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    Ghostbusters
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,0
    solide
    Ghostbusters
    Von Andreas Staben
    Es ist bei Filmprojekten mit bekannten Markennamen durchaus nicht unüblich, dass die Pläne der Studios bei den Fans der Vorlagen oder Vorgänger auf Skepsis und Ablehnung stoßen. Selten aber nehmen die Aufgeregtheiten ein solches Ausmaß an wie bei Paul Feigs „Ghostbusters“-Reboot. Schon bald nachdem Ivan Reitman dem Original 1989 mit der Fortsetzung „Ghostbusters 2“ einen weiteren Hit hatte folgen lassen, begannen die Spekulationen über eine erneute Rückkehr von Bill Murray, Dan Aykroyd und Co., doch nach einem stattlichen Vierteljahrhundert Geisterjägerkinopause entschied man sich für einen Neustart mit weiblichen Protagonisten – und löste eine ungeahnte Welle von Empörung und Protesten aus. Viele der virtuellen Wutausbrüche waren von vornherein kaum nachvollziehbar und das sind sie angesichts des fertigen Films erst recht, denn der Regisseur ist klar erkennbar selbst einer der größten Fans des Originals und übertreibt es mit seinen Hommagen und Verbeugungen sogar ein bisschen. Das hemmt das sympathische neue Ghostbusters-Team zuweilen etwas, aber dennoch bietet die recht lange und gegen Ende zunehmend effektlastige Geisterkomödie amüsante Blockbuster-Unterhaltung.

    Die Physikerin Erin Gilbert (Kristen Wiig) steht kurz vor einer Festanstellung an der New Yorker Columbia-Universität, als eine Jugendsünde von ihr im Internetversandhandel auftaucht und ihre Berufung gefährdet: ein Buch über das Paranormale, das sie Jahre zuvor mit ihrer Freundin Abby Yates (Melissa McCarthy) geschrieben hat. Die Professorin in spe fürchtet um ihre fachliche Reputation und stellt ihre Ex-Partnerin zur Rede. Die wiederum will das Buch nur zurückziehen, wenn Erin ihr hilft, einer Geistererscheinung auf den Grund zu gehen. Sie machen sich gemeinsam mit der Ingenieurin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) auf den Weg zu einem Herrenhaus des 19. Jahrhunderts – und dort wird Erin tatsächlich von einem Geist vollgeschleimt. Nun gibt es kein Zurück mehr: Die Ghostbusters machen Furore und neue Aufträge folgen. Und mit der U-Bahn-Angestellten Patty Tolan (Leslie Jones) und dem tumben Assistenten Kevin (Chris Hemsworth) bekommen die Geisterjägerinnen schon bald weitere Verstärkung …


    Ghostbusters – Die Geisterjäger“ von 1984 ist ein Kultklassiker des blühenden Blödsinns – garniert mit grünem Geisterschleim. Besondere Höhepunkte waren dabei die fantasievollen, absolut ernsthaft vorgetragenen Dialoggirlanden pseudowissenschaftlichen Nonsens‘, die jeder noch so abstrusen Geistererscheinung eine scheinbar rationale Erklärung gaben. Diese unwiderstehliche innere Plausibilität streben auch Paul Feig und seine Co-Autorin Katie Dippold an, die bereits „Taffe Mädels“ gemeinsam schrieben, und sie sind dabei recht erfolgreich. Mit dem von Fremdwörtern und Technik-Slang durchzogenen Kauderwelsch kommen auch Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Kate McKinnon bestens zurecht, davon hätte es ruhig noch etwas mehr geben dürfen. Überzeugend ist auch die nerdige Detailversessenheit der Gimmicks – von der Ausrüstung und den Waffen bis zum Ghostbusters-Mobil – in die Gegenwart übertragen worden. Für viel Vergnügen sorgt außerdem einmal mehr der Einfallsreichtum, der in die Gestaltung der Geister geflossen ist.
