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Der fremde Sohn
Durchschnitts-Wertung
3,9
341 Wertungen - 44 Kritiken
11% (5 Kritiken)
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Deine Meinung zu Der fremde Sohn ?

44 User-Kritiken

Fischsimon
Fischsimon

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 14.10.18

Ein Meisterwerk. Der Film erzählt eine der mysteriösesten Mordfälle Amerikas nach wahrer Begebenheit. Herausragende Schauspieler, eine einzigartige Erzeugung von Emotionen, ein wunderbares Spiel mit düsteren Farben und Kulissen. Keine Minute dieses Filmes ist verschwendete Zeit. Eine Geschichte, die unvergessen bleibt und einen noch lange beschäftigt.

Baby-Bell??
Baby-Bell??

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3,0solide
Veröffentlicht am 17.09.18

Der Film war okay 🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔🔔

Thomas Z.
Thomas Z.

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4,0stark
Veröffentlicht am 30.04.18

Kaum zu glauben, dass sich das Drehbuch von Michael Straczynski tatsächlich fast 1:1 an den wahren Begebenheiten in den späten 20er Jahren orientiert. Das verdient größten Respekt. Lediglich die Involvierung von Northcutt's Mutter in die Morde der Kinder wurde ausgespart. Clint Eastwood hat daraus ein tief bewegendes Drama geschaffen, hochemotional und fesselnd über die gesamte Spieldauer von immerhin 140 Minuten. Die Zerschlagung der korrupten Seilschaften zwischen LAPD, Politik und Psychiatrie hätte m. E. etwas intensiver inszeniert werden können, ohne Authentizität einzubüßen. Das ist aber Meckern auf sehr hohem Niveau, denn auch atmosphärisch und schauspielerisch stimmt hier alles bis ins letzte Detail und ja: Angelina Jolie überzeugt vollumfänglich. Dass Clint Eastwood auch für den klassisch intrumentierten Score verantwortlich zeichnet, nötigt mir doch eine gewisse Bewunderung ab. Sehr empfehlenswert.

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0stark
Veröffentlicht am 02.09.17

Angelina Jolie ist ein stetiges Thema in den Boulevardblättern – es gibt kaum etwas was sie und Brad Pitt machen können ohne daß es eine Schlagzeile nach sich zieht. Bei diesem ganzen dämlichen Rummel neigt man glatt dazu eine Sache zu vergessen: die Frau sieht nicht nur unwahrscheinlich gut aus, sondern ist auch eine absolute Ausnahmedarstellerin. Schön zu sehen daß sie sich nicht zu fein ist in einem eher unauffälligen Film zu spielen – wobei, es ist eben ein Film für Gourmets. Regie hat mal wieder Clint Eastwood geführt, der Mann weigert sich irgendwie beharrlich sich zur Ruhe zu setzen und macht einen Fim wie er es am besten kann: kraftvoll, bewegend, dabei ruhig und konzentriert. Inhaltlich ist das ganze schon eine unfassbare Bombe die auf einem wahren Fall beruht: die Polizei schiebt der Mutter eines entführten Kindes einfach ein falsches unter um den Fall als erledigt abhaken zu können – und als diese sich wehrt landet sie sogar in der Irrenanstalt. In der zweiten Hälfte sucht die Frau dann Gerechtigkeit – und sowohl als schwächliche und nervöse Frau in der ersten Hälfte wie als starke Kämpferin im zweiten Part zeigt sich die gute Angelina in unschlagbarer Bestform. Leider tut es der Film für mich nicht, auch wenn da keiner irgendwas für kann – es ist ruhig, oftmals geradezu unangenehm, aber so unfassbar das Gezeigte ist und so toll es alles in Szene gesetzt ist, ich werd irgendwie von dem lähmenden Entsetzen daß der Film erzeugen will nicht mitgerissen. Kann jedem anderen aber passieren! Fazit: Grandios gespieltes und mitfühlend in Szene gesetztes Drama einer unfassbaren Sache!

