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Rachels Hochzeit
Durchschnitts-Wertung
2,5
64 Wertungen - 31 Kritiken
3% (1 Kritik)
23% (7 Kritiken)
6% (2 Kritiken)
13% (4 Kritiken)
10% (3 Kritiken)
45% (14 Kritiken)
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31 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 19 Follower Lies die 4 037 Kritiken

3,0
Veröffentlicht am 26.08.17
Hehehe, ich wette da wird es einige „Fehlgriffe“ geben - der Titel mit „Americas Sweetheart“ Anne Hathaway auf dem Cover läßt auf eine flockige, leichte Sommerkomödie schließen, kurzweilige nette und zuckrige Unterhaltung eben. Leider ist dies eben nicht so, zumal Hathaway nicht die titelgebende Rachel ist. Nein, sie ist nur die von Therapien und Seelenklempern gezeichnete und geschlauchte Schwester der Braut die in den wilden Wirrungen einer Hochzeit geradezu furchtbare Ehrlichkeit an den Tag legt und mit ungeschminkter Art die Vorgänge auseinander pflückt unddie Verlogenheit der anderen darlegt. So hat das Ganze zwar hier und da was zum Schmunzeln parat, die meiste Zeit bleibts aber ernst – wenn man das mitkriegt und nicht gerade mit gähnen beschäftigt ist. Bevor mich hier wieder einer gleich als Megabanausen abstempelt: nein, so schlecht ist der Film nicht. Nur seine herangehensweise daß er bewußt so wirkt wie ein Hochzeitsvideo, mit schnellen, kurzen Szenen, viel Handkamera macht ihn irgendwie etwas langgezogen (ein Amateurvideo würde man sich auch nicht über eine solche Laufzeit antun.) Trotzdem erreicht der Film sein Zielpublikum, nämlich Liebhaber von etwas unkonventionellen Familiendramen. Und Anne Hathaway die ihr für ihre Verhältnisse ungwohnt „häßlich“ auftritt unterstreicht ein weiteres Mal daß sie wirklich ne tolle Darstellerin ist! Fazit: Der eigenwillige Inszenierungsstil geht ein wenig auf den Geist, was die großartigen Darsteller und die „Enthüllungen“ so halbwegs wieder rausreißen
bigtom123
bigtom123

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4,5
Veröffentlicht am 21.01.10
Rachels Hochzeit - genau das bekommt der Zuschauer zu sehen. Die Handlung beginnt am Anfang der Festlichkeiten und endet damit. Dazwischen spielen Emotionen von Wut,Trauer, Hoffnung und immer das Gefühl dazu zu gehören.

Der Film erfordert sicher ein gewisses Maß and Aufmerksamkeit und Gewilltheit sich eine ruhige, langsam erzählte Geschichte anzusehen. Es sind die unterschwelligen Emotionen die immer wieder hervortreten, die den Zuschauer fesseln. Es bedarf keinen Spannungsbogen oder gar einer Handlung im herkömmlichen Sinne. Stück für Stück erfährt man die Geschichte und ist glücklich und traurig und hoffnungsvoll und zufrieden dabei sein zu dürfen.

Rachels Hochzeit ist ein gänzlich unkitschiger Familienfilm, der, trotzt diverser Schwierigkeiten einen außergewöhnlichen Tag darstellt.

Der Film erinnerte mich von der Thematik, seiner Aufmachung und auch von seiner Gefühlslage sehr an 'Pieces of April'. Wer also dieses kleine Meisterwerk mochte, wird sicher auch in 'Rachels Hochzeit' eine sehr gute Unterhaltung finden.
Sweeney Todd
Sweeney Todd

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4,5
Veröffentlicht am 30.11.09
2008 brachte Jonathan Demme ein Drama namens „Rachels Hochzeit“ in die Kinos. Er schuf ein beeindruckendes Meisterwerk, das von seinen grandiosen schauspielerischen Leistungen und von der einzigartigen Stimmung lebt.

„Rachels Hochzeit“ ist ein sehr stimmiges Gesamtwerk, das Drehbuch von Jenny Lumet einfach toll. Sie wurde dafür mit einem Preis des New York Film Critics Circle für das „Beste Drehbuch“ ausgezeichnet und das völlig zu Recht. Eine hervorragende Struktur, die ihre Geschichte zu keiner Zeit überspitzt und übertreibt. Außerdem schaffte sie es, die Geschichte nicht eintönig zu schreiben, sondern mit verschiedenen durchaus humorvollen Einlagen Fröhlichkeit in die bedrückende Stimmung zu bringen. Man kann sich zwischendurch, trotz all der verschiedenen Geschichte, die einen mitreißen, bei einem Lächeln erwischen und mit den Personen lachen. Ein Drehbuch, das von Jonathan Demme hervorragend inszeniert wurde.

