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Justice League
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,0
solide
Justice League
Von
Als Zack Snyder „Man Of Steel“ in die Kinos brachte, dachte er nicht daran, den Grundstein für ein neues Kinouniversum zu legen. Erst als er eine Fortsetzung entwickelte, wurde der Wunsch nach dem Aufbau einer gemeinsamen Kinoerzählwelt für die verschiedenen DC-Superhelden an ihn herangetragen. Statt „Man Of Steel 2“ kam deshalb „Batman V Superman: Dawn Of Justice“, der allerdings so missraten ist, dass man das gesamte Universum eigentlich schon wieder beerdigen könnte – und angeblich sind sich die Verantwortlichen keineswegs alle sicher, ob man an diesem sogenannten DCEU festhalten soll. Zumal „Wonder Woman“ gerade eindrucksvoll bewiesen hat, dass eine allzu enge übergreifende Verzahnung für den Erfolg gar nicht nötig wäre. Im Gegenteil: Selbst die recht notdürftige Klammer, die Patty Jenkins‘ Solofilm mit dem großen DC-Ganzen verbindet, wirkt wie ein wenig überzeugendes Alibi-Anhängsel. Doch nun trägt der langfristige Aufbau eines erweiterten erzählerischen Kosmos auch bei DC erste Früchte, denn „Justice League“ – erneut inszeniert von Zack Snyder – funktioniert vor allem als Teil dieses Universums. Die Linie, die von „Man Of Steel“ über „Batman V Superman“ zu „Justice League“ führt, wird nun ganz deutlich und auch die schrittweise Veränderung des Erzähltons findet eine schlüssige Fortsetzung. Die eigentliche Story des Superheldenabenteuers ist zwar mau und wenig spannend, aber das Gipfeltreffen der Kultfiguren wird dank der erstklassigen Darsteller und der großartigen Chemie zwischen ihnen zu einem unterhaltsamen Kinovergnügen.

Armut, Ausländerhass und Trostlosigkeit. Nach dem Tod von Superman (Henry Cavill) steht es um die Menschheit schlechter als jemals zuvor. Doch ein Mann hat Hoffnung gewonnen: Bruce Wayne (Ben Affleck) glaubt wieder an das Gute und ist zu seinem Dasein als Verbrechensbekämpfer Batman zurückgekehrt. Bei seinen nächtlichen Streifzügen trifft er aber immer öfter auf seltsame Flugwesen, was ihn vermuten lässt, dass ein gefährlicher Gegner im Anmarsch ist. Wonder Woman (Gal Gadot) weiß mehr: Welteneroberer Steppenwolf (Ciaran Hinds), der vor Jahrtausenden durch eine Allianz von unter anderem Menschen, Göttern und Amazonen zurückgeschlagen wurde, hat bereits ihre Heimat überfallen. Er ist hinter den drei Mutterboxen her, mysteriösen Artefakten, die demjenigen, der sie alle gemeinsam besitzt, unbegrenzte Macht verleihen würden. Um zu verhindern, dass Steppenwolf sein Ziel erreicht und die Welt in sein flammendes Reich verwandelt, bildet Batman mit Wonder Woman eine neue Allianz und rekrutiert drei sogenannte Metamenschen zur Verteidigung der Erde: Außenseiter Barry Allen (Ezra Miller) ist superschnell; Einzelgänger Aquaman (Jason Momoa) beherrscht das Meer; Cyborg (Ray Fisher) ist mehr Maschine als Mensch. Doch das neugeformte Quintett steht vor einer Zerreißprobe als herauskommt, dass Batman einen ganz eigenen Plan für den Einsatz der Mutterboxen hat...


Justice League Trailer DF

Nach den mehr als durchwachsenen Reaktionen auf „Batman V Superman“ hieß es, dass „Justice League“ sich im Ton deutlich von dem düsteren Vorgänger unterscheiden solle, wobei die Beteiligten sich nicht ganz einig waren, ob das nun „von Anfang an so geplant“ war oder ob es sich vielmehr um eine nachträgliche „Kurskorrektur“ handelte. Die Unkenrufer bekamen neuen Stoff, als auch noch ausgerechnet „Avengers“-Regisseur Joss Whedon bei den Nachdrehs für den nach einer familiären Tragödie nicht mehr zur Verfügung stehenden Zack Snyder eingesprungen ist. Wie so oft erweist sich die ganze Aufregung angesichts des fertigen Films als weitgehend unnötig, denn der Superheldenblockbuster erweist sich als logische Fortschreibung einer in „Man Of Steel“ begonnenen und in „Batman V Superman“ fortgesetzten Reise. Der tatsächlich nun hellere Tonfall und diverse auflockernde Witze wirken zu keinem Zeitpunkt erzwungen, während Zack Snyders typischer pathetisch-bombastischer Stil mit seinen zelebrierten Zeitlupen und ikonisch überhöhten Einstellungen weiterhin unverkennbar ist. Nur selten fragt man sich daher, ob eine einzelne Szene vielleicht doch von Joss Whedon stammt – trotzdem sticht dies das eine oder andere Mal ins Auge.