Gringo93
Gringo93

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4,0stark
Veröffentlicht am 24.09.16

Fazit: Packende Geschichte, stellen weise etwas langatmig. Eine grandiose Angelina Jolie macht jedoch alles wieder wett!

Jimmy v
Jimmy v

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4,0stark
Veröffentlicht am 01.06.14

Auch nach dem zweiten Schauen, fand ich "Der fremde Sohn" stark. Überrascht war ich, dass der Film neben sehr viel guter Kritik auch ziemlich herbe Schläge abbekam. Dabei kann ich nicht verstehen wie man z.B. Christine Collins als Hauptfigur schlecht findet, nur weil - das war einer der Kritikpunkte - man sie nur als leidende Frau kennenlernt. Mir hat es vielmehr angenehm gut gefallen, dass diese Frau wirklich "nur" eine leidende Mutter war. Es gab keine hanebüchene Liebesgeschichte für sie und dergleichen, womit sie auch gleich diesen bekannten Kulturtest besteht, der anzeigen soll, ob Frauen nun entscheidend für den Film sind oder nicht. Angelina Jolie zeigt eine sehr gute Leistung in allen Facetten. Manchmal sieht sie mir allerdings noch etwas zu herausgeputzt aus, gerade am Anfang des Films, was erst einmal schon nicht recht zu einer allein erziehenden Mutter passen will. Es ist allerdings gut, dass "Der fremde Sohn" sich später etwas von der Hauptfigur löst und elegant andere Stränge mit dieser Geschichte verbindet, so eben um Polizeikorruption oder das eigentliche Verbrechen. Was sich hier zeigt, ist teils tieftraurig, doch sehr genau mit Kamera & Co. eingefangen. Allerdings muss man auch sagen, dass sich mit der Zeit zwar keine Längen einschleichen, aber manche Fäden, die einfach etwas besser hätten ausgeführt gehört. So gehen sie unter. Was macht beispielsweise Christine Collins im Laufe der Jahre? Sie sucht weiter nach ihrem Sohn, natürlich. Ein, zwei Szenen über andere Seiten ihres Lebens wären aber noch hilfreicher gewesen. Und was passiert mit dem jungen Komplizen des Mörders? Wie sieht sein weiteres Schicksal aus? Dazu fragt man sich auch, warum Collins eigentlich keinen Privatdetektiv oder dergleichen engagiert? Diese Frage sprang mir jedenfalls die ganze Zeit im Kopf herum. Hier hätte das Drehbuch etwas mehr bedenken können. Der Film zeigt wie belastend es sein kann, wenn sich die Welt gegen einen verschwört. Sie zeigt aber auch, dass man dort draußen einige Verbündete hat. Der Film zeichnet das alles vornehmlich schön grau, nur manchmal etwas schwarz/weiß. John Malkovich ist toll in seiner Rolle als feuriger Prediger, aber der Charakter gibt nicht so viel her. Fazit: Ein intensives, trauriges und umfassendes Drama, welches so viel Interessantes erzählt, das leider einige wichtige Stränge untergehen und sich auch die ein oder andere Logiklücke einschleicht. Trotzdem sehr empfehlenswert!

