17 Kritiken
    4 Kritiken
    Deine Meinung zu The Dark Knight ?

    844 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    The Dark Knight ist düster, obwohl vieles bei Tageslicht stattfindet. Er ist das moralische Zerrbild einer von Terror erschütterten Gesellschaft und einiger einzelner Männer, deren Machtlosigkeit durch ihre Güte bedingt ist. Dieser überaus deprimierende und pessimistische Grundton kann einem möglicherweise nicht beim ersten Mal Ansehen in vollem Umfang aufffallen, da die optische Urgewalt einen beinahe erschlägt. Allein die Action-Sequenz, die zur Festnahme des Jokers führt, ist in ihrem Aufbau absolut atemberaubend. Auch dadurch bedingt, dass die sonst allmächtige, erhabene, treibende und ungewöhnliche musikalische Untermalung zunächst verstummt, einen mit dem Visuellen zurücklässt, nur um in der brilliant umgesetzten 'Geburt' des Bat-Pod förmlich zu explodieren. Heath Ledger bietet mit seiner Darstellung einen Einblick in pure, unverfälschte Bösartigkeit jenseits ethischer Grundsätze. Dennoch ist sein Joker mit einer erschreckend nachvollziehbaren Moral bezüglich gesellschaftlicher Doppelbödigkeit ausgestattet. Wer kann in heutigen Zeiten seinen Grundsatz anzweifeln, dass in jedem das Verdorbene lauert und nur hervorgebracht werden muss? So wie er selbst es in einem der 'Guten' des Films emporhebt. Dazu das geniale Ende, so superheldenuntypisch und dennoch die einzige Konsequenz, die sich aus der Konstellation ergeben kann. Die Darstellerleistungen sind allesamt brilliant, abseits von Heath Ledger und den sonstigen Hauptfiguren sei auch Gary Oldman erwähnt, dessen Commissioner Gordon als letzte Bastion der Aufrichtigkeit am Ende vielleicht die tragischste Figur des Films ist. Der Eindruck des ersten Sehens, das zu vieles zu oberflächlich behandelt wird, einige Themen nur angekratzt werden, bestätigte sich bei mir zwar zum Teil, aber der Sinn dahinter offenbarte sich als ein anderer: The Dark Knight fordert auch vom Zuschauer die Entscheidungen, vor die er seine Protagonisten stellt. Er fordert eine Einstellung zu den Dingen, einen Standpunkt. Große Filme offenbaren nicht ihren gesamten Unterbau, sie lassen ihn vom Zuschauer entdecken. In diesem Punkt ist The Dark Knight ein Gigant. http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=438509983
    AmabaX
    AmabaX

    User folgen 76 Follower Lies die 328 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Der neue Batman hält das gute niveau des Vorgängers konstant. Was dem ganzen allerding noch ein Punkt mehr beschehrt ist die Rolle des Jokers. So meisterhaft von Leadger gespielt. Die Story ist auch gut und die anderen Schauspieler überzeugen auch.
    KritischUnabhängig
    KritischUnabhängig