Gleich die allererste Szene des Films ist ein solcher Whedon-Moment. Es handelt sich um eine Rückblende mit Superman, die offensichtlich von dem „Buffy“-Erfinder stammt, weil die Folgen von „Moustachegate“ unübersehbar sind: Schauspieler Henry Cavill trug bei Whedons Nachdrehs aufgrund seiner Rolle in „Mission: Impossible 6“ einen Schnurrbart, den er nicht abrasieren durfte, leider ist die nachträgliche Entfernung des Gesichtshaars per Computer nicht gelungen – ein störendes Detail in einer im Übrigen sehr starken Szene, die einen treffend auf den sehr optimistischen Ton der Handlung einstimmt. Allgemein überrascht es, dass die CGI-Effekte gleich mehrfach zu wünschen übriglassen – auch der komplett am Computer kreierte Bösewicht Steppenwolf bleibt unter anderem deswegen seelenlos, weil seiner Mimik die Ausdruckskraft fehlt. Es tut der Figur außerdem nicht gut, dass es trotz einer mit Überraschungen und Easter-Eggs vollgestopften Passage über Steppenwolfs ersten Angriff auf die Erde vor Tausenden von Jahren keinen Raum gibt, seine Motivation tiefer zu ergründen. Denn der erzählerische Fokus liegt allein auf den Helden.

Deren Einführung mag auf den ersten Blick – mit dem schnellen Wechsel von Figur zu Figur - etwas holprig wirken, die Einzelszenen sind aber größtenteils sehr stark. Vor allem Ezra Miller („Vielleicht lieber morgen“) als Barry Allen – aus den Comics auch bekannt als The Flash - kann hier frühe Glanzpunkte setzen. Zwei, drei kleine, punktgenau geschriebene und von Miller exzellent umgesetzte Szenen reichen, um die Figur und ihre Beweggründe zu verstehen. Auch Jason Momoa („Conan“) als Aquaman ist erstklassig. Dass er die bärbeißige Seite des Superhelden verkörpern kann, stand außer Zweifel, hier besticht er zusätzlich in sehr natürlich und beiläufig eingestreuten komischen Momenten. Dass Gal Gadot wiederum eine nahezu perfekte Wonder Woman ist, hat sie in ihrem schon erwähnten Solofilm bereits gezeigt, da verzeihen sicher auch die Comic-Puristen, dass sie bei ihrer actionreichen Einführung in „Justice League“ eher Flash-typische Kräfte einsetzt. Während Gadot ein weiteres Mal glänzt, eignet sich Ben Affleck nun endgültig die Batman-Rolle an und gewinnt der zweifelnden und überforderten, aber hoffnungsvollen Figur neue Seiten ab, die im Kino bisher nicht zu sehen waren. Sein Dunkler Ritter weckt Erinnerungen an die Comics von Geoff Johns, der 2012 mit „Origins“ eine neue „Justice League“-Ära einläutete: Dessen Running Gag darüber, dass Batman – bekanntlich ein Mensch ohne jede übernatürliche Begabung – eigentlich gar keine Berechtigung hat, einer Gruppe von Superhelden anzugehören, wird im Film übernommen – und er funktioniert auch auf der großen Leinwand bestens.

Die Chemie in der Heldengruppe stimmt, die gut ausgewählten Darsteller harmonieren wunderbar, sodass die Frotzeleien zwischen den einzelnen Helden nicht nur glaubhaft und echt wirken, sondern zu echten Highlights werden. Einzige kleine Schwachstelle in der Gruppe ist Cyborg. Zwar hat der vom Theater kommende Newcomer Ray Fisher in der Rolle neben seinen vier etablierten Co-Stars auch starke Momente, leidet aber darunter, dass in dem mit Handlung und Figuren vollgestopften Superheldenfilm kaum Platz für die große Tragik seines Victor Stone bleibt. Anders als bei seinen Mitstreitern sind seine Kräfte für ihn ein Fluch. Er lag im Sterben, als ihn sein Vater (Joe Morton) mit der Macht einer Mutterbox in das Maschinen-Wesen Cyborg verwandelt hat. Victor fürchtet, das Menschliche in sich zu verlieren und dass seine monströse Seite überhandnimmt. Die anderen Helden sind zudem nicht sicher, ob sie ihm vertrauen können. Dieser faszinierende Konflikt wird hier zwar direkt angesprochen, aber dabei nur umrissen und kaum ergründet. So lässt sich die Figur zwar inhaltlich verstehen, aber es fällt schwer, vollends mit ihr zu fühlen.

Dabei gibt es durchaus auch große Gefühle in „Justice League“. Während im ungleich kälteren „Batman V Superman“ selbst ein als emotionaler Höhepunkt vorgesehener Moment ins Lächerliche abgleiten konnte, kommt es in der Fortsetzung zu einem ganz wunderbaren, tief empfundenen Gänsehauthöhepunkt, der am besten wirkt, wenn man ihn selbst entdeckt (Stichwort: Kornfeld). Im richtigen Augenblick nimmt Zack Snyder das Tempo nicht nur hier komplett raus und es kommt zwischen allerlei Spektakel und inmitten einer im Grunde eher belanglosen Geschichte zu einigen starken Charaktermomenten. Auch die sehr deutliche Botschaft über die Bedeutung von Hoffnung und Zusammenhalt und die daran geknüpfte Aussicht auf eine bessere und wortwörtlich blühende Welt ist überzeugend in die Erzählung integriert worden, auch wenn sie vielleicht ein, zwei Mal zu oft betont wird.

