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Black Panther
Durchschnitts-Wertung
4,0
342 Wertungen - 30 Kritiken
27% (8 Kritiken)
30% (9 Kritiken)
20% (6 Kritiken)
17% (5 Kritiken)
7% (2 Kritiken)
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Deine Meinung zu Black Panther ?

30 User-Kritiken

amlug
amlug

User folgen 34 Follower Lies die 279 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 19.02.18

Das Marvel Cinematic Universe ist dafür bekannt, trotz seiner immer wiederkehrenden Story fast allen Filmen etwas eigenes, cooles und interessantes zu verleihen, was die Filme am Ende dann doch immer schön zum anschauen macht. Der, bereits in Civil War sehr cool eingeführte Black Panther (Chadwick Boseman) schafft dies in seinem ersten Solofilm allerdings in meinen Augen nicht, sodass es mir ehrlich gesagt schon etwas schleierhaft ist, woher all die überschwänglich positiven Wertungen stammen. Oh sicher, Black Panther versucht neue Wege im MCU zu gehen, versucht erstaunlich düster, ernsthaft und auch kritisch zu sein und will somit auch mal ganz andere Töne anschlagen aber das gelingt ihm leider nur bedingt, denn wirklich mutig oder gar revolutionär fand ich den Streifen kein bisschen. Wie gesagt, rechne ich dem Film seine Grundideen hoch an. Black Panther löst sich fast komplett von sämtlichen Vorgänger-Marvel-Filmen, hat eine eigene Atmosphäre, schaut sich nicht wie ein Marvel-Film und besticht vor allem durch das ungewohnte aber ungemein interessante Afrika-Setting. Gerade bei Letzterem wäre der Streifen allerdings noch ausbaufähig gewesen und man hätte zum Beispiel den kurzen Südkorea-Part entweder geografisch verlagern oder ganz weglassen können, was diesem definitiv zu lang geratenem Film nicht geschadet hätte. Was ich mir auch deutlich besser vorgestellt habe, war Wakanda, der mystische, geheim gehaltene Staat auf einem Vibranium-Meteoriten. Denn was in Wakanda alles mithilfe des Vibraniums erschaffen wird, empfand ich persönlich dann doch als etwas arg überzogen. Gut, ich will jetzt hier wirklich nicht mit Logik und sowas anfangen, auch weil es ein Sci-Fi-Film ist und keine Doktorarbeit aber es führt unweigerlich zu einem Punkt, der mich doch sehr störte, denn der Black Panther ist komplett „overpowered". Ähnlich wie auch in der Justice League kommt hier ebenfalls einmal der Punkt, an dem unser Held nur noch durch die Gegend fliegt und praktisch alles ohne einen Kratzer übersteht und man als normalsterblicher Zuschauer somit kein wirkliches Empfinden mehr für die eigentliche Kraft und Stärke des Helden hat. Der Panther mutiert hier fast schon zu einem unzerstörbarem Titan und zusammen mit der, fast schon an Magie grenzenden, Vibranium-Produkte aus Wakanda sollte Thanos in Infinity War eigentlich kein Problem mehr darstellen. Was mich aber noch viel, viel gravierender störte war Hauptantagonist Erik Killmonger (Michael B. Jordan), den viele als den besten Bösewicht seit Loki betiteln. Ich empfand ihn als die größte verschenkte Möglichkeit seit … na ja … bestehen des MCU. Killmonger hat brillante Grundzüge, mit denen man wirklich hinterfragt, ob er der Böse ist oder nicht viel eher Wakanda und seine Oberhäupter. Durch die Grundansätze dieses Antagonisten bekommt ein Marvel-Film plötzlich politische Brisanz, einen brennend interessanten Grundkonflikt und verdrängt die Superhelden-Story fast durch eine spannende Story über die Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung. Diese Gedanken hat der Film alle, erstickt sie für mein Empfinden allerdings im Keim mit dem uninteressanten, langweiligen Killmonger, der (ich muss das einfach so sagen) einfach nur wie ein Idiot geschrieben wurde. Denn gerade, als ich zu überlegen begann, wer jetzt hier der Böse ist, sagt Killmonger etwas unglaublich dummes oder tut etwas unglaublich dummes, das dir förmlich auf deine Stirn brennt, dass Killmonger der „wirklich böse“ Antagonist ist. Der angestrebte Spielraum zwischen Gut und Böse und das Verschwimmen der Grenzen zwischen Beidem ist in meinen Augen nicht vorhanden. All die interessanten, kritischen Aspekte, die dieses Thema zu bieten hatte gingen daher in meinen Augen nicht auf und versumpften in der üblichen, sehr ermüdenden Action-Orgie (inklusive Kampf-Nashörnern). Die politischen, kritischen Aspekte, die der Film ansprechen will, streift er in meinen Augen nur an der Oberfläche, weswegen ich am Ende dann fast einen schnörkellosen Action-Blockbuster mit einem unfassbar launigen Andy Serkis als Hauptantagonisten bevorzugt hätte. Black Panther ist kein Vollversagen aber ehrlich gesagt überzeugte mich der Film eigentlich nur in seinen Grundideen, die aber auch fast nie über diese Grundidee hinaus gedacht- und erzählt werden. Sogar die Inszenierung fand ich lediglich okay, den Part in Südkorea sogar überhaupt gar nicht mitreißend und seht stockend. Schade, hier gibt es so viel liegengelassene Chancen, dass es mir persönlich weh tut. Fazit: Hat in seinen Grundansätzen faszinierend andersartige, erstaunlich kritische und ernste Szenen, traut sich aber nie, diese Grundansätze weiter auszubauen. Sehr bedauerlich!

