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(500) Days Of Summer
Durchschnitts-Wertung
4,1
445 Wertungen - 41 Kritiken
20% (8 Kritiken)
49% (20 Kritiken)
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41 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0stark
Veröffentlicht am 02.09.17

Da sagt man doch immer Hollywoodfilme seien zu schön um wahr zu sein, schöner als die Realität usw. … Bullshit. Dieser Film ist wie aus dem Leben gegriffen und zeigt etwas womit ich mich wunderbar identifizieren kann: die Seelenqualen eines jungen Mannes der an der Liebe zu einer tollen Frau nahezu kaputt geht. Wobei man ihm das kaum verdenken kann da Zooey Dechanel hier eine der spannendsten, attraktivsten und auch sonst in jeder Hinsicht ansprechendsten Filmschönheiten mit Charakter verkörpert die es in langer Sicht in einem Film zu sehen gegeben hat. Dabei verlangt der Film aber erhöhte Aufmerksamkeit da er die 500 Tage dauernde Beziehung der beiden Hauptfiguren beleuchtet indem er einfach wahllos einzelne Tage daraus hinauspickt und zeigt – dabei aber nicht in chronologischer Reihenfolge so daß sich erst nach und nach das Gesamtbild formt. Und es sind alle Gefühle dabei, die hochjauchzende Hysterie des Frisch verliebtseins ebenso wie die tiefe Hölle der Trennung. Alles drin in einem absolut unkonventionellen, gefühlvollen Film der ganz sicher nicht von der Stange ist. Fazit: Launiges Liebesdrama daß die seelischen Folterqualen der Hauptfigur geradezu körperlich spürbar macht!

Christian Hoja (Cellurizon.de)
Christian Hoja (Cellurizon.de)

