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    Walhalla Rising
    Durchschnitts-Wertung
    3,2
    131 Wertungen - 24 Kritiken
    Verteilung von 24 Kritiken per note
    5 Kritiken
    9 Kritiken
    1 Kritik
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    4 Kritiken
    Deine Meinung zu Walhalla Rising ?

    24 User-Kritiken

    nada-
    nada-

    User folgen 12 Follower Lies die 120 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 29. Dezember 2012
    In "Valhalla Rising" werden nicht viele Worte gewechselt, stattdessen bedient sich der Film urtümlicher Bilder, um seine Geschichte vorzutragen. Der Film ist nur so interessant, wie es einem gelingt, sich selber einzubringen. Gelegenheit und Ansätze, sich seine eigenen Gedanken zu machen, bietet die Erzählung ausreichend. Empfindet man es als müssig, das Mysterium ergründen zu wollen, dem man sich gegenübersieht, wird man sich zu Tode langweilen. Ich finde Nicolas Winding Refns Darstellung faszinierend, seinen Stil berauschend und Mads Mikkelsen als stumme, einäugige Urgewalt eine der aufregendsten Hauptfiguren meiner jungen Filmvergangenheit.
    DerAtmer
    DerAtmer

    User folgen 1 Follower Lies die 81 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 12. Januar 2011
    Bisher noch nie einen derart langweiligen und abgedrehten Film gesehen. Am Anfang sieht noch alles sehr unterhaltsam aus. Ein eingesperrter Wilder, der zu einer Art Gladiatorenkampf gezwungen wird und alles plättet, was man ihm in den Weg stellt. Dabei wird ein ordentliches Maß an Brutalität an den Tag gelegt, was einem die Frage stellt warum der Film eine derartige Alterseinstufung erhalten hat. Dann flieht Einauge und bringt sämtliche Wachen um, seinen blonden Begleiter verschont er. Er trifft sich mit anderen Christen, die warum auch immer, irgendwo in Skandinavien herumlungern. Diese Fragen Einauge, ob er denn Lust hätte, mit ihnen einen Kreuzzug gegen die Heiden zu veranstalten. Dessen bessere Hälfte, der blonde Junge, nimmt mal an, dass Einauge dabei ist, dieser ist für jeden blutrünstigen Spaß zu haben. Schon befinden wir uns auf einem winzigen Boot, besser Nussschale, ohne Proviant, Sinn oder Verstand. Wie kommen die Macher darauf einem weißmachen zu können, dass ein Dutzend Männer in diesem Gefährt eine Atlantiküberquerung durchführen können? Dann beginnt der Film jeglichen Kredit beim Zuschauer zu verspielen, denn bisher waren nur stumpfe Gewalt und dämliche Monologe geboten, doch es kommt noch besser. Knapp die Überfahrt überlebt, dem Verhungern nahe, scheinen ALLE Teilnehmer total am Rad zu drehen und vertreiben sich die Zeit mit Steintürme bauen, sich im Schlamm wälzen oder alternativ, warum auch immer seine Kameraden umbringen. Jedes halbwegs normale, unserer Spezies angehörende Individuum hätte jetzt doch mal die Selbsterhaltung gedacht und sowas wie ein Lager errichtet, Tiere gejagt oder vergleichbare Dinge gemacht. Fehlanzeige, es wird zwanghaft an die Befreiung vom Heiligen Land gedacht oder besser an die Errichtung einer heiligen Stadt. An eine derartige Verbohrtheit der Menschen können die Macher doch nicht im Traum gedacht haben. Beim Zuschauer stellt sich die Frage warum er das Geld ausgegeben hat. Glücklicherweise beenden die Indianer dieses Trauerspiel und erledigen auch noch den letzten Rest der Crew, kurz darauf auch der Zuschauer von seinem Leiden erlöst. Dieser Film lässt keinen Interpretationsspielraum offen. 0,5 Gnadenpunkte für dieses pseudointellektuelle Gewäsch ! p.s. Die schauspielerische Leistung von Mads Mikkelsen, wenn man diese so nennen kann, beschränkt sich darauf nicht einen Ton von sich zu geben oder nur einmal die Mimik zu verändern. (0/10 Punkte)
    kobi l.
    kobi l.

