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Die weiße Massai
Durchschnitts-Wertung
3,0
45 Wertungen - 22 Kritiken
9% (2 Kritiken)
36% (8 Kritiken)
23% (5 Kritiken)
27% (6 Kritiken)
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22 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 25 Follower Lies die 4 093 Kritiken

3,5
Veröffentlicht am 07.09.17
Mir ist damals der Trailer zu diesem Film im Frechener Kino tierisch auf den Wecker gegangen der mit aufgeblasener "Pearl Harbor" Musik im Grunde die ganze Geschichte schon erzählt hat - eine europäische Frau schmeißt ihr Leben hin um im Dschungel bei ihrem Buschkrieger zu leben, stellt sich den Schwierigkeiten des dortigen Lebens, hat irgendwann echt die Nase voll und verpfeift sich wieder - wow. Das ganze Epos gibt's dann hier auf zwei Stunden Länge die eigentlich ohne fortlaufende Handlung sind sondern einfach nur das Geschehen kommentarlos beobachten. Das ist ganz interessant, wie eine Doku mit Spielszenen, aber letztlich doch eine schmalzige Liebesposse für weibliche Zuschauer. Wies ausgeht kann man sich denken, bleibt die realistische und kritikfreie Inszenierung zu erwähnen. Fazit: Schmalzige Lovestory und starkes Frauendrama - irgendwie aber erträglich und glaubhaft inszeniert!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 03.04.10
Carola (Nina Hoss) und ihr Freund Stephan (Janek Rieke) verbringen ihre letzten Urlaubstage in Kenia. Nachdem sie mit dem Schiff in einer unübersichtlichen Stadt ankommen, begegnet ihnen immer wieder der Samburu-Krieger Lemalian (Jaky Ido) und hilft ihnen aus dem Schlamassel. Carola beschließt am Flughafen alleine in Kenia zu bleiben und sucht Lemalian in der Stadt, die dieser ihr genannt hatte. Dort trifft sie zunächst die Entwicklungshelferin Elisabeth (die sehr überzeugende Katja Flint). Als sie nach zehn Tagen Lemalian wiederbegegnet, hat sie einen unbefriedigenden Quickie mit ihm. Sie folgt ihm in sein Heimatdorf, das noch von jeder Zivilisation unbehelligt ist. Kaum angekommen, wird sie vom Militär gezwungen, sich in Nairobi zu registrieren. Anschließend fährt sie in die Schweiz zurück, um einige Dinge zu klären, bevor sie Lemalian heiratet. Carola erzieht ihn zu einem ausdauernden Liebhaber, prallt aber immer mehr auf kulturelle Barrieren. Beispielsweise, was die Rollenverteilung zwischen einer modernen Frau aus der Schweiz und einem Stammeskrieger angeht. Die Geschichte funktioniert nicht. Nicht wegen Details wie dem, dass Carola kurz nach ausbrechender Malaria wieder quietschvergnügt durch die Straßen zieht. Die Story geht nicht auf, weil sich die moderne Carola diametral wider jede Ratio verhält, ohne dass dies erklärt würde. Auch ist die Figur der Carola viel zu eindimensional angelegt, sie zweifelt erst am Ende an ihrer Mission, obwohl sie praktisch keine Unterstützung erfährt. Hinzu kommt, dass Drehbuchschwächen, Kitsch und plakative Szenen im Laufe des Films zur Regel werden. Die Geschichte dümpelt immer mehr dahin, die Klischees wiederholen sich und weiten sich zu einem echten Ärgernis aus. Allein durch Nina Hoss starke schauspielerische Leistung kann man sich am Anfang emotional darauf einlassen, solange man den Verstand ausschaltet. Immerhin ist das Ende wieder stimmig und der Film stellenweise ganz gut fotografiert.
freestyler95
freestyler95

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2,0
Veröffentlicht am 11.01.10
Regisseurin Herminr Huntgeburth hat sich redlich un Authentizität bemüht. Gedreht wurde an Original schauplätzen, dennoch haben Wüstenlandschaft und traditionelle Trachten wenig mehr als eine dekrative Funktion. Der fremden Lebensweise geht der Film nicht auf den Grund, die Konflickte zwischen Carola und den Samburu beschränken sich oft auf Äuserlichkeiten. Was bleibt ist ein opulentes Melodram mit akzeptabelen Hauptdaarstellern, das schön anzusehen ist und an dem es technisch nichts auszusetzen gibt. SOLIDE UNTERHALTUNG, MEHR NICHT.
Nerventod
Nerventod