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 15.02.18

Nächste Runde aus dem Marvel Universum, wenngleich es einfach nur ein Appetizer auf den bald startenden „Infinity War“ ist. Und er belegt eine Sache klar: Marvel hat im Laufe der Jahre viele spannende, kreative und interessante Charaktere ersonnen und auf die Leinwand gebracht, trotzdem ist nicht jeder davon geeignet einen ganzen Film selbst zu tragen, manch einer ist mit einer reinen Nebenrolle als Sidekick optimal verwendet. So auch dieser hier: Black Panther als kompletten Spielfilm hätte es nicht gebraucht. Immerhin schafft es der Titel eine ganze eigene Welt zu erschaffen: die Fantasy-Welt Wakanda vereint Elemente von Dritter Welt und utopischem Fantasyreich und das ist eine Kombination die für mich einfach nicht funktioniert hat. Trotzdem ist es eine eigene Welt, die Gebräuche, die Szenarien dort nehmen einen großen Teil ein. In diesen Kulissen wird dann aber nur eine recht gängige Superheldenstrory abgefahren die ein paar solide Actionmomente parat hat, aber kaum Dinge die überraschen (außer vielleicht dem absolut geringen Einsatz von Andy Serkis) und am Ende restlos irrelevant erscheinen, gerade wenn man vor dem Film nochmal den „Infinity War“ Trailer geschaut hat und weiß daß der Held in diesem voll mitmischt. Letztlich ist es Marvel, auch dieser Titel findet sicherlich seine Zuschauer und mag so manchem eine gute Zeit bescheren – mir nur eben leider nicht. Fazit: Marvelfilm mit dem üblichen Aufwand, insgesamt aber durchweg unnötig!

Christoph K.
Christoph K.

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4,0stark
Veröffentlicht am 18.02.18

Toller Action-Streifen mit einer tollen Idee. Ich fand die Story erfrischend "anders". Eine neue Version von "Atlantis" oder "Eldorado". Besonders gut fand ich die tolle Ausstattung und die nie langweilig werdene Story. Nicht so gut fand ich hingegen die Hauptfigur, die mir irgendwie zu glatt vorkam. Super hingegen war Michael B. Jordan.

Isabelle D.
Isabelle D.

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2,0lau
Veröffentlicht am 16.02.18

"Black Panther" von Ryan Coogler war langweilig, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Film dauert über zwei Stunden und bereits nach einer Stunde dachte ich, jetzt müsste er eigentlich gleich vorbei sein. War er aber nicht. 12 Minuten auf der Uhr und gefühlte vier Stunden später immer noch nicht. Und dann dauerte das nochmal eeeeeewig, bis endlich der Abspann kam. Gut gespielt war das Ganze schon, sofern man als Schauspieler halt in einem Superheldenfilm sein Können zeigen kann. Es gab auch ein paar lustige Sprüche und die Figuren waren nicht unsympathisch. Und zumindest die erste Hälfte war dann auch recht unterhaltsam. Aber muss man das denn auf 134 Minuten auswalzen? Hätten 90 Minuten nicht vollkommen ausgereicht? Fazit: Och, den muss man nicht sehen.