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    4,5
    Veröffentlicht am 4. März 2012
    Bei der Qualitätseinschätzung dieses Films existieren offenbar nur die beiden Extreme sehr positiv bzw. negativ. Unbestreitbar jedoch ist die ungeheuerliche Innovation der Aufmachung ( mag man sie nun bejahen oder verneinen - egal ). Der kontemplative Inszenierungsstil, welcher sich beizeiten durch äußerst gewalttätige Szenen unterbrochen sieht, hat im unvergleichlich konsequenteren Stoizismus des Protagonisten seinen Gegenpol. Die wandelnde Inkarnation Odins ist unschwer in ihm zu erkennen. Dehnt man den Interpretationsradius noch etwas weiter aus, so erkennt man in dem ( blonden! ) Jungen seinen Lieblingssohn Balder wieder, der durch die Initiative des Gottes des Feuers Loki mit einem Mistelpfeil erschossen wurde. Loki wird hieraufhin als wildes Tier in einem Käfig gefangen gehalten. Hier erfährt die konventionelle Geschichte jedoch eine Kehrtwendung; der einäugige Odin wird zu Beginn gefangen gehalten ( seine in rot gehaltenen Visionen können sowohl die Farbe des Blutes darstellend als auch die des Feuers = Loki ), er scheint trotz seiner zur Schau getragenen Gleichgültigkeit nicht Herr der Lage. Wäre eine Wandlung vom gefangenen Loki, der auf sein Opfer ( Balder ) verzichten muss, um sich in Odin ( der ebenfalls für zur Selbstaufopferung bereit wäre, um sein geliebtes Kind zu retten ) zu transformieren möglich? Die anarchistisch anmutende Umkehrung dieser Interpretation würde sich ebenfalls mit der eher vagen Zeitangabe ( um das Jahr 1000 ) und dem leicht anachronistischen Bezug zu den Kreuzzügen hinsichtlich der nordischen Stämme decken... Ein außergewöhnliches Machwerk, zu dem nur individueller Zugang möglich ist.
    Jimmy v
    Jimmy v

