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The Wolf Of Wall Street
Durchschnitts-Wertung
4,4
1453 Wertungen - 96 Kritiken
34% (33 Kritiken)
31% (30 Kritiken)
14% (13 Kritiken)
9% (9 Kritiken)
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4% (4 Kritiken)
Deine Meinung zu The Wolf Of Wall Street ?

96 User-Kritiken

KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

User folgen 5 Follower Lies die 216 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 09.02.14

Die Aussage "Weniger ist mehr" beschreibt für mich den Film am besten. Unbestritten bietet "The Wolf Of Wall Street" viele witzige und völlig abgedrehte Szenen, die für sich genommen schon Kultpotenzial besitzen. Man fühlt sich mehr als nur einmal wie mitten im Tollhaus. Die Darsteller fühlen sich in ihren Rollen sichtlich wohl und spielen hemmungslos auf. Allen voran Leo DiCaprio liefert eine Vorstellung ab, die fast alle erdenklichen Gefühlslagen beinhaltet. Zwischen den ganzen Sex- und Drogenorgien bleibt aber leider keine Zeit, um wirklich die Person Jordan Belfort kennenzulernen und die Hintergründe zu seinen Wertpapierbetrügereien zu erfahren. Im Film selbst wird ja gesagt, dass es keinen Sinn macht, dem Zuschauer die Einzelheiten über Belforts Finanzgebaren zu erklären, da er ohnehin nichts verstehen würde. Diese eher oberflächliche Herangehensweise behält Scorsese über weite Strecken bei. Mir fehlen einfach die ruhigen, nachdenklichen Momente, die auch nötig gewesen wären, um dem Film etwas Tiefe zu verleihen. Es gab ja sicher nicht nur den Non-Stop-Partywütigen Jordan Belfort. Da TWOWS als Satire verstanden werden muss, ist es absolut legitim zu überhöhen und zu übertreiben, allerdings passiert dies für mich in zu hoher Dichte und Redundanz. Dies beeinträchtigt die Spannung und führte bei mir spätestens ab Mitte des Films zu gewisser Langeweile. Gerade hier hätte Scorsese ruhig noch mehr kürzen müssen. Die letzten 40 Minuten finde ich weitaus interessanter, da hier die komischen Momente den dramatischen langsam weichen. Abstieg und Selbstüberschätzung Belforts werden allzu deutlich und zerstören letztendlich seine Familie. Ein größerer Fokus auf diese Thematik wäre in Anbetracht der Filmlänge wünschenswert gewesen. Insgesamt ein guter Film, aber nicht das erhoffte Meisterwerk!

Zach Braff
Zach Braff

User folgen 38 Follower Lies die 359 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 17.01.14

Was für ein übertrieben geiler Film! Ein absolutes Meisterwerk von Martin Scorsese mit einem grandiosen Leonardo di Caprio und einem nicht weniger überragenden Jonah Hill. "The Wolf of Wall Street" bietet 3 Stunden geballte Unterhaltung, sodass die Zeit quasi wie im Flug vergeht. Die Szenen überschlagen sich förmlich und wenn man denkt, dass es noch krasser nicht werden kann, so wird man im nächsten Augenblick eines besseren belehrt. Der Film bietet so unfassbar viele Lacher, wie ich es bisher in kaum einer Komödie erlebt habe und schreckt dabei nicht vor Drogen, Sex und Alkohol zurück. Genau das zeichnet diesen Film aus. Man verspürt dieses absolute Verlangen nach Jordan Belforts Art und Weise zu leben: Frauen, na klar! Alkohol, sowieso! Drogen, immer her damit! Eine solch bombastische Atmosphäre zu kreieren, schaffen nur sehr, sehr wenige Filme. "The Wolf of Wall Street" ist einer dieser raren Juwele. Absolut GENIAL!