    User folgen 37 Follower Lies die 216 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Mit "Batman Begins" ist Christopher Nolan einer der besten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre gelungen. Und das lag daran, dass sich der Film viel auf die Story sowie Motivation und Moral von Bruce Wayne konzentriert hat. Durch seine Vergangeheit, war vieles nachvollziehbar, schlüssig und konsequent erzählt. Dadurch war aber die Messlatte, die sich Nolan für die Fortsetzung "The Dark Knight" selbst gelegt hat, natürlich hoch und die Erwartungen der Öffentlichkeit wohl noch höher. Wie konnte man nun den ersten Teil toppen? Nolan hat sich dafür entschieden ein Action-Feuerwerk zu entfesseln, und liegt mit seiner Entscheidung leider daneben. Warum? Ganz einfach: Die Story bleibt auf der Strecke. Um es tiefer zu begründen, fang ich mal ganz vorne an: "The Dark Knight" fängt mit dem Bankeinbruch des Joker an. Hier soll an das Ende von "Batman Begins" angeknüpft werden, wo man erfährt, dass es einen neuen Feind gibt, nämlich den Joker. Die Inszenierung des Banküberfalls ist klasse und die Auflösung erst! Die Flucht mit dem Bus ist jedoch etwas unglaubwürdig. Die folgenden Filmminuten wirken dann sehr zerfahren, wie ich finde. Es wird von Szene zu Szene gesprungen, viele alte wie auch neue Gesichter eingeführt. Irgendwo dazwischen taucht auch mal Batman auf, der paar Nachahmer und Scarcrow vermöbelt. Die Idee mit den Batman-Nachahmern ist einfach nur doof und dass Scarcrow (einer der Hauptprotagonisten in Teil 1 samt einiger Kultszenen) so mal eben fertiggemacht wird und dann zwischen den Fakes Platz nimmt, ist geradezu lächerlich. Weiter geht es mit einer Reihe von Actionszenen, von denen es mehr als genug in "The Dark Knight" gibt. Dazwischen gibt es immer wieder mal mehr oder weniger "Storyfetzen", die in die nächste Actionsequenz überleiten. Trotz der langen Laufzeit von 152 Minuten wirkt der Film etwas "gehetzt und getrieben". Das mag daran liegen, dass die Actionszenen, die durchweg gut inszeniert sind und optisch gefallen, doch irgendwie teils zu schnell geschnitten sind (vor allem wenn Batman auftaucht und Bösewichte verhaut). Mein Höhepunkt ist aber sicher die Vefolgungsjagd in der Mitte des Filmes. Erstklassig, spannend und am Ende noch überraschend inszeniert und aufgelöst. "The Dark Knight" kann auch mit einigen Explosionen aufwarten, wo ich mich aber frage, wie der Joker den ganzen Sprengstoff ins Krankenhaus und auf die Schiffe z.B. geschafft hat. Selbst mit Helfern ist das in der kurzen Zeit ein nahezu unmögliches Unterfangen. Wo ich gerade die Schiffe erwähne, möchte ich darauf verweisen, dass ich mir einen anderen Ausgang gewünscht hätte. Das wäre dann hollywood-untypisch gewesen, aber realistischer. Ähnlich wie im ersten Teil gibt es paar (bekannte) technische Spielereien, wie das "Batmobil" oder einen neuen Anzug. Dann gibt es aber auch diese "Echo-Lot-Handy-Brille". Das empfand ich dann als zu viel des Guten. Die schauspielerische Leistung ist mit gut bis sehr gut zu bewerten. Die Ausnahme bildet aber die Darstellung der Rachel Dawes (Batmans Jugendliebe aus Teil 1). Rachel Dawes wird nicht mehr von Katie Holmes gespielt, sondern durch Maggie Gyllenhaal. Ich finde diesen Wechsel nicht gut. Gyllenhaals Leistung wirkt lahm und langweilig. Besondere Erwähnung findet natürlich noch Heath Ledgers Leistung als Joker. Sie ist wirklich gelungen, und sorgt für die schauspielerischen Höhepunkte des Films. Christian Bale als Batman/Bruce Wayne wirkt diesmal etwas blass, vielleicht gerade wegen der starken Darstellung von Leadger und einiger anderer Nebenrollen. "Batman Begins" konzentrierte sich mehr auf Bruce Wayne, wodurch Bale mehr Spielraum eingeräumt wurde. Zusammenfassend ist "The Dark Knight" ein guter Actionfilm, dennoch hatte ich mehr erwartet. Der erste Teil hat mich emotional mehr berührt. Es wurde mehr Wert auf die Handlung gelegt, und die Spannung wurde ruhiger, durchdachter und langsamer aufgebaut. "The Dark Knight" ist dagegen ein Actionspektakel von der ersten Minute an, wo sich Batman und Joker ein Katz- und Maus-Spiel liefern, das in die Länge gezogen wird, sodass sich die Handlung mehr und mehr im Kreise dreht und das ständige Hin und Her eine Hektik und Unruhe bewirken. Für tiefgründige Storyelemente bleibt leider kein Platz mehr. 7/10
    BenniF.
    BenniF.

