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    Die weiße Massai
    Durchschnitts-Wertung
    3,0
    42 Wertungen - 4 Kritiken
    Verteilung von 4 Kritiken per note
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    4 User-Kritiken

    Nerventod
    Nerventod

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    3,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Am letzen Urlaubtag trifft Carola auf den Samburu-Krieger Lemalian und verliebt sich Hals über Kopf. Seit dem läuft sie nur noch mit einer rosaroten Brille durch die Gegend. Aber auch sie muss lernen, dass das Leben im Busch, in einer fremden Kultur und umgeben von einer Sprache, die man nicht versteht, nicht immer rosarot ist. Am Ende geht sie mit ihrer Tochter wieder zurück in die Schweiz. Was ich nicht ganz verstehe ist, dass Lemalian zwar weiß, dass sie nicht wieder kommen wird, aber auch nicht um seine Tochter kämpft. Das war dann doch etwas überraschend. Wäre der Inhalt des Films nicht auf einer wahren Begebenheit aufgebaut, die Story wäre wohl sehr an den Haaren herbeigezogen. Dass es Carola vier Jahre im Busch aushält - unglaublich. Aber Liebe macht nun mal blind. Wenig überzeugend fand ich Katja Flint, die in fast jeder Szene rauchend zu sehen war. Dafür hat der Film starke Bilder von Kenia. Man kann dem Film folgen, auch wenn man es nicht schafft, den kompletten Untertext zu lesen. Man versteht zwar nicht alles, aber die Hauptaussagen bekommt man mit, die Details dafür nicht. Schade auch, dass das Afrikanische nicht übersetzt wurde. So hat man dann doch ein Viertel des Filmes nicht verstanden. Fazit: Ein Film vor dem Hintergrund der beeindruckenden Kulisse Kenias.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

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    3,5
    Veröffentlicht am 7. September 2017
    Mir ist damals der Trailer zu diesem Film im Frechener Kino tierisch auf den Wecker gegangen der mit aufgeblasener "Pearl Harbor" Musik im Grunde die ganze Geschichte schon erzählt hat - eine europäische Frau schmeißt ihr Leben hin um im Dschungel bei ihrem Buschkrieger zu leben, stellt sich den Schwierigkeiten des dortigen Lebens, hat irgendwann echt die Nase voll und verpfeift sich wieder - wow. Das ganze Epos gibt's dann hier auf zwei Stunden Länge die eigentlich ohne fortlaufende Handlung sind sondern einfach nur das Geschehen kommentarlos beobachten. Das ist ganz interessant, wie eine Doku mit Spielszenen, aber letztlich doch eine schmalzige Liebesposse für weibliche Zuschauer. Wies ausgeht kann man sich denken, bleibt die realistische und kritikfreie Inszenierung zu erwähnen. Fazit: Schmalzige Lovestory und starkes Frauendrama - irgendwie aber erträglich und glaubhaft inszeniert!
    freestyler95
    freestyler95

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    2,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Regisseurin Herminr Huntgeburth hat sich redlich un Authentizität bemüht. Gedreht wurde an Original schauplätzen, dennoch haben Wüstenlandschaft und traditionelle Trachten wenig mehr als eine dekrative Funktion. Der fremden Lebensweise geht der Film nicht auf den Grund, die Konflickte zwischen Carola und den Samburu beschränken sich oft auf Äuserlichkeiten. Was bleibt ist ein opulentes Melodram mit akzeptabelen Hauptdaarstellern, das schön anzusehen ist und an dem es technisch nichts auszusetzen gibt. SOLIDE UNTERHALTUNG, MEHR NICHT.
    Kino:
    Anonymer User
    2,0
    Veröffentlicht am 12. April 2010
    Carola (Nina Hoss) und ihr Freund Stephan (Janek Rieke) verbringen ihre letzten Urlaubstage in Kenia. Nachdem sie mit dem Schiff in einer unübersichtlichen Stadt ankommen, begegnet ihnen immer wieder der Samburu-Krieger Lemalian (Jaky Ido) und hilft ihnen aus dem Schlamassel. Carola beschließt am Flughafen alleine in Kenia zu bleiben und sucht Lemalian in der Stadt, die dieser ihr genannt hatte. Dort trifft sie zunächst die Entwicklungshelferin Elisabeth (die sehr überzeugende Katja Flint). Als sie nach zehn Tagen Lemalian wiederbegegnet, hat sie einen unbefriedigenden Quickie mit ihm. Sie folgt ihm in sein Heimatdorf, das noch von jeder Zivilisation unbehelligt ist. Kaum angekommen, wird sie vom Militär gezwungen, sich in Nairobi zu registrieren. Anschließend fährt sie in die Schweiz zurück, um einige Dinge zu klären, bevor sie Lemalian heiratet. Carola erzieht ihn zu einem ausdauernden Liebhaber, prallt aber immer mehr auf kulturelle Barrieren. Beispielsweise, was die Rollenverteilung zwischen einer modernen Frau aus der Schweiz und einem Stammeskrieger angeht. Die Geschichte funktioniert nicht. Nicht wegen Details wie dem, dass Carola kurz nach ausbrechender Malaria wieder quietschvergnügt durch die Straßen zieht. Die Story geht nicht auf, weil sich die moderne Carola diametral wider jede Ratio verhält, ohne dass dies erklärt würde. Auch ist die Figur der Carola viel zu eindimensional angelegt, sie zweifelt erst am Ende an ihrer Mission, obwohl sie praktisch keine Unterstützung erfährt. Hinzu kommt, dass Drehbuchschwächen, Kitsch und plakative Szenen im Laufe des Films zur Regel werden. Die Geschichte dümpelt immer mehr dahin, die Klischees wiederholen sich und weiten sich zu einem echten Ärgernis aus. Allein durch Nina Hoss starke schauspielerische Leistung kann man sich am Anfang emotional darauf einlassen, solange man den Verstand ausschaltet. Immerhin ist das Ende wieder stimmig und der Film stellenweise ganz gut fotografiert.
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