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 18.03.10

(1400) Words of Review about „(500) Days of Summer“
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*(488) Am schönsten Fleckchen der Stadt sitzen sie auf einer Bank. Tom und Summer sehen sich an. Ihre Hand auf seiner.* Eine durchschnittliche Liebeskomödie ist etwa zwischen neunzig und einhundert Minuten lang, ist besetzt mit zwei attraktiven Hauptdarstellern, zwei, drei meist schräg-schrullig-liebenswerten Nebenfiguren und spielt meist irgendwas zwischen 150 und 400 Millionen ein. „(500) Days of Summer“ ist eine Liebeskomödie wie jede andere. Nur, dass er das nicht ist. Die durchschnittliche Liebeskomödie ist monoton. Sie stammt, wenn in Hollywood produziert, von Nora Ephron, die ihre besten Tage hinter sich hat, seit Tom Hanks ins ernsthafte Schauspiel gewechselt und Meg Ryan zur chemischen Formel geworden ist, oder von Nancy Meyers, die ihre besten Tage höchstens noch vor sich hat. Wenn in Deutschland produziert, ist die Liebeskomödie meist miefig-verquastes oder vorpubertär-peinliches Sonntag Nachmittags-Programm, oder aber kommt von Til Schweiger, der bei seinen Drehs in Hollywood während der Mittagspause neben dem Regieassistenten saß und sich damit für gewappnet genug hielt, um selbst hinter die Kamera zu treten.
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Marc Webbs „(500) Days of Summer“ ist fünfundneunzig Minuten lang, mit Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel attraktiv, mit Geoffrey Arend, Matthew Gray Gubler und Chloë Moretz schräg-schrullig-liebenswert besetzt und hat 58 Millionen eingespielt. Wie auch immer sich das nun mit den Formeln des Genres deckt oder auch nicht, alles Schicksal oder doch bloß Zufall, vielleicht einfach nur Quatsch ist, das Spielfilmdebüt des Videoclip- und Kurzfilmregisseurs Webb ist auf jeden Fall keine monotone Einheitsware. *(290) Tom ist gefrustet, zerdeppert ein paar Teller. Es ist wieder genau wie bei Amanda Heller. Alles lief so gut. Und plötzlich, einfach so, meint Summer, sie sollten aufhören sich zu treffen. Aber. Tom. Sei. Immer. Noch. Ihr. Bester. Freund. Kann eine Frau die man liebt etwas Schlimmeres sagen? Mit Tom wurde schon Schluss gemacht, Tom selbst hat schon Schluss gemacht. Doch diesmal ist es anders. Weil... es Summer ist…*
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Da ist die Erzählweise, mit der „(500) Days of Summer“ heraussticht. *(1) Tom Hansen arbeitet als Grußkartengestalter in Los Angeles, immer mal wieder bedauernd, dass es mit dem Architekturstudium nichts geworden ist. Und da ist Summer Finn, die neue Assistentin des Chefs. Es ist der 8. Januar, Tom glaubt an die Liebe und als er Summer sieht weiß er, dass sie die richtige ist.* Jene 500 Tage, die Toms und Summers Leben verbinden, nah aneinander und ganz weit voneinander entfernt, in einzelnen Momenten, die zuerst glücklich erscheinen und die diesem Eindruck nur einen Augenaufschlag länger beobachtet nicht mehr stand halten, zwischen diesen 500 Tagen wechselt der Film ohne chronologische Reihenfolge hin und her. *(3) Scheiß auf Summer, meint Tom, nachdem er hört, dass sie einen Kollegen wie Dreck behandelt hat. Warum denkt sie, sie kommt damit durch, nur weil sie hübsch ist…*
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„(500) Days of Summer“ nutzt dies jedoch nicht nur als ein Synonym für Originalität, immerhin ist er auch nicht der erste Film, der rückwärts, seitwärts oder sonstwie nicht nach geradeaus erzählt wird. Die Geschichte erreicht durch ihre Sprünge vor und zurück etwas, das sich auf eine wunderbare Art über den bloßen Drehbuch-Kniff hinaus zu einem Gefühl des Echten entwickelt. *(4) Tom hört im Fahrstuhl Musik, Summer kommt dazu. Summer: »I love the Smiths.«
Tom: »Sorry?«
Summer: »I said I love the Smiths. You... You have good taste in music.«
Tom starrt Summer verwunder an: »You... like the Smiths?«
Summer singt: »To die by your side, such a heavenly way to die.«
Summer sagt: »I love em.«
Summer steigt aus, Tom bleibt staunend zurück.
Tom: »Holy shit.«*
Es sind Toms Erinnerungen an Summer und Erinnerungen laufen einem nicht in Reihenfolge durch den Kopf, wahrscheinlich erinnert man sich an die gleiche Sache so gut wie niemals zweimal auf die selbe Art. Manches vermischt sich, manches verklärt man, nicht alles fällt einem auf Anhieb so ein, wie es tatsächlich passiert ist. „(500) Days of Summer“ zeigt die offensichtlichen, die ganz großen Gefühle, stellt sie oft direkt nebeneinander, etwa wenn Summer den Gag mit den nicht funktionierenden Wasserhähnen im Möbelladen am 282. Tag nicht mehr witzig findet, obwohl sie ihn am 34. Tag noch selbst gemacht hat. Einmal greift Summer nach Toms Hand. Viele Tage später wird sie sie wegziehen, als er es versucht. Frisch und verbraucht, intim und getrennt. Doch dem Film gelingt es auch, die kleinen Regungen und leisen Töne dazwischen zu entdecken, die einem manchmal selbst verborgen bleiben, weil man in der Liebe nur das Gute, in der Trauer nur die Verletzung, im Hass nur das Schlechte sieht. *(154) Tom macht es offiziell. Er ist in Summer verliebt. Ihr Lächeln, ihre Haare, ihre Knie, ihr herzförmiges Muttermal… Tom liebt Summer…*