    User folgen Lies die Kritik

    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Krasse Action, toller Heath, klasse Story, Spannung, was will man mehr? Perfekter Actioner
    batspideer
    batspideer

    User folgen Lies die 10 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ich fand den Film ebenfalls sehr gut. Klar enthält dieser Film einige Logikfehler, aber welcher Actionfilm ist frei davon? Der Film lebt von diesen Szenen genauso wie von den "Spielen" des Jokers. Die Schauspielleistung verliert in der deutschen Synchronisation etwas an Gewicht, bleibt aber dennoch sehr gut. Diesen Film kann man sich auch ansehen wenn man kein Batman Fan war oder ist.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Nachdem Christopher Nolan mit ,Batman Begins, dem im kunterbunten Spektakel versunkenen Dunklen Ritter aus dem Farbeimer half und ihm neues Leben einhauchte, hat er mit der Fortsetzung nicht weniger als ein Meisterwerk geschaffen. ,The Dark Knight, ist mit das Beste, was das Genre der Comic-Verfilmungen bislang hervorgebracht hat. Die realistische Optik, die Action, die Schauspieler und vor allem die ausgeklügelte Story machen den Film zu einem besonderen Erlebnis. Von der ersten Sequenz mit dem eindrucksvoll inszenierten Banküberfall bis zum Abspann bewegt sich der Streifen auf höchstem Niveau. Die Geschichte um Batmans Kampf gegen Gothams Unterwelt und die selbst gerufenen Geister bietet im Subtext äußerst interessante Aspekte, von grundlegenden Fragen über Moral und Rechtschaffenheit bis hin zu Anlenungen an die Denkweise und Ängste der Gesellschaft nach dem 11. September 2001. Das ergänzt sich mit dem wendungsreichen Skript und den messerscharfen Dialogen zu einem Storygerüst, wie man es nur selten zu sehen bekommt. Im Bereich der Comicverffilmungen kommt vielleicht noch ,Watchmen, an diese Komplexität heran. Der kann aber mit den, auf den ersten Blick manchmal simplen, aber enorm wirkungsvollen bei der Inszenierung nicht ganz mithalten. Nolan schafft es, durch den geschickten Einsatz von Kamera und Musik eine unglaublich dichte Amtosphäre zu erzeugen (genial: die größte Action-Szene kommt ohne Musikuntermalung daher; wo gibt es sowas in einem Actionthriller schon?). Daneben hat der begnadete Regisseur gegenüber dem Vorgängerfilm dazugelernt und hat nun auch die Actionsequenzen (ein kleines Manko von ,Batman Begins,) im Griff. Mehr noch, die Verfolgungsjagd in der Mitte des Films ist vielleicht eine der besten des Jahres. Da jeder Held nur so gut ist wie sein Widersacher war klar, dass ,The Dark Knight, mit dem Bösewicht steht und fällt. Im Vorgänger kamen die noch etwas kurz, da der Fokus ganz auf der Entwicklung der Figur des Bruce Wayne liegen sollte. Jetzt wird den Zuschaurn mit dem Joker gleich der spannendste Schurke der Filmgeschichte serviert. Dieser anarchische Clown ist durch seine Unberechenbarkeit furchteinflösender als etwa ein Hannibal Lector. Heath Legder spielt diese alles andere als eindimensionale Figur schlichtweg überragend. Die Szenen mit ihm werden dem Betrachter noch lange im Gedächtnis bleiben. Aber auch der Rest des Cast liefert eine großartige Vorstellung ab. Christian Bale gibt seinen Bruce Wayne gewohnt souverän und hat mit Michael Caine den perfekten Leinwandpartner. Gary Oldman glänzt mal wieder in der ungewohnten Rolle des Guten und Aaron Eckhardt meistert seinen ,Drahtseilakt mit doppeltem Boden, als Staatsanwalt Harvey Dent sensationell gut. Fazit: Wer diesen Film nicht gesehen hat, ist selber schuld. Über die vollen 2,5 Stunden lang fesselt dieses Meisterwerk, das eigentlich mehr Oscars oder zumindest Nominierungen verdient gehabt hätte.
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