Natürlich steht aber bei einem Comic-Blockbuster vor allem auch die Action im Vordergrund und nirgends zeigt sich der Kontrast von Licht und Schatten bei „Justice League“ deutlicher. Auf der Habenseite stehen zwei absolut herausragende Actionsequenzen: Wenn Barry Allen mit einem seiner Helden-Kollegen kämpft, werden seine Kräfte durch geschickt eingesetzte Slow-Motion und Kamerabewegungen exzellent illustriert, dazu verdeutlicht ein genialer Twist die große Power seines hier bewusst nicht benannten Widersachers. Ein weiteres Highlight ist Steppenwolfs Überfall auf die Amazoneninsel Themyscira, der zwar nicht besonders spektakulär beginnt, sich aber zu einer atemraubenden Hatz voller Einfallsreichtum entwickelt, in der Zack Snyders Vorliebe für Zeitlupen bestens ausgekostet wird. Es ist ein wahres Fest, wenn Hippolyta (Connie Nielsen) und ihre Kriegerinnen die von ihnen beschützte Mutterbox zu Pferd, zu Fuß und auf allen möglichen anderen Wegen dem Zugriff von Steppenwolf zu entziehen versuchen. Selten wurde ein MacGuffin wie dieses rein funktionale Artefakt so explizit und effektiv eingesetzt, um die Handlung wortwörtlich voranzutreiben.

Neben solchen Actionhighlights gibt es allerdings auch den bisher aus allen DC-Blockbustern bekannten ausufernden finalen Kampf, der nur bei „Man Of Steel“ richtig bombastisch wirkt und selbst bei „Wonder Woman“ die schwächste Passage des Films ist. Auch in „Justice League“ zieht sich die CGI-Schlacht viel zu lange hin und hat so eher ermüdende als begeisternde Wirkung. Durch die verschiedenen Helden und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten sowie ein paar kleine Nebenaktivitäten wird dieser Kampf zwar zumindest deutlich besser aufgelockert als noch bei „Batman V Superman“, aber dennoch verfestigt sich der Eindruck, dass nach der verfehlten Kritik am opferreichen, aber konsequenten Finale von „Man Of Steel“ bei DC eine Art Trauma herrscht, sodass man die großen Zerstörungsorgien nur noch an fast menschenleeren Orten austrägt.

Fazit: „Justice League“ ist der solide Abschluss einer Trilogie – der Film hat deutlich mehr Schwächen als der starke Auftakt „Man Of Steel“ und deutlich mehr Stärken als der schwache Mittelteil „Batman V Superman“.
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Kommentare

  • HalJordan

    So, nun komme ich endlich dazu dir zu schreiben. ;-) Es war ´ne lange Woche. Nein, Nolan ist sicher nicht der einzige, der bei Warner weiß, wie man vernünftige Filme macht. Patty Jenkins und Zack Snyder haben ebenfalls gute bis sehr gute Superhelden-Filme abgeliefert.

    Ja, wenn wir die reinen Kritiken betrachten, gibt es keinen großen Unterschied. Hier mal die Kritiken der ersten fünf Filme in den Universen der jeweiligen Comic-Schmieden im direkten Vergleich:

    - Iron Man 1 (FS-Kritik: 4,5 Sterne)
    - Der unglaubliche Hulk (FS-Kritik: 2,5 Sterne)
    - Iron Man 2 (FS-Kritik: 4 Sterne)
    - Thor 1 (FS-Kritik: 3,5 Sterne)
    - Captain America 1 (FS-Kritik: 2 Sterne)
    Das entspricht einem Schnitt von 3,3 Sternen

    - Man of Steel (FS-Kritik: 4 Sterne)
    - Batman v Superman (FS-Kritik: 2 Sterne)
    - Suicide Squad (FS-Kritik: 3 Sterne)
    - Wonder Woman (FS-Kritik: 4,5 Sterne)
    - Justice League (FS-Kritik: 3 Sterne)
    Das ergibt im Schnitt ebenfalls 3,3 Sterne.

    Ich habe jetzt mal FS als Quelle herangezogen. Bei anderen Filmseiten sieht das Ergebnis jedoch ähnlich aus. Das MCU hatte auch seine Startschwierigkeiten. Der große Vorteil den Marvel hatte, war die fehlende Konkurrenz. Während Warner/DC Nolans Batman-Reihe bald zu Ende brachte, kreierte Marvel ein komplett neues Universum. Einen direkten Vergleich gab es damit nicht. Auch ist der holprige Start bei Marvel nicht mehr so im Gedächtnis verankert, da wir inzwischen eine regelrechte Flut an Beiträgen aus dem MCU bekommen haben.

    Wie wär´s, wenn sie mit dem Warner-Boss Kevin Tsujihara anfangen würden? Er war für die Verstümmelung von BvS verantwortlich, veränderte den Ton der SSQ und drückte die Laufzeit der JL auf zwei Stunden. Das wäre mal ein Anfang!

    Wozu das Ganze neu starten, wenn es noch "heiße Eisen" im Feuer gibt? Sowohl von James Wans "Aquaman", als auch von "Wonder Woman 2" verspreche ich mir einiges. Wan hatte schon angekündigt, sich nicht reinreden zu lassen. Andernfalls hätte er dem Projekt schon den Rücken gekehrt. Und dann gibt es noch den Batman-Solofilm von Matt Reeves. Wenn das nicht alles vielversprechend klingt, weiß ich auch nicht.

    Als ich mir den Film letzte Woche im IMAX-Kino anschaute, war selbiges sehr gut gefüllt. Das hört sich alles andere als gut an, wenn so wenige Leute in eurem Kino waren. Auf der anderen Seite passt das natürlich zu den Zahlen, die bislang veröffentlicht wurden.