    User folgen 104 Follower Lies die 506 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 24. Juni 2015
    Auch ich mochte "Walhalla Rising" beim ersten Schauen nicht so. Beim zweiten Mal hat sich dieser Eindruck verbessert, weil jetzt auch die Motive klarer werden. Offensichtlich ist One-Eye eine Manifestation Odins, der erkennen muss, dass seine Zeit anbricht, und er nun gehen muss - denn das Christentum breitet sich aus. Vielleicht ist er aber auch Vidar, ein Sohn Odins, der nach Ragnarök um eine neue zu erschaffende Welt streitet, wofür wiederum der Junge steht, den One-Eye am Ende rettet. Vielleicht aber ist dieser auch kein Gottesavatar, zumindest nicht wissend. Der Film bietet jedenfalls einige Interpretationsmöglichkeiten, die diesen Kunstfilm in seiner Konsequenz zu einer Parabel auf jedwedes Weltenende macht. Es ist interessant Interviews von Winding Refn zu lesen, der einen Science-Fiction-Film im Wikingergenre machen wollte. In dieser Hinsicht ist ihm das allerdings nicht so gelungen. Die Fähigkeit des Bootsbaus und der Entdeckung wirken dazu etwas zu gepresst und gewollt, gehüllt in einen großen Mantel von Langsamkeit, der manchmal wirklich zu viel des Guten ist - gerade in der zweiten Hälfte dann. Dieser Film lebt von seinen Gleichnissen über das Weltenende, die sehr gut in Szene gesetzt wird, ohne viel Aufwand zu betreiben. Dafür stehen die Landschaften, die drei Gruppen (traditionelle Wikinger, christanisierte Wikinger und Indianer). Aber so ist es eben auch kein Historien- oder Abenteuerfilm. Zu wenig Details. So auch bei den Figuren, wo es trotzdem etwas tiefer hätte gehen können, gerade bei den Nebenfiguren. Ich habe absolut nichts gegen "Aussagen" hinter den Filmen, aber oft wirkt es zu gepresst. So eben auch hier. Lohnt's sich trotzdem? Ja! Voraussetzung ist genügend Sitzfleich und eben eine Faszination für großartige Landschaftsaufnahmen - und brutale, raue, dadurch aber irgendwie ästhetische (wenige) Kampfszenen. Fazit: "Walhalla Rising" ist ein riesiges Symbol - kein Abenteuer-, Action- oder selbsternannter Sci-Fi mit Wikingern.
    Kino:
    Anonymer User
    1,0
    Veröffentlicht am 23. Dezember 2010
    "Walhalla Rising" ist ein sehr unkonventioneller und vor allem aber auch sehr langweiliger Film. Anfangs weiß man als Zuschauer noch nicht so richtig wo die Fahrt denn genau hingehen soll, schonungslose Gewaltszenen beherrschen die erste Viertelstunde. Doch danach geht es nur noch bergab, von einem sogenannten "Endzeitfilm" ist hier nichts zu sehen. Dabei wird kaum gesprochen, zudem sind die Dialoge ziemlich öde. Einziger Pluspunkt des kompletten Films sind die schönen Landschaftsaufnahmen, die wirklich überzeugen können. Fazit: Wer nicht gerade Fan langweiliger und langwieriger Filme ohne viele Dialoge ist, wird hier nach 20 Minuten bereits bereuen, sich diesen Film ausgeliehen zu haben. Nur Landschaftsfans kommen hier auf ihre Kosten.
    Mel A
    Mel A

    User folgen 3 Follower Lies die 37 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 13. Februar 2011
    Wurde überedet den Film mitzuschauen. Allerdings ist der sowas von schlecht. Es wird kaum Geredet. Es passiert so gar nichts. Auser am Anfang 10 Minuten Gemetzel. Der hat gar keine richtige Handlung. Einer der schlechtesten Filme wo ich je gesehen hab. Zum einschlafen echt ok. Für alles andere unnötig. Der Trailer wird als super Film dargestellt. Allerdings sind das auch schon die besten Szenen. Schade.
    Milkqueen
    Milkqueen

    User folgen 5 Follower Lies die 58 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 8. Oktober 2010
    Vorab es ist weder ein Action noch Fantasyfilm.Der Film zeigt sehr tiefgründige Szenen(genauso das genaue Gegenteil).Schauspielerisch kann der Film sich zeigen nur sollte man wissen ,dass nicht viel geredet wird. Die Location ist atemberaubend,kühl,nebellig und windig.Die Story ist interpretationssache... Fazit:Tolle Bilder,eine andere Welt,kein Popcornkino
    Thomas Z.
    Thomas Z.