Alek K.
Alek K.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 26.03.14

Ich kann es selbst kaum glauben aber das hier ist der meiner Meinung nach beste Martin Scorsese Film! Ich bin der vielleicht einzige Mensch der das so sieht aber es ist ja meine Meinung. Der Film hat ein unglaublich gutes Erzähltempo,Schauspieler in Höchstform,tolle Bilder und Zeitlupenaufnahmen,einen fantastischen Soundtrack und Leonardo DiCaprio. Was will man mehr? Der Film erschafft eine eigentlich unliebenswürdige Hauptfigur welche man hassen sollte, es aber nicht tut weil sie eigentlich nur Wahrheiten ausspricht. Jeder will reich werden! Die meiste Zeit über wirkt der Film wie eine Verherrlichung der Wall Street, Drogen usw. doch zeigt gegen Ende wie es dort dann doch schnell sehr schief gehen kann und ist somit keine Verherrlichung der Wall Street und den illegalen Aktivitäten dort sondern viel mehr eine Kritik daran. Damit Unterhaltung nicht zu kurz kommt ist ''The Wolf Of Wall Street'' witziger als die meisten Komödien der letzten Jahre. Mit perfekt geschriebenen Dialogen und grandiosem Schauspiel sorgt der Film sehr oft für starke Lachanfälle. Leonardo DiCaprio ist zweifellos der stärkste Schauspieler in diesem Film und es ist eine Schande dass er den Oscar ein weiteres Mal nicht gewonnen hat. Andere beteiligte wie Jonah Hill oder die noch recht unbekannte Margot Robbie machen ebenfalls einen sehr guten Job. Fazit: Einer der besten Filme die ich je gesehen habe!

Gina Dieu Armstark
Gina Dieu Armstark

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4,0stark
Veröffentlicht am 11.04.14

"The Wolf of Wall Street", großartige Party mit einem fantastischen Hauptdarsteller. Scorsese lädt zur Party und das ordentlich. Nachdem DiCaprio den Kampf gegen Brad Pitt um die Rechte des Buches gewonnen hatte, konnte der Film nur noch ein Hit werden. Leo hatte sich diesmal auch selbst an der Produktion beteiligt und ich muss schon sagen, dass "The Wolf of Wallstreet" der Geschichte gerecht zu werden scheint. Leonardo spielt die Rolle des Jordan Belfort so überzeugend, dass er mir alles hätte andrehen können. Sein Meisterstück ist wohl die Szene im Countryclub, die meines erachtens auch vom Stil die gelungenste ist. Scorsese erzählt hervorragend einen Ablauf in zwei verschiedenen Perspektiven und überrascht den Zuschauer. Zudem wird verdeutlicht, wie ein Drogenrausch einen blenden und hindern kann. Trotz der Geldgier und seines Missverhaltens, wirkt Jordan niemals unsympathisch, er strotzt geradezu vor Genialität und das macht ihn so gefährlich. Gekonnt inszeniert Scorsese den Aufstieg und den Fall von Belfort während DiCaprio sein übriges tut und und kurz und knapp schildert, wie es zu beidem gekommen war. Die Geschichte gibt soviel her, dass "The Wolf of Wall Street" locker ohne überflüssiges Drama zurecht kommt, trotz der enormen Lauflänge nie ermüdet und dem Zuschauer regelmäßig einen Kick gibt. "The Wolf of Wall Street", gelungenes Biopic indem Regiesseur und Hauptdarsteller in Bestform auftreten.

Max H.
Max H.

User folgen 28 Follower Lies die 153 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 01.02.14