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„(500) Days of Summer“ bietet rührende Momente der Annäherung (Summer: »I've never told anybody that before.« Tom: »I guess I'm not just anybody.«), bittere des Leidens und der (inneren) Trennung (Summer: »I woke up one morning and I just knew.« Tom: »Knew what?« Summer: »What I was never sure of with you.«) und amüsante der Verachtung (Tom: »I hate her crooked teeth. I hate her 1960s haircut. I hate her knobby knees…«). Abgesehen von seiner Erzählstruktur ist dabei nicht jedes Element taufrisch zubereitet und hin und wieder wagen die Drehbuchautoren Scott Neustadter und Michael H. Weber sogar einen Griff in die Niederungen des Klischeetiefkühlfachs. Toms spleenige Freunde, die immer mit den falschen Ratschlägen daherkommen und die, der eine nach jahrelanger Beziehung, der andere seit ewigen Singlezeiten, in Liebesfragen sowieso keine Ahnung haben. Toms emotionale Augenöffnerrede vor seinen Kartenschreiberkollegen und der Absurdität ihres Jobs. Mais ce n'est pas la mer à boire. Denn: neben diesen paar wenigen Katalogzutaten sprüht „(500) Days of Summer“ vor Ideen, oder setzt bekannte Dinge zumindest mit einer unbeschwerten Frische um. So gibt es hier die wohl großartigste Splitscreen-Sequenz zu sehen, für die je ein Bildschirm geteilt wurde. Eine Musicaleinlage, normalerweise ein klarer Kopfschüttler, wird sowas von charmant aus einem goldenen Kelch der Lebensfreude über den Zuschauer gegossen (und ist dabei kein Zehntel so kitschig, wie sich das anhört), dass man das dumm-dämliche Grinsen, welches einen von Anfang an begleitet, spätestens hier nicht mehr aus dem Gesicht bekommt.
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Wo andere Filme des Genres jede ohnehin schon blankstehende Offensichtlichkeit noch in alle Richtungen platt walzen sind es bei „(500) Days of Summer“ vor allem auch die Tage, die ausgespart bleiben, schließlich zeigt der Film nur einen Bruchteil der 500. Aber der Ein- und Wiedereinstieg in jeden Gemütszustand, den Tom und Summer in sprunghaftem Wechsel durchlaufen, gelingt mit Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel auch ohne, dass dafür alles zu sehen sein müsste. Gordon-Levitt ist mit jedem Millimeter Mimik ein Musterbeispiel für die Wandlung vom Kinderstar zum Charakterdarsteller, vom Serienakteur zum Leinwand-Leader. Tom wird durch ihn in jeder Phase sympathisch, einfach weil Gordon-Levitt hier ein solches Gefühlsspektrum überzeugend offen legt, dass sich selbst eine Marmorstatur in ihm wiederfinden könnte. Zooey Deschanel… ja ja, Zooey Deschanel… Zooey „wie sinnlich kann ein Name und wie groß können Augen eigentlich sein“ Deschanel bleibt in ihrer rätselhaften „ich erwidere deine Küsse, deine Liebe aber nicht“-Haltung zwar irgendwie unberührbar, aber der am Anfang des Films aus dem Off beschriebene Summer-Effekt des völlig von ihr verzaubert werden ist auch ein Zooey-Effekt. Das Rund dieser riesigen Augen scheint weder Ecken noch Kanten zu kennen und wenn Summer diese zuhauf offenbart ist man davon genauso mitgenommen, verwirrt und verletzt, wie Tom es ist.
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It’s bitter, it’s sweet, it’s everything in between and all the little things in life you‘d wish you‘ve never seen. „(500) Days of Summer“ bietet eine begeisternde Fülle witziger und tragischer Einfälle, ohne dass der Film sich und seine Geschichte damit ständig selbst zu überflügeln versucht. Alles harmoniert miteinander, ob Zeichentrickvogel, französisches Kunstkino, Ringo Starr, Interviewfetzen… *(31) Tom und Summer treffen sich am Kopierer. Versuchen sich anzusehen, ohne hinzusehen. Dann kommt Summer auf Tom zu. Und küsst ihn und sie umarmen sich. Während die Maschinen um sie herum die Unterlagen vervielfältigen haben sie etwas Einzigartiges. Ein Kuss ist nie eine Kopie. Immer ein Original.* Die Erzählform ist also längst nicht das einzig Frische an „(500) Days of Summer“, schön ist aber zu sehen, dass gerade sie nicht doch wieder dem Konventionellen geopfert wird, wie es viele Filme wahrscheinlich nach der Hälfte getan hätten, wenn üblicherweise der Überdruss ob der eigenen Originalität einsetzt. Aber was sollen eigentlich diese ständigen Vergleiche?, fragte sich der Autor dieser Worte. Was soll überhaupt dieses ganze Gerede?, dachte er sich. Manchmal, überlegte er, muss es doch genügen, nur eine einzige Sache zu sagen. Und zwar genau diese: „(500) Days of Summer“ ist einfach toll. Ach und der Soundtrack ist auch toll! Ach und…
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kompletter Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/03/18/review-500-days-of-summer/