MrFits
MrFits

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 04.03.11

schon lange im regal gehabt, trotzdem bin ich nie dazu gekomm den zu sehn. und nun hab ich den mit meiner freundin am we gesehn. und wir beide sind der meinung: ein thema hart an der grenze zum grausamen - selbst zum verfilmen. aber gerade deswegen und der nicht zu verachtenen leistung angelina jolies ein hervorragender film. kurz zur handlung: L.A. 1928 christine collins springt für eine kollegin auf der arbeit ein und kommt dazu auch noch ein wenig später nach hause. ihren sohn musste sie allein zuhause lassen, da sie alleinerziehend ist und niemanden auftreiben konnte, der auf ihren sohn aufpasst. sie gibt sofort eine vermissten-anzeige auf. die polizei von l.a. findet gut 5 monate später einen jungen. mutter samt presse erwartet ihren sprössling am bahnhof. nur bekommt sie nicht ihren wirklichen sohn, sondern einen fremden jungen, der sich als ihr sohn ausgibt in die hand gedrückt. sie redet immer wieder auf die zuständigen agents ein, das ist nicht ihr sohn. doch sie zweifelt langsam an ihrer eigenen zurechnungsfähigkeit da der zuständige cop j.j. jones sie bewusst iritieren will um von dem fehler der polizei abzulenken. darauf wird sie aufgrund panischer sowie wütender ausbrüche per fingerschnipp in eine anstalt eingeliefert. ein kampf gegen die justiz beginnt. der kirchliche gustav briegleb (john malkovich) stet ihr seit beginn der suche nach ihrem jungen zur seite und kämpft seit geraumer zeit eh schon gegen das korrupte l.a.p.d.. das es sich eventuell um eine entführung handeln könnte verspielt die polizei, als sie versucht sich aus diesem selbst eingebrocktem fall der verwechslung heraus zu lotsen. nebenher beobachtet einer anderer agent einen anderen fall, der mit dem vermissten kind vielleicht zusammenhängt: die wineville farm gilt als verlassen, trotzdem geschieht dort grausames. mitlerweile großer eastwood freund, bin ich aber zu der erkenntnis beim sehen des filmes gekomm, dass dieser irgendwie aus der reihe der spitzen eastwood filme raussticht. dieser film ist komplexer, weiträumiger und vielschichtiger als seine meisten anderen filme. man nehme gran torino oder million dollar baby aus der jüngesten schaffensphase des meisters, welche eher millieu-gebunden sind und still und ruhig vor sich hin erzählen und dabei eine ganz eigene spannung und erzählweise aufweisen. eastwood ist so ziemlich bei jedem seiner filme sozialkritisch oder spricht wenigstens ein thema aus der richtung an und hällt sich auch gern in der vergangenheit auf und lässt geschichtsträchtiges auferleben wie in etwa letters from iwo jima und flags of our fathers. so auch geschehen bei der fremde sohn. und das der magnetisch anziehende satz "based on a true story" gerne mal zur verwurstung und wichtigtuerei benutzt wird ist zwar bekannt aber bei diesem film drückte es mir noch einmal die heftigkeit des themas mitten ins gesicht und ich musste mehrere male extrem schlucken um überhaupt zu verarbeiten, dass dies wirklich so mal geschehen ist und das es solche zustände tatsächlich einmal gab. man nehme nur die korruption des LAPD, welches wehrlose frauen in die anstalt lieferte weil sie gerade nicht in ihrem rahmen funktionierten oder "austickten". oder eben das einreden von geisteskrankheiten der hauptperson (jolie). pures entsetzen und verständnislosigkeit enstand in mir - ja fast schon zorn und hass dem versaubeutelten machenschaften einer staatsgewalt gegenüber. und da ist clint eastwood einfach spitze. er schafft es im zuschauer gefühle hervorzurufen, die man nicht kontrollieren kann um so dem gesehenden die gewollte aufmerksam zu schenken. und wäre angelina jolie nicht so perfekt für diese rolle, wäre sie wahrscheinlich ein minuspunkt gewesen, da ich persönlich wenig mit der frau anfangen kann. doch ihr spiel machte erst diese emotionen in mir lebendig. und gott sei dank gibt es noch regiesseure, die auf blöde klischeés verzichten, genauso wie auf happy ends der marke "herzschmerz und schmalz". natürlich handelte es sich um eine wahre geschichte - trotzdem wäre es sicher für viele andere filmemacher ein einfaches gewesen, ein für den zuschauer zufrieden stellendes ende zu zimmern um am ende nicht allzu sehr auf der endless-drama schiene zu fahren. aber nicht so eastwood. er ließ mich zwar mit einem relativ positiven gedanken das ende sehen - doch nichts desto trotz zermalmt er kurz vor abspann alle positiven gedanken mit den obligatorischen texttafeln, welche die schicksale einzelner personen und hauptfiguren schildern. kein wirkliches happy end. dafür ein wunderbarer film, der auf die magengrube schlägt und gefühle hervorruft die selten ein film stämmen kann.

