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    Séraphine
    Séraphine
    Starttermin 17. Dezember 2009 (2 Std. 05 Min.)
    Mit Yolande Moreau, Ulrich Tukur, Anne Bennent mehr
    Genres Biografie, Drama
    Produktionsländer Frankreich, Belgien
    Zum Trailer
    User-Wertung
    3,1 4 Wertungen
    Filmstarts
    3,5
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 6 freigegeben
    Im Sommer 1912 mieten der berühmte deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde (Ulrich Tukur) und seine Schwester Anne Marie (Anne Bennent) ein Apartment in der französischen Stadt Senlis. Er möchte die ländliche Abgeschiedenheit nutzen, um in Ruhe schreiben zu können und eine Pause vom hektischen Pariser Großstadtleben machen. Die Vermieterin stellt ihm als Haushaltshilfe die Einheimische Séraphine Louis (Yolande Moreau) zur Seite. Durch Zufall entdeckt Uhde das künstlerische Talent der verschlossenen Mittvierzigerin und beschließt die Begabung der Autodidaktin zu fördern. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhindert jedoch vorerst seine Pläne. Erst ein Jahrzehnt später kehrt der deutsche Förderer zurück und beginnt in Paris mit den Vorbereitung für eine Ausstellung von Séraphines Werken. Eine Weile lang kann sich die Künstlerin ganz der Malerei widmen, bis ihre Zukunftspläne von der Weltwirtschaftskrise überschattet werden...
    Verleiher Arsenal Filmverleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2008
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget 3 674 000 €
    Sprachen Französisch, Deutsch, Lateinisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

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    Séraphine
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    3,5
    gut
    Séraphine
    Von Andreas Staben
    Das Geheimnis außergewöhnlicher Kunst ist letztlich unergründlich. „Was hat er, was ich nicht habe?“, fragt der keineswegs unbegabte Salieri in Peter Shaffers Amadeus voller Neid und verflucht den talentierteren Komponisten-Kollegen Mozart. Der entscheidende Unterschied ist kaum erklärbar, aber sofort zu hören. Und als der französische Regisseur Henri-Georges Clouzot (Lohn der Angst) in seinem Dokumentarfilm „Picasso“ dem Maler beim Schaffensprozess buchstäblich auf die Finger schaute, hat er das Mysterium nicht gelüftet, sondern noch betont. Einen ähnlichen Effekt erzielt Clouzots Landsmann Martin Provost mit seinem ruhig erzählten biographischen Drama „Séraphine“ über eine lange Zeit von der Kunstgeschichte Vergessene, das gleich mit sieben Césars ausgezeichnet wurde. Im Sommer 1912 mietet sich der deutsche Kunsthändler und Autor Wilhelm Uhde (Ulrich Tukur) mit seiner Schwester Ann...
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    Trailer

    Séraphine Trailer DF 1:46
    Séraphine Trailer DF
    894 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Yolande Moreau
    Rolle: Séraphine Louis
    Ulrich Tukur
    Rolle: Wilhelm Uhde
    Anne Bennent
    Rolle: Anne Marie
    Geneviève Mnich
    Rolle: Frau Duphot
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    Bilder

    16 Bilder

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    Kommentare

    • 8martin
      Ein leiser Film über eine autodidaktische Malerin, die ihre Impulse von ihrer tiefen Religiosität (sie hört Engelsstimmen!)und aus der Natur bekommt, von wo sie ihre Farben nimmt. Der Gegensatz zu ihrem Alltag, in dem sie als Putzfrau arbeitet, bildet einen künstlerischen Rahmen. Historisch eingebettet in die Zeit vor und nach dem 1. Weltkrieg, mit kleinen Seitenhieben auf das deutsch-französische Verhältnis. Yolande Moreau gibt dieser Figur ihre unnachahmliche Gestalt. Sie schaut mit naiv mürrischem Blick in die Welt, tapst durch die Landschaft und verändert sich auch äußerlich von einer brav-biederen Zugehfrau zu einer vorübergehend wohlhabenden Künstlerin. Dabei lässt die Kamera sie fast nie aus der Linse. Manche Szenen verschwinden optisch in undurchsichtigem Schwarz, was hier allerdings zur Verstärkung der Atmosphäre verwendet wird. Und dann kommt am Ende eine überraschende Wende, die auch akustisch zulegt. Aber eigentlich ist es nur eine von mehreren Optionen, wenn man den religiösen Wahn von Séraphine in letzter Konsequenz zu Ende denkt. Dieser Film hebt sich inhaltlich und stilistisch wohltuend vom Mainstream ab.
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