Was passiert bei einem Hype um einen Regisseur und seinen neuen Film? Nun da teilt sich die Kritiker- und Filmwelt gerne in die Parteien „Fans“ und „nicht zu überzeugender Gegenpol“, der ganz zwangsweise unparteiisch bleiben, aber zumeist auch einfach polarisieren will. Und wer hat jetzt recht? Die Einen, die Anderen oder die Dazwischen? Subjektivität. Bei Martin Scorsese’s Film „The Wolf of Wall Street“ verhält sich das nicht anders. Das Werk wurde im Vorhinein von Fans ersehnt und in überirdische Weiten gestoßen, während sogar viele Stimmen laut wurden, sein Film sei abstoßend. Eins kann man damit schon im Vorraus sagen, Scorsese hat bei diesem diskutablen Charakter wieder etwas Einzigartiges geschaffen. „The Wolf of Wall Street“ ist nicht das komplett ausgebrochene Unkonventionalitätskino, dass es gerne hätte, denn es ist doch immer noch stark an seine Vorbilder verankert, aber trotzdem extrem unterhaltsam, überbordend verrückt und besitzt einen Leonardo Di Caprio, der in seine Vollen geht. Der rasante Aufstieg und tiefe Fall des Brooker Jordan Belfort, der sich mittels raffinierter Taktik und unmoralischem Ehrgeiz zum mehrfachen Millionär mausert. Doch in Bezug auf biographische Vorbilder ist Belfort’s Fall da wohl eher in Watte gefedert, in Scorsese’s satirischem Ambiente scheffelt Di Caprio’s Charakter Geld ohne Ende, unsympathisch bis zum geht nicht mehr überzeichnet, und erhält nach dem Ende doch nur ein paar kleine Jährchen. Aber das ist vielleicht auch genau das Gefühl, was uns Scorsese vermitteln will. „Wenn ich zwischen Armut und Reichtum wählen könnte, würde ich immer den Reichtum nehmen.“ Denn „Wolf of Wall Street“ handelt keine tiefenpsychologischen Studien ab, er hinterfragt nicht einmal groß den Einfluss der Drogen auf seine Protagonisten. Nein, er darf in seiner Satire sogar die Oberflächlichkeit seiner Handlung zu seinen Gunsten nutzen. Und die zelebriert er dann auch in mustergültigen Orgien voller abstruser Idee, er schafft es damit sogar an den Hang zur Langeweile zu geraten, ohne ihn dabei hinabzufallen. Denn denkwürdige Szenen bietet Scorsese fast im Minutentakt, manche witzig, manche abstrus, manche aber auch bitterböse und magenumdrehend. Und wenn Jonah Hill und Di Caprio auf uralten Lemons sind und sabbernd und unkontrolliert durch die Gegend rollen, fühlt man sich gerne an den Trip von del Toro und Depp in „Fear and Loathing in Las Vegas“ erinnert. Aber das ist vielleicht auch ein wenig das weitere Problem. Scorsese ist ein wahrer Meister der Inszenierung, vor allem in genialen Dialogszenen mit hyperbelartigem Klimax. Doch erfindet sein Werk irgendwo zwischen der Eigeninspiration („Goodfellas“) und Aneignung („Wall Street“) nicht das Rad neu. Oft genügt ihm hier die Verneigung oder das dezente Fingerzeigen, „The Wolf of Wall Street“ will lieber ein eigener Bastard sein, als ein ans Optimum entwickeltes Kunststück, was dem Zuschauer aber zu jedem Zeitpunkt völlig genügen sollte. Denn absolut positiv einfärben kann das Werk die enorme Spielfreude des Casts. Die Oscarchancen von Di Caprio waren wahrscheinlich noch nie so groß wie in diesem Jahr. Nicht nur, dass er, die Presse, die Fans und eigentlich auch sonst jeder fordern, Jordan Belfort ist , auch in Bezug auf das 3-Stunden-auf-der-Leinwand-sein, eine meisterliche Schauspielleistung, zwischen Unsympath, Gierhals und emotionalem Wrack, eine Leistung, die reichen sollte. Auch wenn Di Caprio das Nonplusultra des Films ist, halten prominente Nebendarsteller wie Jonah Hill, Matthew McCaughney und eine verführerische sowie wirklich großartige Margot Robbie überraschend gut dagegen. Auf der Gegenseite offenbart sich die Unausgeglichenheit des Films, die Antagonisten aus FBI usw. werden zwar miteinbezogen und sollen dem Film Erdung verschaffen, sind dann aber mit lediglich einer Figur besetzt, die sehr wenig Screentime erhält. Jon Bernthal obliegt es aber immerhin noch, eine wichtige Mimik zu ziehen. Fazit: Subversiv? Revolutionär? Keine Ahnung. Aber „The Wolf of Wall Street“ ist genau das, was man von einem mittlerweile 71 jährigen Regisseur wirklich nicht erwartet hätte, hieße er nicht Martin Scorsese. Ein wirklich abgedrehter und berauschender Unterhaltungsmix, angelegt als beißende Satire über eine weitere spannende Geschichte der Wall Street. Weit weniger konzentriert und komplex, wie vielleicht gedacht, aber nichtsdestotrotz unbedingt sehenswert.