Maxi T.
Maxi T.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 26.02.18

Gähn. Spoiler: Also die Story war ja wohl sowas von flach. König tot, neuer König, anderer Typ will auch König, König tot, neuer König, König doch nicht tot, falscher König tot. Dazwischen immer wieder Getrommel, dumm-coole Sprüche und Prügel... und 3(!) Nashörner mit Metallpanzer (die fand ich gut... allein dafür schon 1,5 Stars).

Johannes G.
Johannes G.

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 16.02.18

Man hat versucht, diesen "Marvel"-FIlm anders zu machen: Ein schwarzafrikanischer "Superheld" in einem emanzipierten Utopia, zwei charismatische Bösewichte mit Persönlichkeit und (leidlich) nachvollziehbaren Handlungsmotiven und eine (etwas zu dick aufgetragene) Botschaft, dass man Wohlstand und Technologie mit Ärmeren teilen muss und - wenig subtil - keine Mauern bauen soll. Aber auch ein arg vorhersehbarer Ablauf, am Rande des Unglaubwürdigen strapazierte Afrikaklischees und Längen sowohl in den Kämpfen als auch in den stillen Szenen. Ein halber Bonuspunkt für eine rauschartige Raserei durch das von Neonlicht durchflutete südkoranische Busan bei Nacht ist in der Gesamtwertung bereits enthalten.

schonwer
schonwer

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 21.06.18

"Black Panther" war nach diesem ganzen Hype und dem enormen Einspielergebnis ziemlich enttäuschend. Die erste halbe Stunde konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Nicht wirklich gut geschrieben und gespielt. Die Actionszenen sind in Ordnung, hat man bei Marvel aber schon besser gesehen. Insgesamt ist der Film auch nicht so cool wie er sein möchte und die Story entpuppt sich als recht banal und x-mal gesehen. Auch der Soundtrack ist mittelmäßig, abgesehen von den Einlagem von Kendrick Lamar. Gegen Ende zeiht sich das Finale in die Länge und hinterlässt den Zuschauer mit den Gedanken: War ganz nett, paar Sachen waren gut, paar nicht - muss nicht nochmal sein. Fazit: Entpuppt sich als recht banal und pseudocool. Paar nette Ideen, wird dem Hype aber nicht gerecht.

Ed G.
Ed G.

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 11.05.18

Katastrophal fantastisch blump naiver Black Power Panther gedöns. Selten solch einen langweilig nervigen Mumpitz gesehen.

Alexander G.
Alexander G.

User folgen 5 Follower Lies die 188 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 19.02.18

Ein Marvelfilm mit Message der sich dank eines wunderbaren African-Spirits kaum wie ein Marvelfilm anfühlt. Geistreich und lustig aber nie albern dennoch actiongeladen mit einem durch die Bank grandiosen afroamerikanischen Cast und einen brandaktuellen kritschen Blick aufs Weltgeschehen inklusive. 9/10

Marvel5000
Marvel5000

User folgen 1 Follower Lies die 14 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 18.02.18

Ehrlich gesagt bin ich von diesem Film doch mehr posiitv überrascht worden, als ich vorher dachte. Überrascht bin ich, wie eigenständig Black Panther geworden ist. Dabei ist der Film noch nicht mal ein Prequel, sondern setzt direkt nach den Ereignissen von Civil War ein. Wie erinnern uns: in diesem Film verlor T-Challa seinen Vater durch ein Attentat ausgelöst durch General Zemo. Angekommen in Wakanda, muss sich T-Challa einer Zermonie stellen, die er natürlich übersteht. Tja alles könnte so schön sein, wenn da nicht Ulysses Klaue wäre und ein Geheimnis das T-Challas Vater mit ins Grab nahm und das jetzt Black Panther mächtig Probleme machen wird. Auch wenn es einige recht witzige Stellen in Black Panther gibt, insgesamt ist der Ton des Films weitaus ernster als noch in Thor 3. Das ist auch gut so, denn sonst wären ja alle Filme gleich und das würde dem ganzen Avengersuniversum nicht sehr gut tun. Natürlich wird die afrikanische Kultur mit in dem Film eingewoben. Die Darsteller sind durchweg gut. Nochmal der Film ist absolut eigenständig, es gibt keinerlei Hinweise auf die nächsten Avengersfilme. Bis auf Agent Ross tauchen keine anderen Helden in Black Panther auf. Da hat Marvel uns eine neue tolle Welt gezeigt. Und die wird natürlich, nicht nur im nächsten Avengersfilm, sondern auch in mindenstens einem weiteren Panterfilm bestimmt näher beleuchtet. Ich fand den Film toll.

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