  • Sentenza93

    Ich vermute eher als Note. :D
    Weil sonst passen Punktzahl und Text nicht zueinander. :D

  • Sentenza93

    Jup, und seit der "The Dark Knight" - Reihe hat man auch irgendwie das Gefühl, da ging es bergab. Aber es kann doch nicht sein, dass Nolan der einzige Regisseur/Mensch ist, der bei Warner und deren Filmen was reißt, in den letzten Jahren.
    Kritikertechnisch keinen großen Unterschied? Ich muss fragen: In welchem Universum? Selbst der "Der unglaubliche Hulk" kam noch besser weg, als vier von denen. :D Ich rede nicht nur von Filmstarts, sondern gesamt.

    Ich weiß nicht, wen die da alles kicken müssen, aber da muss was passieren. :D

    Bei dem Film hatte ich wirklich den Eindruck, dass die einfach einen Sche*ß drauf gegeben haben (nicht der Cast, die meisten zumindest). Der Rest an Filmen mag zwar qualitativ nicht das Wahre gewesen sein (die Wunderfrau setze ich mal in Klammern, war ok), aber da hat man wenigstens noch etwas Passion dahinter bemerkt. Hier, das hat so unmotiviert gewirkt.
    Entweder die X-Men-Variante mit "Flashpoint", oder, wie gesagt, komplett neu starten. Fände ich weder schlecht, noch würde ich dafür auf Warner hinabschauen. Ich würde es sogar verdammt mutig finden.

    Sowohl als auch. ;D

    Apropos, ich war schockiert, wie leer das Kino war. Der große Saal, in dem der Streifen lief, hat 210 Plätze. Aus der Vorstellung vor unserer kamen vielleicht 10 Personen, in unserer waren wir auch nur knapp 15 (und wir waren davon schon 6), und für die danach standen da auch nur so 10 Personen. Selbst die Vorgänger waren allesamt viel voller. Und wenn man so die Zahlen bisher hört, scheint das an einigen Orten so zu sein.

  • HalJordan

    Austauchbar ist hier definitiv das richtige Wort, wenn es um Elfmans Soundtrack zur JL geht.

  • HalJordan

    Nachdem ich nun die "Justice League" zu Gesicht bekommen haben, hier noch ein paar Eindrücke von mir zu diesem Film.

    Positiv:

    - Ezra Miller als Flash war der beste Neuzugang im gesamten Team. Miller war die Begeisterung sichtlich anzusehen. Er ist definitiv eine Bereicherung für den Cast gewesen. Auch wenn ein paar seiner Szenen der Schere zum Opfer fielen, hat die Backstory ausgereicht, um seine Motivation zu verstehen.

    - Gal Gadot als Wonder Woman. Was gab es damals für einen Aufschrei, als Gal für diese Rolle gecastet wurde und mittlerweile ist sie nicht mehr wegzudenken. Neben Barry Allen machte es am meisten Spaß WW wieder auf der großen Leinwand zu sehen.

    - Ben Affleck als Batman. Ich hoffe Ben hängt noch ein paar Filme dran. Er macht einen sehr guten Job als dunkler Ritter. Insbesondere seine Szenen mit WW wussten zu gefallen, aber auch die Interaktionen mit Flash waren sehr sehenswert.

    - Jason Momoa und Ray Fisher. Beide bekamen nicht sonderlich viel Möglichkeiten, um zu brillieren, haben aber das beste aus der Situation gemacht. Nachvollziehbar, dass bei AC nur das notwendigste erklärt wurde, immerhin kommt nächstes Jahr der Solofilm.

    - Obwohl der Film mit 121 Min. inkl. Credits deutlich zu kurz war, wirkte er nicht gehastet. Es gab einige Situationen, bei denen Snyder das Tempo aus dem Film nahm.

    - Henry Cavill als Superman. Christopher Reeve ist - nach wie vor - DER Superman schlechthin, jedoch machte Cavill einen guten Job. Es gab einige Momente, die mich sichtlich begeisterten.

    - Die beiden Post-Credit-Szenen. Ohne an dieser Stelle näher darauf eingehen zu wollen, machte die letzte Post-Credit-Szene Lust auf mehr. Nach schwachen Antagonisten, wie Enchantress oder Steppenwolf könnten wir nun echte Highlights bekommen.

    Negativ:

    - Steppenwolf war ein extrem schwacher Bösewicht. Wie schon mehrfach erwähnt wurde, war das CGI bei ihm alles andere, als gelungen.

    - Die Story war mehr als dünn. Es hatte fast den Anschein, als wollte man sagen, die Geschichte dürfte nur nicht zu komplex sein. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    - Damit wäre ich auch schon beim nächsten Punkt. Die Laufzeit. Wie weiter oben schon erwähnt, hatte ich nicht das Gefühl, dass der Film von Szene zu Szene rast, allerdings hätte ich die Zusammenkunft der Helden etwas ausführlicher behandelt. Für mich haben sich Cyborg und Aquaman viel zu schnell der Truppe angeschlossen. Was für eine schwachsinnige Entscheidung vom Warner-Boss der Film dürfe nicht länger als 2 Stunden gehen.

    - Cyborg. Victor Stone alias Cyborg habe ich aus gutem Grund auch auf der Negativseite aufgeführt. Obwohl Ray Fisher das meiste aus seinen Möglichkeiten machte, hätte ich mir mehr Tiefe bei Cyborg gewünscht. Wie Björn Becher in seiner Kritik schon ausführte, hätte es dazu definitiv die Gelegenheit gegeben. Die Tragik seiner Figur konnte man nur erahnen.