Kino:
Anonymer User
4,0stark
Veröffentlicht am 02.10.10

"Der fremde Sohn" hat mir richtig gut gefallen. Ein sehr gutes Drama, bei dem man richtig mitfiebern kann. Angelina Jolie hat ihre Rolle wirklich super gespielt. Der Film ist aber auch sehr intensiv und teilweise echt krass. Aber ein spitzen Film, den man sich auf jeden Fall mal anschauen sollte! 8/10

crimson
crimson

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 31.08.10

Clint Eastwood ist meines Erachtens ein besserer Regisseur als er Schauspieler ist. Auch wenn der Unterschied nur marginal ausfällt. Der Film ist wirklich sehr gut inszeniert, die dargestellte Epoche der 20/30er Jahre wurde hervorragend umgesetzt. Eastwoord nimmt sich viel Zeit, was dem Film nur zu Gute kommen kann. Die ruhigen Kamerafahrten und -einstellungen sind über jeden Zweifel erhaben und fangen die Geschehnisse optimal ein. Zudem ist die Geschichte natürlich auch sehr fesselnd, grade unter dem Gesichtspunkt das es tatsächlich genauso, oder doch zumindest fast so, abgelaufen ist. Die Schauspielerische Leistung ist bei jedem Schauspieler mehr als gut. Das gibt es selten...mir viel nicht ein Protagonist auf der negativ aus der Reihe getanzt hätte. Bei Angelina Jolie vergisst man gerne mal wie gut sie ihr Handwerk tatsächlich versteht. Die meisten ihrer bisherigen Filme stellen entweder ihre weiblichen Reize zur Schau, und/oder machen sie zur Superheldin und als solche gewinnt man weder einen Blumentopf, geschweige denn einen Preis für gutes Schauspiel. Sehr gut gefallen hat mir auch Jason Butler Harner, der den Mörder Northcott mimt. Er sieht dem Original sogar etwas ähnlich. Sein Spiel lässt erkennen was das für eine zerrüttete Persönlichkeit gewesen muss, und das obwohl er relativ wenig Raum bekommt. Diesen nutzt er allerdings optimal aus. "Der fremde Sohn" hat viel Vorzüge und trotzdem fehlt etwas zum Olymp der Filme. Ich kann allerdings nicht genau sagen was da fehlt. Eins steht jedoch fest. Clint Eastwood hat mal wieder bewiesen das er eine gute Nase hat...bei dem aussuchen der richtigen Schauspieler, der Story, der Kameraeinstellung, des Musikscores...na ja, beim Film-machen halt. Angucken!

billy26boy
billy26boy

User folgen Lies die 3 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 06.05.10

Ich muß ehrlich sagen alle Achtung Herr Eastwood. Dieser Film ist wirklich ausgezeichnet. Die Story ist hervorragend erzählt und fesselt einen bis zum Schluß. Diese wahre Begebenheit wird so hemmunslos und tiefgründig erzählt, dass ein normal denkender Mensch wirklich in Fassungslosigkeit gerät, wenn man sich überlegt, dass es so etwas wirklich gegeben haben sollte. In eigener Sache: Die Todestrafe ist nach wie vor verboten und das wird wahrschinlich auch immer so bleiben. Aber sehen sie sich den Film an und urteilen sie selbst, welche "Menschen" es auf unserer Erde gibt und versetzen sie sich in die Lage, dass es ihr eigenes Kind sein könnte. Aufgrund der Schwere der Tat und auch der Grausamkeit wird in diesem Film laut dem Gericht die Todesstrafe vollstreckt, da diese zu der Zeit des Geschehens immer noch im Gesetz verankert gewesen ist. Ich auf jeden Fall hatte keineswegs Mitleid mit dem Mörder. Das wollte ich nur einmal anmerken.

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