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    Planet der Affen
    Durchschnitts-Wertung
    4,1
    206 Wertungen - 4 Kritiken
    Verteilung von 4 Kritiken per note
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    4 User-Kritiken

    niman7
    niman7

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    4,5
    Veröffentlicht am 14. August 2017
    Im ersten Teil der "Planet der Affen" Reihe, von Franklin J. Schaffner, befinden sich vier Astronauten im All um andere Lebewesen zu entdecken. Das Raumschiff stürzt jedoch ab. Bis auf einer Astronautin, überlebt die Besatzung um Kapitän Taylor (Charlton Heston). Der entdeckte Planet scheint auf dem ersten Blick aufgrund der Wüste unbewohnt zu sein. Nach einem 7 tätigen March, entdecken die drei eine Gruppe von Menschen. Allerdings sehen diese eher wie Steinzeitmenschen aus. Kurz nach der Begegnung, werden diese Menschen von zivilisierten Affen gefangen genommen. Aufgrund eines Streifschusses am Hals, ist Taylor nicht fähig zu sprechen. Zu seiner Verwunderung, muss er feststellen, dass die Affen jedoch sprechen können... Planet der Affen von 2011-2017 erzählt im Prinzip die Vorgeschichte dieser Handlung- ist allerdings nicht vergleichbar. Schaffners Version ist extrem Gesellschaftskritisch. Er hält der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vor. So erklärt Doktor Zira (Kim Hunter), dass für die Affen alle Menschen gleich aussehen- was auf das Denken weißer Amerikaner über schwarze Amerikaner anspielt. Die Affen halten sich für eine göttliche Schöpfung- die dafür bestimmt sind die Welt zu regieren. Was auch wir denken. Der Mensch wird nur geforscht- um herauszufinden wie er tickt. Was auch wir mit den Tieren machen. Taylor selbst scheint einen Groll gegen die Menschheit zu hegen. Wie er sagt, kann er es kaum erwarten, dem schrecklichen 20. Jahrhundert den Rücken zu kehren. So ist auch er der einzige der drei, dem es nichts ausmacht, dass auf der Erde bereits 2000 Jahre verstrichen sind. Eher macht er sich seinen Spaß daran. Schaffners Film ist nicht nur ein Abenteuerfilm und Sci-Fi Elementen- es ist ein ungemein intelligenter Film mit vielen philosophischen Ansätzen. Ich wollte am liebsten alles über die Welt der Affen lernen. So ist es auch bemerkenswert- wie die unterschiedlichen Rassen (Schimpanse, Gorilla und Orang-Utan) sich die Verwaltung aufteilen. So sind die Orang-Utans für die Verwaltung und das Gericht zuständig- sprich sie haben das sagen! Die Schimpansen sind die Wissenschaftler und das Gewissen der Zivilisation. Während die Gorilla für das Grobe zuständig sind und eher als dumm und kriegerisch dargestellt werden. So interessant und neu das alles einem zu scheinen scheint, so merkt man mit der Zeit immer mehr, wie sehr die Affen im Film uns doch ähneln und wie sie all die Fehler begehen, die auch wir begangen haben und auch noch begehen. Schaffners Film ist ein tiefer Schlag in die Magengrube. Er tut weh! Er demaskiert die Menschheit als "verdammte dreckige Affen" wie Taylor so schön sagt. Da der Film von 1968 ist, hatte ich meine Zweifel, ob ich mit den Affenmasken so zurecht kommen werde, oder ob ich darüber lachen muss. Knapp 50 Jahre später sieht Matt Reeves Planet der Affen nämlich so echt aus, dass man zu keiner Sekunde seine Echtheit anzweifelt. Doch auch ohne "Green Screen" und "Motion Capture" hat Schaffner eine beeindruckende Welt der Affen geschaffen. Die Masken sehen zu keiner Sekunde lächerlich aus. Ganz im Gegenteil! Ich war eher verwundert, wie gut und aufwendig das alles aussieht! Die Kamera versucht hier auch gar nichts zu verstecken und zoomt immer wieder in den skeptischen Blick von Doktor Ziera- die immer mehr an den Glauben Dr. Zaius zweifelt. Das einzig störende am Film (neben dem, dass die Affen gar nicht soooo hochentwickelt sind) ist die Figur der Nova. Ich habe bis zum Ende gewartet, dass aus ihrer Figur etwas besonderes gemacht wird. Leider vergeblich. Die Figur ist unnötig. Sie läuft knapp bekleidet und unrealistisch hübsch für Steinzeitmenschen durch die Gegend und zwischen ihr und Taylor entwickelt sich eine Art Beziehung (auch wenn er ihr Vater sein könnte). Wenn man sie als ein Bindeglied zwischen Affen, Steinzeitmenschen und den gebildeten Affen eingebaut hätte, ok, aber so fällt sie einfach nur negativ ins Gewicht. FAZIT: Schaffner schafft (Anspielung auf den Namen ;)) eine bemerkenswerte Welt die von Affen regiert werden. Sein Streifen ist jedoch kein stumpfer Actionfilm mit dem Megastar Heston, sondern sehr intelligent und lässt einen auch Tage später daran grübeln.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 33 Follower Lies die 4 166 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 1. September 2017
    Hier sind wohl nicht so viele Worte nötig – kennt jeder. Trotzdem habe ich die alten Filme niemals in voller Länge und in Ruhe geschaut, bis jetzt. Ich frage mich aber wie er gewesen wäre wenn ich die berühmte Schlußszene und Pointe nicht schon kennen würde, und wenn ich nicht so leichte Aversionen gegen Charlton Heston hätte durch diverse Auftritte und Aussagen. Aber als Vision für sich und Film der damaligen Zeit ist das Werk schon Klasse, entwirft das krasse Portrait einer Welt in der die Menschen auf einmal die Tiere sind. Aus heutiger Sicht wirkt vieles, vor allem natürlich die technischen Parts, unfassbar schlecht und plump, aber man darf den Stellenwert des Filmes nicht klein machen. Letztlich ein Werk welches Science-Fiction Fans toll finden dürfen und jeder andere zumindest mal gesehen haben sollten – und sei es nur wegen der Schlußszene. Fazit: Wegweisender Start einer legendären Filmreihe.
    Schildkröte
    Schildkröte