Das ganze Drehbuch wäre sinnlos, wenn die Schauspieler auch nur mittelmäßige Arbeit abliefern würden. Doch dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil: Anne Hathaway (Der Teufel trägt Prada) liefert eine oscarreife Vorstellung ab und überzeugt in der Rolle von Kym, der durch geknallten Schwester von Rachel. Doch dank Demme ist die Handlung nicht nur auf Kym fixiert, sondern alle anderen Charaktere haben eine Seele und deren Darsteller spielen genauso fantastisch ihre Rollen, wie Anne Hathaway. So kann man mit „Rachels Hochzeit“ ein grandioses, erstklassiges Schauspielkino bestaunen.

Die Kameraarbeit von Declan Quinn, der den Stil einer unruhigen Handkamera benutzt, um die Geschichte bildlich zu erzählen, passt zu der Gesamtstimmung des Films und bringt dem Zuschauer die verschiedenen Charaktere näher. Er kann mit wunderschönen komponierten Bildern und feinfühlig ausgewählten Nahaufnahmen beeindrucken.

Inszenatorisch sollte man besonders auf den wichtigen Nebenstrang um den verstorbenen Bruder Kyms achten, denn hier wird die Feinfühligkeit für das Schauspiel deutlich. Es wird alles erzählt, was notwendig ist, aber nicht so viel gezeigt, so dass es zu viel ist. Der Film „Rachels Hochzeit“ meidet unnötige Flashbacks wie sie oft verwendet werden, sondern Jonathan Demme vertraut auf seine Schauspieler und fordert sie heraus. Eine grandiose Vorstellung, die einen tief bewegt und vor der man nur seinen Hut ziehen kann.

„Rachels Hochzeit“ ist ein grandioser Film, der tief bewegt und aufgrund des fantastischen Schauspielerensembles der wohl emotionalste Film aus dem Jahr 2008 ist. Jonathan Demme stellt seine Feinfühligkeit gegenüber Schauspielern unter Beweis und lässt aus dem sehr guten Drehbuch einen hochklassigen Film folgen!

9/10
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 19.10.09
Habe den Film gestern auf DVD angeschaut und wurde bitter enttäuscht. Selten habe ich einen solch langweiligen Film gesehen und kann die weit auseinandergehenden Meinungen nicht so ganz nachvollziehen. Ich schätze die Kunst eines anspruchsvollen Kinofilms, die auch mit wenigen Mitteln wirklich hervorragend sein können. Aber mit diesem Film in seiner Digi-Cam-Optik kann ich leider überhaupt nix anfangen. Mühselige und größtenteils langweilige Dialoge zehren einen echt auf und man hat mit dem Einschlafen teils sehr zu kämpfen.
FAZIT: Kann diesen Film für die Leute empfehlen, die sich gerne Home-Videos fremder Leute anschauen und das als ihre Erfüllung für einen anspruchsvollen Film ansehen. Ansonsten empfehle ich dreimal hintereinander Doktor Schiwago anzuschauen, bei weitem nicht so langatmig wie dieses "Kunstwerk"!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 29.08.09
Noch nie habe ich einen langweiligeren und so nichtssagenden Film gesehen. Bin immer noch schockiert wie man diesen Film auch nur ansatzweise gut finden kann???
Mutant143
Mutant143

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2,0
Veröffentlicht am 28.08.09
also ich möchte diesem film nicht mit nur 1/10 punkten bewerten, das hat er nicht verdient. das spiel von Anne Hathaway ist ausgezeichnet und wirklich überzeugend, da kann man wirklich den hut ziehen. ich hatte mich sehr auf diesen film gefreut und habe mich am ende dann doch dabei erwischt, dass ich ihn bei so mancher szene vorgespult habe. die hochzeit an sich, die reden, das getanze, die szene mit der spülmaschine ist zwar nett und ausgelassen in szene gesetzt, trägt aber insgesamt eher zur langweile bei. weiterhin ist dieses auf und ab zwischen den schwestern nicht so ganz nachvollziehbar. am ende weiss man nicht, wie sie zueinander stehen. der tragische hintergrund der geschichte schwebt über der gesamten handlung und irgendwie kriegt der film die ganze länge über kein bein auf den boden. am ende - das doch enttäuschende ende - reicht das gute schauspiel der protagonisten nicht aus, um einen guten film zu machen. schade, weil ich auf den film aufgrund der sehr guten kritiken äusserst gespannt war.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 03.06.09
Ich als Akademiker und anspruchsvoller Kinogeher habe noch nie so einen schlechten Film gesehen.

Langweilig, langatmig, ohne jeglichen Sinn und Handlungsstrang, eine wahre Folter für jeden Zuschauer.

Das ersehnte und erhoffte Ende des Films, glich einer apokalyptischen Rettung des Zuschauers.