     
    Dem legendären Marshmallow-Mann von vor 30 Jahren folgen nun ähnlich knuffige Ballongeister. Dass sie mittlerweile aus dem Computer stammen, tut ihrer Wirkung keinen Abbruch, allerdings ist die schiere Masse an Effekten speziell im Showdown am in die 1970er Jahre zurückversetzten Times Square zuviel des Guten. Die in Massachussetts gedrehte Sequenz ist zwar visuell beeindruckend,  aber auch überlang. Humor und Handlung geraten nicht nur hier gegenüber den reinen, zuweilen selbstzweckhaften Schauwerten ins Hintertreffen: Das unnötig hohe Budget von 144 Millionen Dollar ist diesen „Ghostbusters“ deutlich anzusehen, nicht immer gelingt Regisseur Paul Feig dabei eine so überzeugende Balance zwischen Spaß und Spektakel wie bei der Geisterjagd auf einem Heavy-Metal-Konzert. Und alle Effekte der Welt können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Bösewicht Neil Casey (Rowan North) uninspiriert ist.

    Abgesehen von dem blassen Schurken legen die meisten anderen Nebenfiguren solide Auftritte hin, ohne für Denkwürdiges zu sorgen – am auffälligsten ist noch Andy Garcia („Der Pate 3“) als verpeilter Bürgermeister, auch wenn die ständige Vertuschung der übernatürlichen Gefahren (Terrorgefahr löst weniger Panik aus…) ein bisschen aus dem ansonsten betont realitätsfernen Rahmen fällt. Vollends enttäuschend geraten dagegen zumindest zwei der mit Spannung erwarteten Gastauftritte der ursprünglichen Ghostbusters – das Wiedersehen mit Bill Murray („Lost In Translation“) lässt sich bestenfalls in der Kategorie „seltsam“ verbuchen, während bei Dan Aykroyd („Blues Brothers“) und Ernie Hudson („Oz“) der Unterschied zwischen einer lustlosen und einer charmanten Stippvisite studiert werden kann. Ein weiterer Überraschungsgast befindet dagegen (nach dem Abspann!) passenderweise: „Warnhinweise sind für Weicheier“.

    Aufs Ganze gehen auf alle Fälle die vier neuen Hauptdarstellerinnen, wobei es angenehmerweise kaum eine Rolle spielt, dass es sich nun um Frauen handelt. Melissa McCarthy („The Boss“) sprüht wie immer vor Energie und ist so etwas wie die natürliche Anführerin des Teams – als Abby vereint sie Besessenheit (die sich auch schon einmal auf die Wantan-Suppe richten kann) mit Beharrlichkeit. Und sie ist damit die ideale Ergänzung zu Kristen Wiigs („The Martian“) leicht neurotischer Erin, die endlich ernstgenommen werden wollte und daher vorübergehend zur seriösen Physikerin geworden ist (unschwer ist in einer Montagesequenz, in der die Geisterjägerinnen lächerlich gemacht werden, auch ein Kommentar zu den negativen Vorabreaktionen auf den Film zu erkennen). Zu der Ungezügelten und der leicht Verklemmten gesellt sich mit Kate McKinnons Technikfreak Jillian eine wahrhaft originelle und ein wenig gewöhnungsbedürftige Figur.

    Die gerade erst mit einer weiteren Emmy-Nominierung für ihre Promi-Imitationen in „Saturday Night Live“ geehrte McKinnon scheint zu agieren, wie es ihr gerade in den Sinn kommt. Sie nimmt auch schon mal vollkommen den Schwung aus einer Szene, denn Jillian lebt in ihrer eigenen Welt. Erst ganz am Ende zeigt sie in einer kleinen Ansprache ihre Gefühle – wenn dies nicht ganz die offensichtlich erhoffte emotionale Wirkung hat, liegt das nicht an der Darstellerin, sondern daran, dass es hier dann doch zu viel Geisterbrimborium gibt. Leslie Jones (eine weiteres Mitglied der „SNL“-Besetzung) als Vierte im Bunde hat dagegen kaum Profil und scheint in erster Linie zum Sprücheklopfen da zu sein. Das ist bisweilen zwar auch ganz witzig, aber trotzdem noch weit von Paul Feigs besten Frauenpower-Komödien „Brautalarm“ und „Spy – Susan Cooper undercover“ entfernt.