Pato18
Pato18

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 23.11.14

"(500) Days Of Summer" ist für mich eine enttäuschung... leider stimme ich nicht mit dieser bewertung von filmstarts überein. ich fand bis auf wenige szenen den film total unlustig und sehr klischehaft. das einzige was überzeugen konnte waren die letzten 15 minuten, aber damit kann wahrlich nicht alles gutmachen...

Laura t.
Laura t.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 26.04.17

Wunderschön iszenierter, künstlerischer Film mit vollkommen einzigartigen Ablauf! Wunderschöne Farbwahl! Außergewöhnliche Story und keine gewöhnliche Liebesgeschichte! Ich liebe diesen Film und er hat mich vollkommen umgehauen! :)

Filmekenner1
Filmekenner1

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 19.01.14

In (500) Days Of Summer geht es um Tom (Joseph Gordon-Levitt ), der seine vermeintliche Traumfrau kennen lernt. Das Problem ist nur das Summer ( Zooey Deschanel ) so gar keine Lust auf eine Beziehung hat. So entsteht relativ bald dann eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen, die auf Grund verschiedener Vorstellungen nicht ewig geht.. Wie dem Zuschauer am Anfang des Film gesagt wird, ist das hier keine Liebesgeschichte und so ist es auch. (500) Day Of Summer ist eine wunderbar süße Romantik-Komödie die Beziehungsgeschichten erzählt, wie sie wahrscheinlich jeder von uns schon erlebt hat. Die Probleme die Tom hat sind so aus dem Leben gegriffen, dass etwas anderes wie Mitleiden hier gar nicht möglich ist. Joseph Gordon-Levitt macht das aber auch ganz stark. Der spielt diesen hilflos verliebten wunderbar. Zoey Deschanel spielt Summer auch super. Ich war immer hin und her gerissen ob ich Summer hassen oder lieben soll. Die Inszenierung ist aber das Prunkstück. Ständig gibt es Zeitsprünge in die Zukunft und zurück. Es wird von dem glücklichen Jetzt-Moment, zum Tag X, an dem alles auf den Weg ist den Bach runter zu gehen. Ganz ganz klasse und richtig interessant gemacht. So ist mir besonders eine Szene im Gedächtnis geblieben, in der Tom zu einer Party von Summer geht. Man sieht parallel seine Wunschvorstellung, wie die Party abläuft und wie sie in echt abläuft. Unglaublich ergreifend. Das Ende des Films wurde dem Rest auch gerecht ohne in Kitsch zu verfallen. Fazit: (500) Days Of Summer ist eine wirkliche Perle innerhalb seines Genres. Ich bin nicht gerade der größte Fan von Romantik-Komödien, aber der Film hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und absolut begeistert.