Michael B.
Michael B.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 17.01.14

Ich bin mit einer riesigen Erwartung in den Film gegangen und wurde nicht ansatzweise enttäuscht. Was Martin Scorsese hier abfeiert ist ganz großes Kino. Leo DiCaprio zeigt hier sein ganzes Repertoire an Schauspielkunst und unterstreicht mal wieder das er endlich einen Oscar verdient hat. Dieses Jahr MUSS er ihn bekommen. Er durchlebt jede Emotion und spielt seine Rolle mit solch einer Leidenschaft und Brillanz. Auch der restliche Cast kann voll überzeugen. Jonah Hill hat zurecht eine Oscar Nominierung bekommen. Diesen Film muss man gesehen haben.

nada-
nada-

User folgen 9 Follower Lies die 120 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 03.03.14

"On a daily basis I consume enough drugs to sedate Manhattan, Long Island, and Queens for a month. I take Quaaludes 10-15 times a day for my “back pain”, Adderall to stay focused, Xanax to take the edge off, part to mellow me out, cocaine to wake me back up again, and morphine… Well, because it’s awesome." Mal von der Tatsache abgesehen, dass die Aufzählung den Arzneischrank meiner Träume darstellt, gebe ich dem bösen, bösen Wolf die volle Punktzahl, weil er politisch inkorrekt und dabei unglaublich lustig ist. Diese Kombination ist unbezahlbar. Ich bin ja der Meinung, DiCapriSonne hätte den Oscar alleine dafür schon verdient, weil er selbst dann überzeugt, wenn er bis an die Mandeln zugedröhnt einer Nutte Kokain in ihren Arsch bläst. Denn das will was heissen.

Via R.
Via R.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 19.01.14

Meisterwerk! DiCaprio so überzeugend, wie nie zuvor. Exzellente Nebendarsteller. Der Film macht einfach Spaß!

Janos V.
Janos V.

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3,0solide
Veröffentlicht am 17.01.14

Ich weiß, die Begeisterung um diesen Film ist groß, aber für meinen Geschmack hat Scorsese den Bogen diesmal eindeutig überspannt. Als Bestandsaufnahme der modernen Gesellschaft taugt „The Wolf of Wall Street“ wegen seiner Abgehobenheit und Klischeehaftigkeit nur bedingt, als scharfes Psychogramm eines einzelnen Bankers wegen seiner Oberflächlichkeit noch weniger. Das ändert nichts daran, dass das Zuschauen die meiste Zeit über ziemlich viel Spaß macht. Aber wenn Leonardo DiCaprio nach einer Überdosis ungefähr zwei Minuten braucht, um fünf Stufen hinunterzukommen und sich dabei ohne Rücksicht auf Verluste zum Affen macht, ist das eben nicht nur enorm witzig, sondern letztendlich auch inhaltsleer und hochgradig albern. Das ist Meckern auf hohem Niveau, klar. Aber ich werde das Gefühl nicht los, noch nie einen so langen Film gesehen zu haben, der so wenig zu sagen hatte. Scorsese walzt die eigentlich straffe und weitgehend überraschungsarme Geschichte von Aufstieg und Fall des „Wolf of Wall Street“ (Geld, Sex, Drogen, Familienprobleme, FBI…) immer weiter aus, macht Umwege und Schlenker, baut hier noch eine Schwulenorgie und da noch eine gekenterte Yacht (!) ein und erfreut sich an der Vielzahl seiner verrückten Ideen und inszenatorischen Spielereien. Alles schön und gut, so lange es lustig ist, könnte man meinen. Aber mir fehlte bei dem ganzen Rambazamba einfach… na ja… sowas ähnliches wie ein bisschen Intelligenz. [...] Ganze Kritik auf dem Blog:

Laurent Burdin
Laurent Burdin

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 20.01.14

Das ist einfach: der Film dauert 2 Std. 50 und es sind 2 Stunden zu viel. Also nur die 50 ersten Minuten sind interessant. Wann sehen wir einen guten Film von Martin Scorcese wieder? Warum dreht er irgendwie immer den gleichen Film, nur diesmal auch noch zu lang.

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