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    Olga
    Olga
    31. August 2006 / 1 Std. 39 Min. / Biografie, Drama, Historie, Romanze
    Von Jayme Monjardim
    Mit Camila Morgado, Caco Ciocler, José Dumont
    Produktionsland Brasilien
    Pressekritiken
    3,0 1 Kritik
    User-Wertung
    3,0 3 Wertungen - 1 Kritik
    Filmstarts
    0,5
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 12 freigegeben
    München, 1925. Olga Benario (CAMILA MORGADO), Tochter aus großbürgerlicher Münchner Familie, verlässt mit nur 17 Jahren ihr Elternhaus, um ganz und gar ihren kommunistischen Idealen folgen zu können. Sie geht nach Berlin. In einer tollkühnen Aktion befreit sie den kommunistischen Genossen Otto Braun aus einem Berliner Gefängnis. Gemeinsam fliehen sie nach Moskau, wo Olga eine militärische Ausbildung erhält und eine Laufbahn in der Kommintern beginnt.
    Verleiher Constantin Film Verleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2004
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Portugiesisch, Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    0,5
    katastrophal
    Olga
    Von Christoph Petersen
    Brasilien liebt Telenovelas, für viele Menschen sind die alltäglichen Besuche ihrer Lieblingscharaktere im heimischen Wohnzimmer sogar ein echter Familienersatz. An sich ist gegen solch einfach gehaltene Unterhaltung, die bei weitem mehr Wert auf große Gefühle als Anspruch legt, ja auch gar nichts einzuwenden. Aber wenn sich ein brasilianisches Historien-Drama wie „Olga“, das sich immerhin den Kampf einer jüdisch-kommunistischen Revolutionärin (inklusive Folter und KZ) zum Thema nimmt, in keiner Szene über das Niveau einer Telenovela erheben kann, und sich stattdessen lieber in verklärendem Pathos verliert, liegt das Ergebnis für ein aufgeklärtes Publikum überhalb jeglicher Schmerzgrenze und lässt es neunundneunzig naiv-lächerliche Minuten durchleiden. Eigentlich kommt die 17-jährige Olga Benario (Camila Morgado) aus gut behütetem Hause, trotzdem verlässt sie im Jahre 1925 ihre groß...
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Camila Morgado
    Rolle: Olga Benário
    Caco Ciocler
    Rolle: Luís Carlos Prestes
    José Dumont
    Rolle: Manuel
    Leona Cavalli
    Rolle: Maria
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritik

    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Dieser Film war der erfolgreichste brasilianische Film in Brasilien, ich sah ihn in Rio. Die Elite dieser grossen Film-Nation hat ihn gemacht und 3 Millionen Brasilianer war begeistert. Durch die Handlung ist der Film aber auch ein deutscher Film, er beginnt in München und endet in einem deutschen KZ. Ein Must für alle, er wird auch bei uns der Uebrraschungserfolg des Jahres sein. Camila Morgado in dem Film ist meisterhaft. Klar ist der Film ...
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    1 User-Kritik

    Bilder

    12 Bilder

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    Kommentare

    • 8martin
      Recht interessante Verfilmung einer Biographie der Revolutionärin Olga in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Interessant dabei ist die bereits damals globale Verknüpfung zwischen Europa und Nord- und Südamerika. Besonders wenn es um den gemeinsamen Kampf der Faschisten gegen die Kommunisten ging. Interessanter für uns Deutsche ist aber noch die enge Zusammenarbeit des brasilianischen Diktators mit Hitler-Deutschland, mit aller damit verbundenen Konsequenz von Folter und KZ. Bei allem Hochglanz kommt die menschliche Tragik nicht zu kurz, auch wenn die Dialoge etwas steif daherkommen und oftmals pathetisch sind, bei dieser Aufarbeitung der brasilianischen Geschichte. Es scheint sich hier wohl der alte Satz wieder einmal zu bewahrheiten, dass die echten Kommis verblendete Idealisten waren, die aber an der Logistik und der revolutionären Umsetzung in die Praxis scheiterten. Wir sehen wie sie mit aller Dramatik durchaus anrührend untergehen. Muss man sich wohl auf DVD anschauen, denn wer ist schon noch bei der Nachtschiene wach?
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