User folgen 2 Follower Lies die 104 Kritiken

3,0
Veröffentlicht am 05.07.09
Am letzen Urlaubtag trifft Carola auf den Samburu-Krieger Lemalian und verliebt sich Hals über Kopf. Seit dem läuft sie nur noch mit einer rosaroten Brille durch die Gegend. Aber auch sie muss lernen, dass das Leben im Busch, in einer fremden Kultur und umgeben von einer Sprache, die man nicht versteht, nicht immer rosarot ist. Am Ende geht sie mit ihrer Tochter wieder zurück in die Schweiz. Was ich nicht ganz verstehe ist, dass Lemalian zwar weiß, dass sie nicht wieder kommen wird, aber auch nicht um seine Tochter kämpft. Das war dann doch etwas überraschend. Wäre der Inhalt des Films nicht auf einer wahren Begebenheit aufgebaut, die Story wäre wohl sehr an den Haaren herbeigezogen. Dass es Carola vier Jahre im Busch aushält - unglaublich. Aber Liebe macht nun mal blind. Wenig überzeugend fand ich Katja Flint, die in fast jeder Szene rauchend zu sehen war. Dafür hat der Film starke Bilder von Kenia. Man kann dem Film folgen, auch wenn man es nicht schafft, den kompletten Untertext zu lesen. Man versteht zwar nicht alles, aber die Hauptaussagen bekommt man mit, die Details dafür nicht. Schade auch, dass das Afrikanische nicht übersetzt wurde. So hat man dann doch ein Viertel des Filmes nicht verstanden. Fazit: Ein Film vor dem Hintergrund der beeindruckenden Kulisse Kenias.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 24.12.08
Der Film gefiehl mir nicht so gut. Alle 20 min gab es eine Sexszene. Einige Taten sind unlogisch und manchmal reden sie auf afraknisch und es wird nicht übersetzt. Außerdem war es gebrochenes Englisch was die Hauptdarstellerin Carola da gesprochen hat. Es ist sehr unrealistisch, die ganze Story. Man guckt eigentlich nur weiter um zu erfahren was am Ende passiert. Als es dann ende war denkt man "Hmmm, zeitverschwendung!!" Weiß gar nicht warum das so gut bewertet wird. Nur für die Bilder vielleicht, story ist sehr easy.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 19.05.08
Die weisse Masai müsste heissen: Die weisse Samburu Zur Verdeutlichung: Ich bin ein Bayer und kein Ostfriese - aber wir sind Deutsche und die Entfernung ist in etwa auch so - zwischen Samburu und Masai das Buch finde ich unterhaltsamer ohne die Aktöre kritisieren zu wollen
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 26.08.06
ein äußerst innovativer film - so etwas gab es vorher noch nie. obwohl die story so unglaubwürdig ist, ist sie doch wahr! das macht den film unglaublich faszinierend. der film ist eindringlich gedreht und obwohl ich kein afrika-fan bin oder jemand, der sich gerne filme über die dortigen politischen und gesellschaftlichen probleme ansieht, geschweige denn sich überhaupt im gesteigerten maße dafür interessieren würde, fand ich den film atemberaubend und absolut gut! leider trotzdem nicht jedermanns sache, deswegen nur vier punkte (mit starker tendenz zum fünften punkt =) ).
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 11.11.05
Der Film war auf jeden Fall sehenswert. Aber es hätte ihm gut gestanden, wenn er etwas mehr von dem Leben und vor allem von den Stärken des Massaistammes gezeigt hätte. Dinge, die Massai besser können (die es ja zweifellos gibt!)als wir Westeuropäer. So bleibt alles etwas einseitig. Während Carola tapfer alles eigentlich ganz gut meistert, kann Lemalian höchstens mit seinem schönen Körper punkten. Er kann nicht Autofahren, er kann keinen Laden führen, selbst beim Sex braucht er Nachhilfeunterricht. Das erweckt schnell den Eindruck, daß die weiße Rasse der schwarzen halt doch heimlich überlegen ist. Ich hätte mir gewünscht, daß man etwas mehr über die Massai erfährt, daß man staunen kann, wie sie ihre Hütte bauen, jagen oder sich mit der Natur auskennen. Irgendetwas, daß ein bißchen mehr Gleichgewicht und Glaubwürdigkeit reinbringt. Aber davon abgesehen war der Film trotz allem behutsam gemacht. Auf billige Effekthascherei á la Hollywood wurde verzichtet. Die Darsteller waren sehr gut besetzt. Am Besten hat mir übrigens Pater Bernardo gefallen. Schade, daß seine Rolle nicht mehr Raum hatte.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 02.11.05
Ich habe denn Film gesehen und lese das buch. Die Musik zum Film ist sehr passent. Auch wenn der Film nicht ganz genau ist wie sie es wirklich erlebt hat. Das was sie gemacht hat kann nicht jeder und dewegen ist sie auch eine tolle persönlichkeit. Ich selber möchte auch mal nach Afrika. Wer denn Film gesehen hat weiß gleich viel mehr im Leben.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 23.10.05
Im Großen und Ganzen finde ich den Film schon gelungen. Wie soll man es auch schaffen 4 Jahre in 120 Min. zu packen, da müssen einfach viel zu viele, auch wichtige Dinge auf der Strecke bleiben. Was mir jedoch fehlte (ich habe den Film schon 2 x gesehen): die wirklich großen Gefühle, diese innige, unsterbliche Liebe zwischen den beiden (oder vielleicht doch mehr von Carola ausgehend) kam einfach nicht rüber!!! Ich konnte mich noch so anstrengen, man kann einfach nicht recht nachvollziehen, warum sie z. B. nicht schon nach dem "1. Beischlaf" sofort am nächsten Tag auf und davon ist!!! Ich muss hier einfach mal sagen, dass dieses Talent - tiefe Gefühle im Film zu zeigen - wahrscheinlich doch mehr den Amerikanern obliegt! Ich kann mir gut vorstellen, dass eine amerikanische Produktion hier eine wirklich wahre Liebesgeschichte à la "Lovestory", "Jenseits von Afrika" oder "der Pferdeflüsterer" gezaubert hätte. Die deutschen Produktionen sind hier meist eher etwas "kühler" dargestellt (lasse mich gerne eines Besseren belehren :-) Meine Freundin z. B. die das Buch nicht gelesen hat, meinte nur "die war ja verrückt - rational lässt sich dieses Verhalten nicht erklären!"
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