Kino:
Anonymer User
2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 12.10.11

es darf wohl als hoffnungsschimmer verbucht werden, das der regiesseur des neuen spiderman films auch diesen film in der pipeline hat. andernfalls wäre es um den ruf des allzu frühen remakes wohl entgültig geschehen. ob 500 days oft summer ein guter film ist. meiner meinung nach lautet die antwort ganz klar: nein. mark webb wanzt sich hier viel zu sehr an ein klar umrissenes zielpublikum ran. und diesem zielpublikum tischt er dann allzu flache botschaften aus und erspart ihm, was nicht ins konzept passt. denn immer dann wenn es wirklich interessant sprich schmerzhaft werden könnte schmiert webb dem zuschauer so viel honig ums maul und ums hirn, dass selbst eine egozentrische kuh wie die von zooey deschanel gespielte summer ein wenig zu sympathisch wirkt. das liegt vor allem an deschanel, die wiedermal die süße unschuld miemt, was auf dauer dann doch ein wenig langweilt. überhaupt steht und fällt ein film mit der "architektur" seiner beiden protagonisten. und hier wird es dann leider lächerlich. denn was tom an summer findet ist schnell klar, sie ist interessant und anders. warum er aber 500 tage braucht um sie sich wieder aus dem kopf zu schlagen ist nur noch mit völliger selbstaufgabe richtig umschrieben. denn summer finn könnte man auch als eine der egozentrischsten, selbstverliebtesten und maipulativsten frauenfiguren der jüngeren filmgeschichte bezeichnen. was andere von ihr halten ist ihr völlig gleich. das mag okay sein und sogar sympathisch: wie sie aber mit tom umgeht ist rücksichtslos und ziemlich hinterhältig. joseph gordon-levitt ist der lichtblick dieses films. er spielt seinen tom mit einer vergnügten lässigkeit, die die lebenslustige dämlichkeit und mangelnde selbstsicherheit seiner figur beinahe vergessen lässt. 500 days of summer ist die kommerzialisierte indie komödie nach jedermans geschmack. the smiths und morrisey im ost aufzuspielen reicht mir aber nicht um den film zu mögen. dazu bleibt der mir viel zu schablonenhaft und vor allem viel zu oberflächlich. die motive aller figuren hinterlassen fragezeichen.

Tadeshi
Tadeshi

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4,0stark
Veröffentlicht am 29.03.11

Dies ist die Geschichte von einem Jungen und einem Mädchen. Aber keine Liebesgeschichte. So sieht es jedenfalls die bezaubernde Summer (Zooey Deschanel), in die sich der Grußkartenschreiber Tom (Joseph Gordon-Levitt) unsterblich verliebt hat. Doch ist es so, wie sie sagt oder ist da doch mehr? Für ihn ist Summer ein magisches Mysterium, das ihn in einen Rausch zwischen Euphorie und Melancholie stürzt. Doch es wird 500 Tage dauern, bis Summer weiß, ob Tom der Richtige für sie ist... Meine Meinung:Ja ihr habts Gelesen 500 Days of Summer ist durchaus keine Liebesgeschichte jedoch...behandelt es das Thema ohne Groß auf die Story einzugehen ich habe den Film heute gesehen! und muss schon sagen so gut hab ich ihn nicht eingeschätzt.Der Film ist für Hollywood doch eher untypisch das Gefällt mir.Es ist eine Liebesgeschichte die keine ist und ich fand es schon Traurig was Summer mit dem armen Tom getrieben hatt! und dan am ende auch noch zu fragen wie es einem geht die ist echtn bisschen weich hier oben.Naja auf Jedenfall ein Film mit Witz und einer gewissen dramatik der auch irgendwie durch seine einfachheit Glänzt und mehr Wahrheiten über das Leben enthält als andere Hollywood (Liebes) Filme die eher oberfläschlich an das Thema rangehen und in Klisches und Kitsch verfallen!

