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Kinostart
4. März 1999 (2h 4min)
- Regie
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Mit
Tobey Maguire, Jeff Daniels, Joan Allen mehr
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Genre
Fantasy, Tragikomödie
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Nationalität
USA
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Irgendwann in den Neunzigern: Um uns herum die normal-kaputte amerikanische Wirklichkeit. Jennifer (Reese Witherspoon) und ihr Bruder David (Tobey Maguire) müssen nicht nur den Alltag erleben, sondern haben gerade auch die Scheidung ihrer Eltern hinter sich. Was liegt da näher, als sich in eine heile Welt zu träumen? Und diese heile Welt bietet gar nicht einmal das Fernsehen von Heute, sondern die Fernsehserien der 50er Jahre. Eine Fernbedienung macht's möglich, und - schwupp - befinden sich Jennifer und David in ihrer Lieblingsserie "Pleasantville". Dort ist die Welt bei Jennifers und Davids Ankunft noch schwarz-weiß, doch schnell bringen die beiden Unordnung in die steife, spießige Vorzeigewelt. Aber nicht alle Bewohner von Pleasantville mögen die neuen Ansätze der Geschwister.
| Originaltitel | Pleasantville | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Concorde Filmverleih GmbH | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1998 | Budget | 40 Mio. Dollar |
- Film läuft in meinen Kinos
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ab 7,44 €
Von Andreas Staben
Wer als Kino-Drehbuchautor in Hollywood nicht an einem Sequel, Prequel oder Remake, an einem Reboot oder einem Spin-Off arbeitet, der muss mindestens eine aus anderer Quelle bekannte Vorlage bearbeiten – bevorzugt einen Comic oder eine TV-Serie, gerne aber auch einen anderen Bestseller und sei es in Form eines Brettspiels oder eines sozialen Netzwerks. Was nicht in dieses Schema passt, hat meist nur dann eine Chance, wenn es den Managern und Geldgebern in möglichst wenigen Worten verklickert werden kann. Also etwa „Junge wünscht sich, erwachsen zu sein und erwacht am nächsten Morgen im Körper eines Dreißigjährigen" oder „Ein einfacher Mann, der dem korrupten Präsidenten zum Verwechseln ähnlich sieht, wird als dessen Doppelgänger engagiert und gibt dem Amt die Würde zurück". Aus diesen beiden griffigen Formeln wurden tatsächlich erfolgreiche Filme: In „Big" glänzte Tom Hanks als großes Kind, und Ivan Reitman bewarb sich mit „Dave" um die Nachfolge von Frank Capra. Für Autor Gary Ross gab es jeweils eine Oscar-Nominierung, bei der Umsetzung seines nächsten kompakten Konzepts durfte er sich 1998 dann erstmals selbst in den Regiestuhl setzen. Aus der an sich nicht unbedingt originellen Prämisse „Bruder und Schwester werden per Fernbedienung in eine Heile-Welt-Sitcom der Fünfziger katapultiert" machte er mit „Pleasantville" eine warmherzige, clevere und überraschend vielschichtige Mischung aus Drama und Komödie.
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Rolle: David / Bud Parker
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Rolle: Bill Johnson
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Rolle: Betty Parker
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Rolle: George Parker
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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Reelviews.net
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Variety
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