    Der lustigste Moment und die beste Nicht-„Ghostbusters“-Hommage des Films ist ein irrwitziger Frauendialog über Patrick Swayze („Er sitzt beim Töpfern hinter dir“), aber am Ende stiehlt ein Superheld allen die Schau – Clark-Kent-Witz inklusive: „Thor“ Chris Hemsworth („Rush“, „Im Herzen der See“) zeigt als unbedarfte und leicht begriffsstutzige Hilfskraft nicht nur seine Muskeln, sondern vor allem sein großartiges komisches Talent. Wie er auf die Frage, warum in seiner Brille keine Gläser seien, ohne sich das Geringste anmerken zu lassen, antwortet, dass die immer so schnell schmutzig würden, ist ein kleines Meisterstück. Kein Augenzwinkern, keine Ironie – was er tut und sagt, ist für ihn das Normalste von der Welt – sei es auch noch so merkwürdig. Und das erinnert wiederum ein wenig an die absurde Ernsthaftigkeit von Bill Murray und Co., die den ersten „Ghostbusters“-Film so komisch machte.

    Fazit: Die neuen weiblichen „Ghostbusters“ ziehen sich achtbar aus der Affäre, aber für etwaige Fortsetzungen bleibt noch einige Luft nach oben.

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    Kommentare

    • Jacques S.
      Schade, das war nichts. Ob Frauendarsteller oder Männer, völlig egal, darum geht es nicht. Dieses Remake hat weder den bisweilen subtilen Humor der Originale, noch den Spannungsbogen. Vor allem fehlt diesem Film Ruhe. Ruhige Momente um Figuren aufzubauen, Spannung zu erzeugen, Humor wirken zu lassen (Man denke da zB. allein an die Sequenz des Originals, wo Bill Murray das Apartment inkl. Zuul-Kühlschrank begutachtet). Stattdessen rast man durch die bisweilen fast schon hysterisch aufgedrehte Handlung. Mitfiebern mit den Ghostbusters? Fehlanzeige. Vom "Bösewicht" ganz zu schweigen. Wer ist das? Warum macht er das überhaupt? Völlig inhaltsleer. Während die Originale noch spannende Konzepte von den Ursachen des Bösen aufwiesen, welche vor allem Zeit hatten sich zu entwickeln, geht es bei diesem Remake völlig ohne jeden Grund zur Sache. Irgendwann zeichnen sie mal Linien auf eine Karte. Das war's dann auch schon. Die Original-Ghostbusters waren deshalb so besonders, weil sie es schafften Situationskomik, Dialogwitz mit Mystery, Spannung und schönen Schauwerten zu verbinden. Und schon wieder explodierende Hochhäuser in NY? Ich mag gutes Popcornkino, aber ich kann dieses Bild langsam nicht mehr sehen, weil es nur noch langweilt.
    • Kiwigulasch
      Da stimme ich dir zu, z.B. hat er Brügge sehen und sterben, American History X und Marly & Me schlecht bewertet... und dann Ananas Express 4 Sterne geben... Sorry, aber Herr Staben und ich haben auch extrem verschiedene Geschmäcker, wie es scheint.
    • niman7
      Eiskalt :D
    • Klaus S aus S
      Der Film ist laut, bunt, klamottig, eben ein echter Feig.Wenn man ihn als Ghostbusters Parodie zu nehmen versteht funktioniert er auch ganz gut, als echtes Reboot leider gar nicht aber das hat sicher niemand erwartet :)Story, Soundtrack, subtiler Humor und tolle Nebendarsteller, also alles was das Original ausgemacht hat fehlen hier völlig.Am Ende wurde man zwar nett unterhalten, muss zu Hause aber dringend den Originalfilm in seinem Heimkino geniessen um den schlechten Beigeschmack des Reboots zu neutralisieren.
    • Modell-101
      Ich hab besseres zu tun, als in diesen Film reinzugehen.
    • Silvio B.
      Seh ich auch so.
    • Cinergie
      Schlaf gut, Kleiner!
    • HalJordan
      Ja, das habe ich wohl meiner masochistischen Ader zu verdanken ;-DSpaß beiseite. Ein Kumpel hat mir den Link des Videos geschickt und meinte, ich solle mir das unbedingt anschauen. Eigentlich hat er einen guten Geschmack und da er diese Videokritik zu BvS so hochpries, dachte ich mir ich gebe dem ganzen Mal eine Chance.Für mich ist das absolute unverständlich, wie man so einen Typen so abfeiern kann. Unabhängig davon, was man von einem gesehenen Film halten mag, war des weder "Fisch, noch Fleisch" und dann noch die ständigen Wiederholungen.....