    - Der Soundtrack. Mich überrascht es sehr, wie wenig bislang auf den Score eingegangen wurde. Zählte dieser bei MoS oder BvS noch zu den absoluten Highlights, war dieser bei JL völlig austauschbar und belanglos. Danny Elfmans Zeiten ansprechende Blockbuster musikalisch zu untermalen, gehören definitiv der Vergangenheit an. Und das sage ich, obwohl ich einige seiner Arbeiten sehr schätze und heute noch gerne höre ("Edward mit den Scherenhänden", "Nightmare Before Christmas").

    Noch eine abschließende Bemerkung zum viel kritisierten CGI. Ich empfand das ausschließlich bei Steppenwolf als schlecht. In der allerersten Szene ist zwar Cavills Schnurbar zu erkennen, da die Szenen jedoch mit einer Handkamera gedreht wurden, fällt das nicht weiter negativ auf. Ansosten sah das CGI gar nicht so schlecht aus und das sage ich nachdem ich den Film im IMAX-Kino sichten konnte. Vor allem Cyborgs Animationen wurden deutlich verbessert.

    Fazit: Der Film war kurzweilig und besser, als die Kinoversion von BvS. Nach erstem Eindruck würde ich dem Film 3,5 von 5 Sternen geben, mit leichter Tendenz nach oben. Wenn jetzt noch ein paar richtige Entscheidungen getroffen werden, dann bin ich optimistisch, was die Zukunft das DCEU anbelangt.

  • Agent009

    Schwach!

  • Agent009

    Der Film bekommt eine glatte 4 von mir.
    Die Eröffnungsszene ist total unnötig und der CGI Effekt bei Supermann ist einfach nur peinlich. Der Film bietet einfach nichts neues. Das Drehbuch ist so flach, da wundert es keinem, dass das Kino in Dortmund an einem Samstag Abend kaum besucht war.
    Ja gut, die Figuren haben gut harmoniert. Jeder Superheld hatte einen starken Moment, aber im ganzen war es mir zu einfach gestrickt und die Zusammenkunft einfach zu schnell. Die Action war langweilig und langsam nervt der Snyder Effekt auch.
    Beim Endgegner hatte ich gehofft, dass dieser stärker ist als die Lachnummer mit Doomsday in BvS, aber vergeblich. Das positive an dem Film waren WonderWoman, Flash & Cyborg. Da erwarte ich in Zukunft mehr. Die Figuren waren stets interessant. Aquaman, Batman und Supermann einfach nur schwach und langweilig.

    Das Highlight an dem Film war die Abspannszene...wenn das Vorhaben umgesetzt wird, dann wird es episch. Aber bitte mit einem besseren Team. Snyder hat einfach seit Man of Steel alles falsch gemacht.

  • HalJordan

    Du gehst aber hart mit Warner ins Gericht. Auch, weil du sie bereits abschreibst. Bei aller Kritik sollte man nicht vergessen wer die Ernsthaftigkeit bei Superheldenfilme erst wieder zurückgebracht hat. Das war schließlich Warner mit der Dark Knight-Reihe. Und wenn ich die ersten fünf Filme vom MCU mit denen vom DCEU vergleiche, macht das kritikertechnisch keinen großen Unterschied. Da nehmen sich beide Studios nicht viel.

    Ich bin gestern in den Genuss des JL-Films gekommen. Mich hat er unterhalten, auch wenn noch "Luft nach oben" war. Das Hauptproblem in meinen Augen ist die Führungsriege. Tauscht den CEO aus, lasst vernünftige Drehbuchautoren ran und dann wird das was. Ich bin mir sogar sicher, dass bestimmte Leute einen Plan haben, wie es weitergehen soll. Allerdings wird vieles durch schlechte Entscheidungen zunichte gemacht.

    Hast du einen kleinen Film-Marathon hinter dir oder gehst du nachts auf Verbrechersuche? ;-D

  • Sentenza93

    Hi. Ich setz mich morgen mal an was Ausführliches. :)
    Ich muss sagen: Warner, DC...startet neu. Sei es mit "Flashpoint", oder wirklich KOMPLETT. Vielleicht ein Pünktchen mehr als "BvS".
    Das Team hatte etwas Chemie untereinander, aber sonst? Ich muss leider wirklich sagen: Warner kam, sie sahen, sie haben verloren. Der Cast müht sich wirklich nach Kräften, aber die brauchen endlich mal sowas wie einen Plan, vernünftige Regisseure und Drehbuchautoren. Und bessere Leute für die Visual Effects. :D
    Zu Ezra Miller: Er hat mich etwas genervt, aber der war mein kleinstes Problem. :D Muss dem Unternehmen wirklich sagen, beendet es jetzt, stellt einen vernünftigen Plan auf, versucht nicht mit der Konkurrenz gleichzuziehen, das ist eh unmöglich, so weit wie die schon voraus sind, und versucht es in 5-6 Jahren nochmal.
    Ich wäre nicht mal böse, ich würde das Warner wirklich hoch anrechnen.
    Ich hau mich jetzt mal wieder etwas auf's Sofa, war eine lange Nacht. :D

  • Fain5

    Mein Gott hast du noch nicht bemerkt dass dich hier keiner beachtet?

  • Silvio B.