Der Applaus, der Zuschauer, die nicht den Kinosaal vorzeitig verlassen hatten, den Banner "The End" bejubelnd, galt sicher nicht der Annerkennung des Film als vielmehr die Freude es geschafft zu haben, den Film unbeschadet über sich ergangen lassen zu haben
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 29.04.09
die negativen kritiken überraschen mich nicht. die große mehrheit der menschen ist nicht bereit für intelligentes Kino, das sieht und erlebt man doch jeden tag von neuem.
dieser film bewegt sehr. die geschichte ist glaubhaft erzählt, die schauspieler sind großartig, die feier ist bunt und man langweilt sich keine sekunde.
sicherlich sind die reden etwas langatmig und kitschig. aber ist das nicht realistisch?
fazit: für leute, die mindestens 5 tote in einem film brauchen, die keine 10 minuten alleine sein können, ohne sich von irgend etwas bedudeln zu lassen ist dieser film nichts.
wer filme mit herz mag, abseits vom mainstreamkino sollte den film anschauen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 18.04.09
kann meine vorschreiber beim besten willen nicht verstehen, aber darum soll es ja auch nicht gehen.

der film war einfach nur toll, in sich stimmig, legte keinen wert auf zwanghaft spannende momente oder einen 08/15 plot, sondern zeigte das leben, wie es ist, ohne ständig filmische klischees zu bedienen, an die sich manche zuschauer (oder gastkritiker) wohl zu sehr gewöhnt haben.

viel positives wurde bereits in der review gesagt, bleibt nur noch hervorzuheben, dass ich es ausgesprochen positiv fand, dass die "romanze" zwischen kym und dem freund des bräutigams nicht den ganzen film überschattet hat oder zu sehr in den mittelpunkt gerückt wurde.
grade im vergleich zu den sonstigen hochzeitsfilmen, wo die von der liebe oder dem leben desillusionierte hochzeitsbesucherin ihren mann der träume auf ebendieser kennenlernt, der sie dann vor sich selbst und dem leben rettet, war es hier auffallend angenehmn, dass diesen thema nur eine kurze sequenz zu beginn und am ende des films gewidmet wurde.

die schauspielerische leistung ist grandios, besonder anne hathaway hat großartig gespielt.

einziger minuspunkt, der mich von 10 pkt. abhält, sind die doch manchmal zu lang geratenen trinkspruch- und hochzeitsszenen, die wie ich finde, aber ihre daseinsberechtigung hatten, weil sie etwas über die zusammensetzung der hochzeitsgesesellschaft und die verbindungen der gäste zueinander ausgesagen und die außerdem relativ leicht zu "durchstehen" waren.

fazit: ein mitreißender, höchst emotionaler film, der es schafft, ohne die typischen klischees zu bemühen, zu bewegen und trotz seiner 2h laufzeit äußerst kurzweilig ist.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 10.04.09
Das wird keine Filmkritik, sondern ein Klartext. Eigentlich dürfte man darüber nicht schreiben um die Höchststrafe gegen den Filmmacher Jonathan Demme und sein Kameramann Declan Quinn (In America) zu verhängen. Der Realizator hat uns mit seinem Film ähnliches angetan wie in den letzten Monaten die Banker und Manager den Kunden: Übelkeitsgefühle. Hätte der Regisseur den Film „Das Schweigen der Lämmer“ nicht gedreht, könnte man seine neuste Arbeit „Rachels Hochzeit“ als das Werkt eines Anfängers abtun. Aber zur Sache: Ist ein Konzert ohne Musik vorstellbar? Eigentlich nicht! Wieso muss ich mir dann ein Film ohne Bilder anschauen!? In diesem Fall, hat es der Regisseur jedoch geschafft, seine Zuschauer zu quälen. Fast zwei Stunden lang werden sie mit wackligen Bildern konfrontiert. Statt sich auf den Inhalt und die schauspielerischer Kunst der Darsteller zu konzentrieren, ist der Zuschauer damit beschäftigt seine Übelkeit in den Griff zu bekommen. Zwar kann man sich zwischendurch damit retten die Augen zu schließen, aber eine wirkliche Lösung ist es auch nicht. Bei einem Bildformat von 4:3 wäre diese Kameraführung bereits eine grenzenlose Zumutung, jedoch bei einem Bildformat von 16:9 ist das die „größte Versuchung der Kinogeschichte“. Ich hätte gedacht, dass die technische Seite in einem Kinoexperiment zweitrangig sein müsste, aber in dem Fall macht sie den erwarteten Kinogenuss unmöglich. Leider glänzt der Film auch sonst kaum. Eine andere Idee wäre einen Experimentalfilm mit einer Kamera die auf dem Rücken stünde abzudrehen. In dem Falle hätte es dem Zuschauer weniger zugemutet. Die Verwendung vom natürlichen Licht, vielen belanglosen Texten (mit Hauch einer Collage), einem Schnitt ohne jeglichen Glanz, fehlender Dramaturgie und einem Drehbuch ohne wirklichen Konzept, trägt der Film lediglich dazu bei, den verpatzten Abend so schnell wie möglich zu vergessen. Das Einzige, was man einem Kinofilm zuordnen könnte wäre es die schauspielerische Leistung der Aktrice gäbe es nicht die grenzenlose, fast krankenhafte Lust, alles bis zum bitteren Ende zu exerzieren. Sicherlich war das kein Befreiungsschlag vom gefälligen Mainstreamkino.

Marek Marian Jakubiec
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