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    Das Massaker von Katyn
     Das Massaker von Katyn
    17. September 2009 / 2 Std. 00 Min. / Drama, Historie
    Von Andrzej Wajda
    Mit Andrzej Chyra, Maja Ostaszewska, Artur Zmijewski
    Produktionsland Polen
    Zum Trailer
    Pressekritiken
    4,0 3 Kritiken
    User-Wertung
    3,0 7 Wertungen - 2 Kritiken
    Filmstarts
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 16 freigegeben
    Im September 1939 greifen Nazi-Deutschland und die Sowjetunion Polen an. Anna (Maja Ostaszewska) sucht ihren Mann, den Offizier Andrej (Arthur Zmijewski). Als sie ihn schließlich findet, wird er kurz darauf in ein Lager abtransportiert und zusammen mit 22.000 anderen Polen in den Wäldern von Katyn durch die russische Armee ermordet - die versucht, das Massaker den Nationalsozialisten anzuhängen.
    Originaltitel

    Katyn

    Verleiher Pandastorm Pictures
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2007
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Polnisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    1,5
    enttäuschend
    Das Massaker von Katyn
    Von Martin Thoma
    Im Frühjahr 1940 ermordet die sowjetische Armee im Wald bei Katyn mehr als 10.000 gefangene polnische Soldaten und Zivilisten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Verbrechen kurzerhand den Deutschen angelastet. Wer sich der Geschichtsfälschung widersetzt, muss um sein Leben fürchten. Der polnische Regiealtmeister Andrzej Wajda, dessen Vater auch zu den Opfern des Massakers zählt, hat nun einen Film darüber gedreht. „Das Massaker von Katyn“ will großes Nationalepos sein und ist doch vor allem ein pathostriefender Schinken. Allein die intensiven Schlussminuten bleiben im Gedächtnis haften. Der Vorspann läuft auf dunklen Gewitterwolken ab. Dazu dräut Krzysztof Pendereckis bombastischer Soundtrack. So ähnlich beginnen auch die Filme der „Harry Potter“-Reihe. Keine fünf Sekunden dauert es, bis man das erste blondbezopfte ängstliche Mädchen im Flüchtlingstreck sieht. Keine zehn Sekunden, bi...
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    Das Massaker von Katyn Trailer DF 1:57
    Das Massaker von Katyn Trailer DF
    1860 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Andrzej Chyra
    Rolle: Jerzy
    Maja Ostaszewska
    Rolle: Anna
    Artur Zmijewski
    Rolle: Andrzej
    Danuta Stenka
    Rolle: Roza
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    tebbinator
    tebbinator

    User folgen Lies die 7 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 31. März 2010
    Wie schon in der kritik erwähnt wird der Film aus mehreren Blickwinkeln von angehörigen der Opfer erzählt und ihre Weise gegen das Verbrechen zu kämpfen und auch die Wahrheit ans Licht zu bringen. Natürlich hat der Film ein paar starke Momente, dennoch dauert der Film mit knapp 2 Stunden zu lang und für mich kam nur am Ende mal Spannung auf. Klar behandelt der Film ein wichtiges Thema aber deshalb muss der Film nicht automatisch gut sein! ...
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    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Ich muss mich meinem Vorgänger hier anschließen: die Filmstarts.de-Wertung von 3 Punkten ist unverständlich. Meiner Meinung nach hat der Auto den Film durch eine deutsche Brille betrachtet bzw. mit Maßstäben Hollywoods geurteilt. So über einen polnischen Film zur polnischen Geschichte zu gehen, ist verwerflich. "Typisch deutsch", möchte ich beinahe sagen. Hätte sich der Rezensent die Mühe gegeben, die polnische Mentalität dabei in ...
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    2 User-Kritiken

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    Wissenswertes

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    Kommentare

    • Trip-
      Na ja, dass er die letzten Unklarheiten des Zweiten Weltkriegs aufklärt, ist dann wohl doch deutlich übertrieben. Katyn ist in Polen ein nahezu allgegenwärtiges Thema, gerade nach dem Absturz der Präsidentenmaschine bei Smolensk, was ja in einem indirekten Zusammenhang stand. In jedem Fall ein sehr interessanter Film. Trotzdem lese ich zu solchen Themen lieber gute Bücher.
    • Filmfan Andi
      stimmt schon, nachvollziehen kann man es, da war Weyda der richtige Mann für die polnische Perspektive, aber ob das für einen guten Film reicht....
    • 8martin
      Der polnische Regisseur Andrzej Wajda hat bei einer der letzten historischen Unklarheiten des 2. Weltkrieges eine abschließende Richtigstellung vorgenommen. Auch anhand von Dokumentaraufnahmen und Dialogen wird belegt, wie je nach politischer Lage der herrschenden Besatzer die Schuld für dieses Massaker mal Nazideutschland mal der Sowjetunion zugeschoben wurde. Dabei ist es nicht immer leicht, geäußerte Meinungen und Sachverhalte in den wechselnden Szenen richtig einzuordnen. Für sein Drehbuch hat er einen Roman hergenommen, der die ganze menschliche Tragik durch betroffene Personen besonders unterstreicht und in eine Spielfilmhandlung verwandelt. Es wird auf den Umstand verwiesen, dass es manche besser wussten, aber aus Opportunismus schwiegen und letztlich an diesem Wissen zerbrachen. Das Massaker selbst wird kommentarlos und ohne musikalische Untermalung dargestellt. Was in diesem Film nicht deutlich wird, ist die Frage, wieso es zu diesem Massenmord kam? Warum ordnete Stalin das an? Aber auch ohne eine solche Hinterfragung, kann man diese in vornehmlich dunklen Farben gehaltene Tragödie gut nachvollziehen.
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