    • Mr.Anderson.
      Um Welten schlechter jetzt nicht zumindest nicht hier auf Filmstarts, da gabs auch 3 Sterne.
    • Fain5
      Eben. Warum die Dinge nicht beim Namen nennen^^
    • Modell-101
      Die Meinung geigen und nicht ins Kino gehen. Immerhin etwas...
    • Modell-101
      Was erwartetst du denn von Filmnerds? Sei mal nicht so naiv.
    • Modell-101
      Irre waren wenn überhaupt die frauenfeindlichen Kommentare. Obwohl ich auch bei weitem selbst kein Frauenaktivist oder Gender-Freund bin.
    • FAm Dusk Till Dawn
      Du hast es 15 Minuten ausgehalten? Respekt!Wurde auch hier auf Filmstarts schon paar mal auf solche Links verwiesen. Man muss mit ja mit keiner Kritik konform gehen, aber mir kann keiner weiß machen dass irgendwelche Typen mit ner Kamera, zuviel Zeit und einem vulgären Wortschatz ne bessere Kritik abliefern als beispielsweise Filmstarts.
    • HalJordan
      Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Nachdem ich BvS gesehen hatte, habe ich mir das Video von Angry Joe dazu angeschaut und nach 15 Min. ausgeschaltet. In dieser Zeitspanne hat er sich gefühlt 30x wiederholt und war nur am Fluchen. Selten so einen Mist gesehen!
    • Fain5
      "Leslie Jones (eine weiteres Mitglied der „SNL“-Besetzung) als Vierte im Bunde hat dagegen kaum Profil und scheint in erster Linie zum Sprücheklopfen da zu sein" Ähm... Quotenschwarze?
    • Mr.Anderson.
      Der erste Ghosbusters ist kult, dieser wird kein Kultfilm. Man sollte es jetzt auch einfach lassen. Es ist ok dass du das es nicht anschauen willst, es ist deine Meinung, ich werde in mir eben anschauen und da wird sich nichts dran ändern, über die Qualität mach ich mir eben ein eigenes Bild.
    • Jimmy V.
      Das war aber nicht mein Punkt. Mein Punkt war simplerweise der, dass Leute viel zu viel Aufwand um "kleinere Probleme" machen als "echte" Probleme.
    • Borsti
      Hey leg dir mal nen gescheiten Usernamen zu. Deine unschlagbare Expertise wird hier noch länger gebraucht, wenn Teil 2 bestätigt wird.
    • Borsti
      Ja daran sieht man schön, dass jetzt, da auch ein paar Leute, die den Film tatsächlich gesehen haben, abstimmen, die Wertung immer weiter ansteigt. Gut, dass du darauf aufmerksam machst^^
    • Deathworld
      Glaube ich nicht. Wenn man sich die Schnellbewertungen von ihm ansieht, da hat er absolut genialen Filmen wenig Sterne gegeben. Also wie gesagt, nicht mein Fall.
    • Jimmy V.
      Du musst aber schon zugestehen, dass es teilweise irre war, was sich da für einen Hass entlud - für einen Blockbuster-Film! Wenn die Leute sich mal derart über Verteilungsungerechtigkeit, die möglichen (Trump als Präsident) bzw. gefallenen (Brexit) politischen Entscheidungen der größten Dummheit, oder Umweltverschmutzung aufregen würden, wäre da viel geholfen.
    • Modell-101
      Wenn ich den vierten Satz im ersten Absatz lese, muss ich wieder kotzen. Man kann noch so viel plausibles erklären, warum man den Film nicht sehen will und ihn abstößt. Man stößt auf taube Ohren. Das FS Hier als Bodyguard und Moralapostel von Feigs Ghostbusters fungiert... meinetwegen. Aber man muss in dem Fall auch die Meinung anderer anerkennen und nicht sagen "Die anderen haben unrecht und wir haben recht."Ich hoffe, dass mit dieser Kritik nun die ewige Debatte um diesen unnötigen Film endet.
    • FAm Dusk Till Dawn
      Hab diesen AngryJoe Mist keine 30 Sekunden ausgehalten ...Was genau unterscheidet dieses komplette runtermachen eines Films, vom hochloben großer Internetseiten?