    Ich bin ganz deiner Meinung. Mir hat er auch sehr gut gefallen.
    Leider gibt es für mich aber zwei riesige Kritikpunkte.
    1. Steppenwolf. Neben der JL die wichtigste Figur im Film. Wie kann man nur so wenig wert auf seine Darstellung legen? Sein praktisch nicht vorhandener Ausdruck hat mich jedesmal aus dem Film geworfen. Das hätte nicht sein müssen. Ich denke ein echter Schauspieler mit einer guten "Make Up und CGI Mischung" hätte hier bessere Dienste geleistet. Schade.
    2. Die Musik. Meiner Meinung nach DIE Stärke des DCEU verkommt bei JL zur Nebensache. Wo sind diese starken und brachialen Themen von Wonder Woman oder Batman? Elfman ist ein toller Komponist, aber mit Snyders Bildern ist er völlig überfordert. Der Score ist nicht schlecht, aber eben austauschbar wie bei den meisten Filmen.

  • Fain5

    Ich hoffe dir ist das alles jetzt im Nachhinein genug peinlich, dass du wieder zu normalen Diskussionen fähig bist. Ich bin jedenfalls nicht nachtragend.

  • Fain5

    Also magst du es lieber durch falsche Tatsachen ins Kino gelockt zu werden als, dass du die Szene schon mal gesehen hast?

  • Agent009

    Und seit Man of Steel deutlich ab!!!
    DCEU?!? Es geht darum, dass viele meinten, dass Nolan die Batman Trilogie zu realistisch etc. gemacht hat und schaut euch nun die neue Scheiße an!

  • Agent009

    Auch wenn der dritte nicht der Beste war, dennoch tausend Mal besser, als das was Snyder gemacht hat!

  • Agent009

    So schaut`s aus

  • Fain5

    Das weiß ich doch :)

  • Da HouseCat

    ich stell mir das gerade so vor wie die verdeckung nicht ganz hinterherkommt wie bei den schwarze balken gags. XD

  • Da HouseCat

    ich mag dich nicht...

  • Klaus S aus S

    das dumme ist einfach, das die DC Filme Tentpoles sind die Geld bringen "müssen"
    Batman als Indie Film das wäre mal was

  • Fain5

    Miller hat in einem Film namens We need to talk about Kevin mitgespielt. Und darin ist er so hassenswert aber auch nur weil er seine Rolle perfekt verlörpert.

  • Fain5

    Ok auch danke für das Lob aber ich muss ehrlich gestehen dass mir das nicht immer gelingt. Aber ich denke du meinst eher, dass ich meinen Standpunkt oft auch mit Argumenten stützen kann als mit Beleidigungen ;)

  • Sentenza93

    Glaube schön und gut, aber gesunder Menschenverstand? :D
    Und so schnell ist der Glaube wieder da? :D
    Nach dem Opfer gegen Doomsday, ok, annehmbar, aber vorher schon?

  • WhiteNightFalcon

    Sieh es mal so. Batmans Glaube an das Gute im Menschen hat ihn halt mal ein Risiko eingehen lassen. Und hätte Superman geblufft, hätte Batman ja trotzdem gewusst, wie er ihn besiegen kann.

  • Sentenza93

    Das Schlimme ist, ich stimme Dir zwar zu, aber...der Name sollte dabei irrelevant sein. Einfach "Mutter".
    Gut, auf die Idee, dass Sups eine Mutter haben könnte, könnte er auch vorher schon kommen :D, aber wenn jemand fleht, sowas zieht bei Menschen eher. Aber einfach dass es mit den Namen funktioniert bzw. dass Sups ihn sagt, das ist Schwachsinn.
    Und dass Bats danach wirklich kein, aber auch wirklich kein, kleines bisschen misstrauisch bleibt und Sups zumindest noch in einem Auge hält. Da höre ich glatt wieder seinen 1%-Satz. :D

  • Thomas V.

    Ähhh - welcher Kevin jetzt? Spacey? Costner? Feige? Maguire?

  • Sentenza93

    War schon etwas als Unterstützung gedacht. :D

    Nicht wirklich.

  • Fain5

    Oh tut mir Leid wenn ich nicht so schreibe wie es dir beliebt :D Und deswegen bin ich ein Troll? Und er macht sie erst zu Helden? Das finde ich aber bei 120 Minuten und 5 Helden extrem dünn. Das hat Marvel besser hinbekommen. Willst du das jetzt auch noch als trollen abstempeln oder tatsächlich diskutieren?

  • Fain5

    Danke für die ähm Unterstützung? :D Jetzt mal im Ernst das ist doch keine Art zu diskutieren oder?

  • Fain5

    Ja entschulldige was ist das aber auch für eine selten dämliche Aussage von dir? Du erwartest auch noch dass man konstruktiv darauf eingeht wenn du eh schon direkt jeden als Troll bezeichnest der nicht deiner Meinung ist? Wie alt bist du? Und ähm ich bin auf deinen Kommentar eingegangen aber wenn du nicht diskutieren kannst dann verschwinde aus so einem Forum. Troll

  • Fain5

    Stimmt, warum erwarten eigentlich überhaupt Leute, wenn sie ins Kino gehen, dass der Film ihnen gefällt. Total dumm...

  • Fain5

    FS wieder einer

  • WhiteNightFalcon

    Und grade das find ich klasse. Batman wird an sein Trauma erinnert und seine Wut wird letztlich von seiner mitfühlend menschlichen Seite übertroffen, weil er nicht will, dass Supermans Mutter wie seine eigene von einem Schurken getötet wird. Bis zu dieser Szene hab ich nie drauf geachtet, dass beide Mütter den gleichen Namen haben.