    User folgen 7 Follower Lies die 220 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 9. April 2018
    Man sollte definitiv im Vorfeld wissen, worauf man sich einlässt, wenn man in das cineastische Universum von Nicolas Winding Refn eindringt. Fernab von konventionellen Erzählstrukturen ticken die Uhren hier erfrischend anders. Refn nimmt sich Zeit für die Entfaltung seiner Film-Kunst; Zeit, die sich der geneigte Zuschauer auch nehmen sollte. Stilistisch liegt der Fokus des ausgesprochen wortkargen Werks auf einer fast sinfonieartigen Komposition der Bilder. Licht und Schatten, diffuser Nebel, visionäre Farbenspiele, landschaftliche Symbolik werden, flankiert von einer dezenten sphärischen Musik, perfekt in Szene gesetzt. Der Hauptprotagonist "One-eye" (Mads Mikkelsen) spricht kein einziges Wort und öffnet durch die naheliegende Anspielung auf Odin im Rahmen des Anschlusses an christianisierte Wikinger einen großen Interpretationsspielraum, begleitet von symbolträchtigen Bildern von einzigartiger Ästhetik und brachialer Gewalt. Leichte Kost ist das nicht, eher ein eigentümlich fremdartiger Brocken, der erstmal verdaut werden muss, Kunst im besten Sinne des Wortes. Langeweile habe ich zu keiner Sekunde empfunden. Alle, die Filme aufgrund ihres Unterhaltungswertes beurteilen oder ein großes Wikinger-Epos erwarten, sollten einen riesengroßen Bogen um diesen Film im Besonderen und um Nicolas Winding Refn im Allgemeinen machen.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 168 Follower Lies die 638 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 7. Oktober 2015
    Da der Film sehr (!) individuell und zweifelsohne nur was für Genre- Fans ist, hat man mal wieder die Wahl, ob man den Film nach seinen eigenen Geschmack bewertet, oder allgemein. Mein Ding ist der Film nicht, deshalb nur 2,5 Sterne. Gemacht ist der Film allerdings wirklich gut. Viele der 4 oder 5 Sterne- Kritiker haben dahin gehend Recht, dass der Film abseits des flachen Hollywoodallerleis schon etwas außergewöhnliches ist. Kunst? Ja, tendiere ich auch in die Richtung. Wie gesagt, nicht unbedingt meins, aber objektiv bewertet, kann man ruhig den Daumen heben. Szenen- und Maskenbildner haben sich hier optimal ergänzt. Die Landschaft zieht einen von Anfang bis Ende in ihren Bann und lässt einen frösteln. Obwohl Schottland so kalt ja garnicht sein soll. Anfangs überrascht die Aufteilung des Filmes in Teile, bis zu dem Moment, wo man sie auf Grund des sehr wortkargen Drehbuchs, als Handlungshilfe annimmt. Macht Tarantino ja auch ab und an. Die Unterbrechung der doch sehr dahingezogenen Handlung durch äußerst brutale Kampfszenen, fand ich persönlich gut. Mads Mikkelsen als "One-Eye" ist der Hammer. Kritiker, die hier bemängeln das er in dem kompletten Film nicht ein Wort sagt, haben nicht besonders viel Ahnung von Schauspielhandwerk. Abgesehen davon, fällt mir so auf Anhieb keine Rolle von Mads Mikkelsen ein, bei der er übermäßig viel quasselt. Allein sein Gesicht (wie von einem Bildhauer gemeißelt), ist sehenswert und lässt der eigenen Phantasie genug Spielraum über die Interpretation seiner Gedanken. Wie gesagt, der Film ist handwerklich absolut top, aber eben nicht für Jedermann's Geschmack. Auf alle Fälle war es richtig, den Film in Deutschland direkt auf DVD zu veröffentlichen. Der durchschnittliche Kinobesucher geht für solche Filme nicht ins Kino.
    schonwer
    schonwer

    User folgen 197 Follower Lies die 729 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 10. August 2016
    "Valhalla Rising" ist ein Film von Nicolas Winding-Refn. Das müsste denen die sich mit Filmen beschäftigen, sich für Filme interessieren und bereits einen Film von Winding-Refn gesehen haben vieles sagen. Der Film ist sehr speziell und sehr abstrakt. Man kann vieles interpretieren, doch wenn man sich um den Film erkundigt und im Nachhinein die Filmstarts-Kritik liest (empfehlenswert, aber nach dem Film) merkt man wie viel gewollt ist und das alles symbolisiert ist. "Valhalla Rising" ist kein Film, bei dem man sich zurücklehnen kann, sondern ein starkes Stück Film, welches jedoch so skurril und speziell ist, dass es die Zuschauer spaltet. Die Darsteller sind alle solide, bis auf einen toll besetzten Mads Mikkelsen. Die Musik ist seltsam, doch mit dem Rest des Films passend. Fazit: "Valhalla Rising" ist ein sehr abstrakter Film, der voller Symbolisierungen steckt. Atmosphärisch dicht, speziell, andersartig, skurril, brutal und mit einem tollen Mikkelsen.
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