MrFits
MrFits

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 04.03.11

endlich...endlich...ENDLICH mal ein film zum thema liebe, welcher nicht in kitsch ersäuft, durch klischees zerrissen und sich durch vorhersehbare handlungsstränge selbst kaputt macht. viele szenen machen den film zwar auch zum schmusestoff für frische paare, dennoch stimmt die zwischen den 500 tagen hin und her springende storyline froh. denn so kommt es, dass es nie passiert, dass man vorhersehen kann was als nächstes passiert. viele nette ideen kommen zum vorschein. zum beispiel wenn tom (gespielt von joseph gordon-levitt) in einer szene all das beschreibt, was er an seiner summer (zooey deshanel) lieben gelernt hat, während sich seine angebetete im bett rekelt. einige tage vorgeskipt sieht das alles schon anders aus. tom wurde verlassen und auf einmal sieht man genau dieselbe szene und tom beschreibt nun all das was er an ihr hast. erst war es "ich liebe es wie sie sanft ihre lippen leckt bevor sie anfängt zu sprechen." und daraus wurde dann "ich hasse es wenn sie schmatzt bevor sie anfängt zu sprechen!". oder nach der ersten gemeinsamen nacht läuft tom durch die straßen new yorks und auf einmal entsteht eine riesige musical show mit passanten und comic-vögeln. solche dinge bringen einen so dermaßen frischen wind ins genre, dass es eine freude ist. ich persönlich finde liebesfilme generell lahm und uninspiriert. hier wird der film passender weise nicht als liebesfilm, sondern als film über die liebe beschrieben - dies trifft es perfekt. denn anders wie in anderen hollywood schnulzen, wird hier nicht das perfekte pärchen beschrieben und nicht die perfekte beziehung. es geht um einen jungen mann, der glaubt seine wahre liebe gefunden zu haben. diese hält aber rein gar nix von festen beziehungen. und so kommt es nach nur wenigen wochen und tagen zur trennung. tom verliert sich in trauer und sinnlosigkeit. doch er findet irgendwann wieder neuen mut und fängt ein neues leben an. seine alte liebe summer trifft er zufällig und er wird von ihr direkt auf eine party eingeladen. tom ist wieder voller hoffnung und so wird in einer wunderbaren szene im splitscreen gezeigt, was tom erwartet und was in wirklichkeit passiert. das resultat ist nicht das, was tom sich vorstellte. der film vereint komödie, drama und romanze. und trotzdem ist der film extrem homogen und funktioniert von vorne bis hinten. vor allem durch joseph-wann-wird-er-endlich-mal-superstar-gordon-levitt wird der film getragen. sein übertriebenes spiel in den "trauer"-szenen ist wunderbar depressiv und im selben moment komisch. seine hoffnungsvoll verliebten tage stellt er leicht und locker dar. aber auch seine mitstreiterin zooey deschanel ist reizend und das nette aber undurchsichtige indie-mädel von nebenan. an ihrer rolle werden sich aber die meisten mädels und frauen gestört haben (wenn sie denn mit tom mitgefiebert haben). denn sie ist es die am ende eine mehr oder weniger sinnvolle änderung ihrer einstellung zur liebe vollbringt. mich hat es auch ein wenig gestört. aber das macht dem film und seiner botschaft keinen abbruch. fazit: eine wirklich wunderbare komödie um und über die liebe. für frisch verliebte, für alte hasen in sachen beziehung und/oder für the smith hörer. für mich eine der besten komödien über liebe und leben!

Marsellus Wallace
Marsellus Wallace

User folgen 2 Follower Lies die 12 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 23.02.11

(500) Days of Summer ist für mich der wohl großartigste und tollste Film der zu diesem Thema je gedreht wurde. Als ich ihn mir das erste Mal angesehen habe, erwartete ich nicht allzu viel und dann hat mich der Film echt umgehauen. Joseph-Gordon Lewitt ist wirklich perfekt als Identifikationsfigur und spielt die Rolle sehr überzeugend. Und Zooey Deschanel ist sowieso unglaublich bezaubernd und durch ihre Leistung in diesem Film noch um einiges mehr. Lieblings-Film! :)

Jason Bourne
Jason Bourne

User folgen 19 Follower Lies die 873 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 18.12.10

Der Story fehlt es leider an einer klaren Richtung, der Film bleibt seinem zu Beginn angeschlagenen erzählerischen Stil nicht treu, sondern verkommt ins Konventionelle und darüberhinaus bleibt die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern durchweg unstimmig. Aber dies sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass ''500 Days Of Summer'' eine in vielen Szenen überaus sympathische und geradezu köstliche Komödie ist und somit ungeachetet seiner ausbleibenden Romantik unterhält.

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