  • Fain5

    Gut sehe ich etwas anders. Aber wie siehst du es bei Aqua? Ausser das buhuhu keiner mag mit mir spielen gab es von ihm auch nichts.

  • Deliah C. Darhk

    Jetzt bin ich dein Fan! :D

  • HalJordan

    Gute Entscheidung. ;-)

    Dann bin ich mal auf deine (spoilerfreie) Rückmeldung gespannt. U. a. natürlich auch, ob dir Ezra Miller als Flash zusagt. *lach*

    Ich komme leider erst am Samstag in den Genuss. Dafür habe ich die größtmögliche Leinwand und bombastischen Sound. Bin im nahegelegenen IMAX-Kino. :-)

  • Sentenza93

    Morgen vermutlich mit einer 6er-Gruppe. :)
    Mein Schatz, 4 Freunde und ich.
    Einer von denen hüpft hier schon im Dreieck und ruft dauernd "Justice League! Justice League!" :D

  • Sentenza93

    Den Zusammenhalt und die Gründung des Teams darzustellen, fällt auch unter Story.
    Glaub mir, ich hab auch schon ewig mit ihm diskutiert, z.B. bei "The Force Awakens" werden er und ich nie Freunde. :D Aber sonst hatte ich mit ihm nie Probleme.
    Ich seh den Film leider erst vermutlich morgen, aber wenn sein "Ich will nicht - du musst - nö" so ungefähr hinkommt, nunja... :D

  • Bj?rn Becher, FILMSTARTS.de

    Ja, Cyborg bekommt die meiste Aufmerksamkeit, aber es gibt keinen Platz für die Tragik der Figur. Zu ihm wird nur erklärt, ich verstehe ihn inhaltlich, wie ich ja auch in der Kritik ausführe, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt mit ihm gefühlt. Bei The Flash reichten eben die kurzen Szenen im Knast mir, um nicht nur zu verstehen, was ihn umtreibt, sondern auch mit ihm zu fühlen.

  • HalJordan

    Bei aller Kritik an dieser Szene sollte man auch nicht vergessen, dass Afflecks Batman sehr traumatisiert dargestellt wurde und damit noch krasser als seine Vorgänger. Nicht ohne Grund ist er so rabiat zu Werke gegangen.

    Es wurde mehr als offensichtlich, wie sehr ihm der Tod seiner Eltern noch zu schaffen machte.

  • Sentenza93

    Frag mich gerade auch, was mich da erwartet. :D
    Vielleicht hätten sie ihm dann besser einen Post-it auf die Oberlippe geklebt, mit dem Text "Nicht der Bart von Henry Cavill". ;D

  • Sentenza93

    Genau das, EIN Wort. :D

  • Sentenza93

    Ich vertrau Dir mal. ;D Ich bete so sehr. :D

  • Sentenza93

    Also "ein ganz anderer Film"...nein. :D
    Aber macht ihn einen Tacken besser. Nicht viel, aber schau ruhig rein.

  • Sentenza93

    Wer redet immer von deep? Aber wenigstens (in sich) plausibel sollte man doch erwarten können. Ich glaube mal, das meinte er.

  • HalJordan

    Schau dir den UC von BvS an. Es lohnt sich! Diese 30 Min. sind eine deutliche Steigerung zur Kinoversion. Insbesondere Clarks Motive gegen Batman/Bruce vorzugehen werden deutlicher herausgearbeitet.

  • Da HouseCat

    tut mir doch auch weh. ich hasse es umso mehr, wenn etwas mit soviel potenzial so nah am ziel doch scheitert, weil leute mitmischen, die zur hölle fahren können.

    und ich bin mit batman aufgewachsen und der cast ist von vorne bis hinten so wunderbar geglückt, umso schmerzlicher wenn da leute denken, dass nur sowas nach schema f funktioniert.

    als ob die weniger kohle machen, wenn es mit niveau voran geht und tollen einfällen. es gibt genug hungrige leute da draußen, die die vorlagen gefressen haben.

    ein snyder und der cast bei dc ist so ein glücksgriff und die machen nix draus.

    ich liebe bvs, ABER es hätte soviel mehr sein können.

  • HalJordan

    Danke, wünsche dir ebenfalls viel Spaß. :-)

  • HalJordan

    Und wann schaust du dir den Film an? Hast dich inzwischen entschieden? ;-D

  • Silvio B.

    Ja, das stimmt leider auch wieder.
    Obwohl sie sich diesmal (JL) ziemlich zurückgehalten haben.

  • Fain5

    Oooooder: Einfach eine Kritik schreiben ohne Szenen komplett auseinander zu nehmen bzw es so schreiben dass nicht alles verraten wird. Das ist nicht schwer, man muss es nur wollen.

  • Fain5

    Und dank dir konnte ich ab dem Moment wo das Kornfeld gezeigt wurde nicht mehr neutral gucken! ;)

  • Fain5

    Doch sie sind schlechter.

  • Fain5

    Sehe ich genauso.

  • Fain5

    Naja wo gibt es denn hier eine plausible Erklärung für den Zusammenhalt des Teams? Ich will nicht - du musst - nö... na gut. Das war es eigentlich. Aber wenn dir der Film gefallen hat ist das ok. Nur war die Story nicht der Glanzpunkt.