    User folgen Lies die 54 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 9. April 2012
    Interessante Charaktere, eine Innovative Geschichte und unverwechselbarer Charm machen "Planet der Affen" zu einem echten Klassiker. Über 40 Jahre nach seiner Veröffentlichung habe ich den Film das erste Mal gesehen und bin hin und weg! Wenn man keine Abneigung gegen ältere Filme und mal Lust auf was anderes hat, sollte einschalten!
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Die beiden Negativ-Punkte zuerst: Das Cover der DVD halte ich für ziemlich verunglückt, da es "des Rätsels Lösung" am Ende des Films schon vorwegnimmt. Der zweite Punkt ist, dass man, auch für die damalige Zeit, also der Zeit der Entstehung des Films, den Absturz des Raumschiffs mit besseren Special Effects hätte darstellen können. Irgendwie sieht das Ganze nach "für so was haben wir aber kein Geld übrig" aus. - Ansonsten kann man sich aber nicht über den Film beklagen - weder über die Qualität des Stoffes, der spannend erzählten Geschichte, und erst recht nicht über die hervorragend gelungenen Masken. Beim ersten Ansehen war ich doch erstaunt, wie echt die Affenmasken wirkten, vor allem, wie gut sich trotz der Masken Mimik darstellen ließ. Nur die Kuss-Szenen waren da nicht so ganz gelungen. Fazit: Ein Film, der das Prädikat "Klassiker" durchaus verdient.
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