    • Deathworld
      Dem kann ich nicht trauen bei seinen Kritiken. Er und ich haben nicht den selben Geschmack.
    • Bruce W.
      Was wäre dir denn klar?
    • Bruce W.
      Kann gut sein dass der Film ganz lustig ist und Spaß macht, aber war dieses Reboot jetzt wirklich nötig? Ich meine, hätte man die alten Teile nicht einfach ruhen lassen können? Für mich ist dieser ganze Reboot/Remake-Wahn unbegreiflich. Wenn man irgendwas Neues in die Idee reinbringen würde dann ist das ja okay, aber häufig ist der einzige Grund für die Existenz des Filmes nochmal den letzten Rest Erfolg aus der Idee zu pressen.
    • Deathworld
      Dieser Herr Staben war doch der Kritiker von BvS oder irre ich mich. Wenn ja, dann ist für mich alles klar.
    • Deathworld
      Sollte sie aber sein.
    • Silvio B.
      Ich glaube das geht psychologisch zu weit. Das würde den Rahmen hier sprengen ;)
    • M E.
      Gähn....
    • Silvio B.
      Das ist ja auch voll in Ordnung, wenn man am Tisch keinen Streit vom Zaun brechen will. In Foren wie diesem hier ist das ja "egal", man schaltet einfach ab, wenn man keinen Bock mehr hat.Ich zu meinem Teil greife jedenfalls niemanden grundlos an. Ich versuche auch weitestgehend nicht beleidigend zu werden...das kann man auch mit Sarkasmus regeln ;)(Der wird nur im Netz nicht immer verstanden. Wie meine Antwort an mikeros weiter oben, die von zwei "Ghostbusters-Gegnern" geliked wurde :)Auf jeden Fall sollte man nur Dinge schreiben, die man auch im wahren Leben demjenigen ins Gesicht sagen würde. Alles andere ist sinnloses Verstecken hinter seiner Anonymität.
    • Vazz1988
      Kannst du mir erklären, warum du unter einem Film, welchen du nicht anschauen willst, 20 Beiträge schreibst?
    • Cinergie
      Keine Ahnung, ich habe den Film noch nicht gesehen - es ging mir mehr allgemein um das Thema Trailer. Oder war die Frage rethorisch? :)
    • Cinergie
      Das ist wahr, vielleicht sollte man weniger auf die Lautstärke achten ;-).
    • Cinergie
      Du kannst das als Mann schon sagen, ich bin "gegen den Geschlechterkampf", die letzten Jahrhunderte hatte der Mann auch die Oberhand und viele Dinge sind noch im Argen was die Gleichberechtigung angeht. Ohne Kampf und ohne die Feministinnen (die ich übrigens auch nicht mag, vorallem heute braucht es sie nicht mehr) hätten die Frauen nie und nimmer das erreicht, was sie bis heute erreicht haben - auch wenn wir noch nicht am Ziel angekommen sind. Vielleicht gibts die eine oder andere Übertreibung aber das sollten wir als Männer halt einfach wegstecken. Den Frauen wurde in den letzten Jahrhunderten viel zu viel Leid angetan.Ich bin z.B. für die bedingungslose Gleichberechtigung, das heisst: Auch obligatorische Militärpflicht für die Frauen bei uns in der Schweiz, gleiche Chancen beim Sorgerecht usw. Gleichberechtigung ist keine Einbahnstrasse, da gebe ich Dir absolut recht - aber ich finde als Mann sollte man(n) sich vielleicht auch mal bewusst machen, dass es Frauen sehr lange Zeit nicht gut gehabt haben in unserer Gesellschaft - ganz zu Schweigen in der arabischen Welt, wo sie nach wie vor wie Sklaven "gehalten" werden!
    • Cinergie
      Dochdoch, vorallem im Vorfeld kamen recht viele frauenfeindliche Attacken zum Vorschein - die sind jetzt etwas verstummt weil die Frauen ja offenbar nicht das Problem sind (auch wenn ich McCarthy einfach grundsätzlich nicht mag).
    • Mr.Anderson.
      Es war kein Meisterwerk, aber meiner Meinung nach ein solider Familien-Sommerblockbuster.
