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    Eldorado
     Eldorado
    14. Mai 2009 / 1 Std. 25 Min. / Tragikomödie
    Von Bouli Lanners
    Mit Bouli Lanners, Fabrice Adde, Philippe Nahon
    Produktionsländer Frankreich, Belgien
    Zum Trailer
    User-Wertung
    2,7 8 Wertungen - 4 Kritiken
    Filmstarts
    3,5
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    Der Gebrauchtwagenhändler Yvan (Bouli Lanners) staunt nicht schlecht, als er eines Abends in seine kleine Bude zurückkehrt. Unter dem Bett versteckt sich der Drogenjunkie Elie (Fabrice Adde) und will sein Refugium partout nicht verlassen. Mit Geduld und ein wenig Gewalt bugsiert Yvan den ungebetenen Gast dann doch noch vor die Tür, wo dieser ihm unter Tränen gesteht, völlig pleite und ausgebrannt zu sein. Der mitleidige Dicke setzt das Häufchen Elend an einer Straßenkreuzung ab – und findet ihn Stunden später immernoch dort vor. Yvan, der selbst nach einer Gelegenheit schielt, seinem tristen Alltag zu entkommen, lässt sich überreden, Elie zu seinen Eltern an die französische Grenze zu fahren. Und so begibt sich das ungleiche Duo auf eine Reise weit über ihr eigentliches Ziel hinaus. Schnell wird klar: Ihr bisheriges Leben wollen beide nicht weiterführen...
    Verleiher Kool
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2008
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Französisch
    Produktions-Format 35 mm
    Farb-Format Farbe
    Tonformat Dolby Digital
    Seitenverhältnis 2.35 : 1 Cinemascope
    Visa-Nummer -

    Wo kann man diesen Film schauen?

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    3,5
    gut
    Eldorado
    Von Jan Hamm
    Belgien ist ein düsteres Land. In schummrigen Garagen am Landstraßenrand lauern durchgeknallte Serienmörder, unliebsam gewordene Haustiere werden in hohem Bogen über Brückengeländer geworfen und in der verregneten Wildnis kreuzen Nudisten umher. Warmherzigkeit ist der apathischen Bevölkerung ein Fremdwort. Bouli Lanners’ zweiter Spielfilm „Eldorado“ mutet wie ein Abgesang auf sein Heimatland an. Das Road Movie verzichtet auf größenwahnsinnige Conquistadores und begleitet stattdessen zwei einsame Seelen auf ihrer Suche nach Geborgenheit – einem Schatz, der in Lanners‘ desolaten Landschaften in ebenso mythischer Ferne wie das Aztekengold zu liegen scheint. Und wer die Legende kennt, weiß bereits, was die Pilger am Ende erwartet. Für sein Einsamkeits-Topos findet der Regisseur und Schauspieler eine intensive Bildsprache, während er die Hoffnungen und Lichtblicke seiner Figuren eher als Spie...
    Die ganze Kritik lesen

    Trailer

    Eldorado Trailer DF 1:36
    Eldorado Trailer DF
    156 Wiedergaben
    Eldorado Trailer (2) DF 1:33
    738 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Bouli Lanners
    Rolle: Yvan
    Fabrice Adde
    Rolle: Elie
    Philippe Nahon
    Rolle: der Sammler
    Didier Toupy
    Rolle: Nudist
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    ThomasEdgar
    ThomasEdgar

    User folgen Lies die 30 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Man muss solche Filme lieben. Eldorado ist ein typisches Roadmovie. Die Handlung könnte irgentwo in unserer kultivierten Welt spielen, dort, wo es schmutzige Städte, entseelte Landschaften oder überwachsene Bahngleise gibt. Es gibt Bruchstellen zwischen den Segnungen der Zivilisation, zum Beispiel Probleme der Identität oder Kehrseiten der Wohlstandsmedaille. Die Straße ist die Bühne, auf der sich zwei Männer bewegen. Wohin, weiß ...
    Mehr erfahren
    ralliknalli
    ralliknalli

    User folgen Lies die 12 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 11. Oktober 2016
    Eigenwilliger Außenseiter-Roadmovie mit stilistischer Nähe zu Kaurismäki oder David Lynch und mit entsprechender lakonischer und manchmal grotesker Tragikomik. Sah für mich teilweise mehr nach USA aus als nach Belgien, was wohl an den Autos liegt und an der musikalischen Grundstimmung - sehr geile Tracks dabei. Auch die Darsteller sind gut ausgesucht und verkörpern sowohl etwas Rührendes und gleichzeitig verlorenes Irresein. Was der Film ...
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    Kino:
    Anonymer User
    1,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Der Film macht den Zuschauer Minute um Minute mürbe. Die 85 Minuten Laufzeit kommen einem wie 2 1/2 Stunden vor. Es gibt lange mit nervender Musik untermalte Bildeinstellungen. Man hat das Gefühl, der Film läuft mit halber Geschwindigkeit ab. Ich habe ihn gerade in der Sneak gesehen, wusste also nicht, was mich da erwartet. Auch nach 20 Minuten hat man noch immer die Hoffnung, es würde ein Horrorfilm daraus werden. Doch Fehlanzeige. Die zwei ...
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    Riekelchen
    Riekelchen

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Meinem Vorgänger kann ich mich aboslut nicht anschließen. Ich habe den Film letzten Montag in der Sneak-Preview gesehen, auch bei mir verließen vielleicht 30% das Kino, während man allerdings auch sagen muss, dass wahrscheinlich 60% in der Hoffnung auf einen Horrorfilm ins Kino gegangen sind, nichtsdestotrotz hat mich der Film wirklich berührt. Er hat es geschafft, einen trotz der schreienden, brüllenden Meute spätpubertärer Mitzwanziger ...
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    4 User-Kritiken

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