  • Fain5

    Ich kann dir Entwarnung geben. Miller bekommt es sehr gut hin ohn zu übertreiben ;)

  • Fain5

    Ok die drei Sterne gehen schon klar. Besser als BvS allemale aber nicht wirklich gut Ab jetzt SPOILER:
    Aber der Film hätte auch "Superman rettet den Tag" heißen können. Es ist doch richtig öde, dass der alles kann und sogar schneller als Flash ist. Dazu liegt die Kritik falsch denn eigentlich bekommt Cyborg noch die meiste Aufmerksamkeit. Was hat dnn Flash? Uh Vater im Knast... das wars. Oder Aqua? Und es ist eine Schande dass im Trailer schon wieder eine Szene gezeigt wurde welche im Film nicht vorkommt. Wo kommt dieser Trend her?
    SPOILER Ende!
    Also ich fand den Film mit 120 Minuten arg kurz da so viele neue Charaktere dabei waren die alle kein richtiges Profil bekommen haben. Ezra hat es super geschafft für Lacher zu sorgen ohne übertrieben zu wirken und ich hätte nicht geglaubt dass mir der Kevin mal sympathisch sein könnte. Aber DC hat es immernoch nicht drauf seine Heldn gebührend auf die Lelnwand zu bekommen,

    P.S. Der Film hat die Doktorarbeit von Kritik überhaupt nicht verdient. Da merkt man, dass FS sich ihrer Clickbaitverpflichtung bewusst ist.

  • Borsti

    Und genau deswegen schau ich z.B. überhaupt keine Trailer. Die spoilern in der Regel mehr als jede FS Kritik.

  • WhiteNightFalcon

    Ne ich find die Martha Sequenz toll. Ein Wort reicht, dass Batman und Superman ihren Streit beilegen. Hätte man das anders gelöst, würden sich die Leute bis heute dumm und dusselig diskutieren, dass Batman Superman nicht hätte besiegen können. So reichte ein Schlüsselwort, das beide durch ihre Mutter verbindet. Der eine hat sie verloren. Der andere will sie nicht verlieren.

  • Silvio B.

    Für mich reicht idR der Trailer. Manchmal auch der Teaser...Deadpool zB :)
    Aber du hast schon recht. Das Fazit zeigt meistens auf was man sich einstellen muss. Ich finde eben, dass man generell nicht zu viel über den Film wissen sollte. Es geht doch auch darum sich überraschen zu lassen, sich einfach darauf einzulassen. Das macht Kino doch aus...Sich auf eine Reise zu begeben.

  • Deliah C. Darhk

    Mache ich auch oft so. Die BR kann ich danach wieder verkaufen (oder spare Geld für ein Geschenk. *kicher*).
    Ausserdem kann man die Disc zusammen sehen und spart so ein paar Kinokarten. Bei mir, meinem Mann, Bruder, beste Freunde, eventuell Tochter ist die Disc inklusive Mikrowellen Popcorn und Supermarkt-Cola für die Gruppe schnell rd 50 € billiger als zusammen ins Kino zu gehen; und ich brauche keinen Babysitter für den Kleinen.

  • Deliah C. Darhk

    Ist er wirklich. Ich mag ihn. :)

  • Deliah C. Darhk

    Du meinst den UC von BvS.
    Snyders Originalschnitt dauerte fast vier Stunden und soll lt WB nie publiziert werden.

    Der UC schliesst viele Lücken, aber nicht alle.
    Der Film wird schlüssiger, flüssiger, hat aber immer noch ein paar Löcher.
    Gegenüber der Kinofassung ist der UC aber erheblich stärker.

  • Klaus S aus S

    ich will dir nicht beipflichten, ich kann es nicht übers Herz bringen XD

  • Jimmy V.

    Die Martha-Szene ist scheiße, weil sie einfach mistig geschrieben ist und die Figuren lächerlich macht. Das hätte man auch mit mehr Fingerspitzengefühl lösen können. Stattdessen haben sie die Zeit für Jesse Eisenbergs Figur genutzt...

  • Da HouseCat

    richtig richtig. aber bitte dann andere gerade einen batman nicht mit reinziehen.
    der humor war bei ww wirklich völlig ok, gerade weil diana die ganze zeit ernst blieb und der clash der kulturen zum humor führte..

    wo ich mich bei teil 1 guardians so dermaßen schlapp gelacht habe, der dort genau so funktionierte...klamauk der nicht albern wirkt. teil 2 musste da natürlich übertreiben.

  • Da HouseCat

    bin einer der wenigen, der sich tierisch über diese kleine fitzel szene aufregt, wo superman seine kraft widererlangt und batman mit beruhigender hand zurckweicht...wtf.

  • Da HouseCat

    nein, klingt nach dc einheitsbrei seit bvs, suicide squad und wonder woman. kann es nicht mehr sehen.

    bei man of steel machte das noch so bock, weil das gekloppe viel plastischer und wuchtiger rüber kam, dadurch dass die sich wortwörtlich züge um die ohren kloppten.

  • Marvel5000

    Komme gerade aus Justice League. Also die Effekte sind nicht schlechter oder besser als bei Marvel. Ich fand den Film sehr unterhaltsam. Hat mich 2 Stunden gut unterhalten gefühlt.Geile Action, toller Humor, gute Effekte, was braucht es sonst für einen Comicblockbuster. Im Gegensatz zu Batman vs Superman, ein Film wie aus einem Guß ohne Fremdschämmomente. Ich gebe 4/5 Punkten.

  • Da HouseCat

    naja, wer weiss wo die reise hingegangen wäre nach dem eher schwachen dritten batman teil, ne.

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