    • Cinergie
      Diesen Hass erfinde ich bei Dir sicher nicht, ich verfolge Deine Kommentare schon viel zu lange! Wenn dem nicht so ist, solltest Du Dich vielleicht etwas deutlicher Ausdrücken, denn offenbar bin ich nicht der einzige der Dich "falsch versteht" :)
    • Cinergie
      Das ist so, die Anonymität des Internets holt all die in der Versenkung verschwundenen Menschen an die Oberfläche, welche der Welt ihre Wut auf irgendwas mitteilen möchten aber den Mut nicht aufbringen, das im "realen" Leben unter realen Voraussetzungen mit realem Namen zu tun.Wobei ich ehrlich gesagt zugeben muss, dass ich hier im Forum auch etwas angriffiger bin als im "echten Leben", da sage ich auch mal nichts um in einer gemütlichen Runde den Frieden zu wahren :).
    • Mr.Anderson.
      Das ist es ja, es hat eigentlich keine wirklichen Auswirkungen auf dich, also solltest du einfach jetzt nach der Kritik den Film endgültig vergessen.
    • Cinergie
      Ich fand die Star-Wars-Trailer auch nicht gerade überragend und der Film hat mir dann sehr gut gefallen. Trailer sind immer so ein zweischneidiges Schwert.
    • Cinergie
      Naja, es gibt unzählige Fortsetzungen von Filmen, welche unnötig wären. Ich glaube nicht dass fehlenden Qualität ein Argument gegen Fortsetzungen ist ;)
    • Cinergie
      Mir tut nichts weh, ich habe gegähnt, weil Du mich langweilst. Ich kann Dich einfach nicht ernst nehmen, in jedem Kommentar von Dir sind irgendwelche Attacken gegen Frauen enthalten - und die sind nicht mal konstruktiv. Tut mir leid, dass Du offenbar mit Frauen Probleme hast, die kannst Du aber gerne in einem entsprechenden Selbsthilfe-Forum posten!
    • Mr.Anderson.
      Für mich war der erste Trailer wirklich ne Enttäuschung, aber der 2. war dann wirklich gar nicht so schlecht und es gab schon paar nette Momente.
    • Mr.Anderson.
      Ich versteh ja, dass du nichts davon hältst aber ich finde, dass auch nach der Kritik endlich gut ist mit dieser ewigen Diskussion. Der Film kommt und es kann halt keiner etwas dagegen tun.
    • Cinergie
      Gähn.....
    • Mr.Anderson.
      Genau so etwas hab ich erwartet, eben ein Sommerblockbuster wie Pixels im letzten Jahr nicht mehr und nicht weniger. Die ganzen Diskussionen sind für mich inzwischen total unwichtig geworden. Ich werd mir den Film anschauen.
    • greek freak
      Also,ich darf "AngryJoe" Vargas zitieren:"Queef jokes and Eddie Murphy Haunted Mansion-Scooby Doo CGI-crap,that´s the whole movie."
    • Silvio B.
      "Diese ganze ekelhafte Gehässigkeit über irgendetwas fängt im Internet an."...und hört im Internet auch wieder auf, denn im wahren Leben ist diese wunderbare Anonymität weg ;)
    • Silvio B.
      Sie wollten nun mal ein neues Meisterwerk am Puls der Zeit. Ohne Frauen, die nur aus feministischen Gründen ausgewählt wurden, ohne McCarthy, die den ganzen Bildschirm ausfüllt, ohne Feig, der kaum ein Drehbuch richtig herum halten kann, weil er ständig daran denkt wie gerne er selbst eine Frau wäre...
    • mikeros
      Es ist wirklich wie ein bauernaufstand. Der Pöbel will die Hinrichtung! Nehmt doch mal hin, dass der Film nettes Unterhaltungskino ist. Was ist los mit euch...?
    • sky_erosion
      Hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha...*tief einatmen*...Hahahahahahahahahhahahahahahahahahahahaha.
    • Cinergie
      Ist dem so? Und womit begründest Du das?
    • FAm Dusk Till Dawn
      Liest sich "noch gut" für einen Feig-Film! Gut geschriebene Kritik, aber ich finde darin meine "No-Go"Liste" wieder.
    • Borris B.
      "etwaige Fortsetzungen" ..HAHA der war gut!!
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