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    Big Eyes
    Durchschnitts-Wertung
    3,6
    70 Wertungen - 11 Kritiken
    18% (2 Kritiken)
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    45% (5 Kritiken)
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    11 User-Kritiken

    Luke-Corvin H
    Luke-Corvin H

    User folgen 10 Follower Lies die 474 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 3. Mai 2015
    Fazit: Big Eyes bleibt eine kurzweilige Gerichts-Komödie wo leider der anbiss fehlt. Trotzdem macht es Spaß Amy Adams und Christoph Waltz in ihre Rolle zu sehen.
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 10 Follower Lies die 365 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 15. Oktober 2015
    Mit Künstlerbiografien im Film ist es so eine Sache. Oftmals kommen dabei so versponnene Avantgardeschinken raus, dass das Publikum für diese Art Biopic von vornherein eher klein ist. Tim Burton versucht in seinem neuen Film einen anderen Weg. Das ist oftmals ganz passend, zumal die hier porträtierte Künstlerin selbst den Spagat zwischen Popkultur und "richtiger Kunst" meistern musste. Margarete (Amy Adams) fühlt sich unverstanden. Als Hausfrau hat sie ihrem Mann nie genügen können und ihre künstlerische Ader ist ihm auch egal. Kurzerhand ergreift sie samt ihrer Tochter die Flucht und zieht nach San Francisco. Dort arbeitet sie zunächst in einer Möbelfabrik, bis sie schließlich den charmanten Walter Keane (Christoph Waltz) kennenlernt. Der ist ebenfalls als Maler tätig und fasziniert von ihren großäugigen Kinderporträts. Die beiden lernen sich etwas besser kennen und lieben und organisieren schließlich eine Ausstellung mit ihren Bildern. Vor allem Margaretes Kunst kommt gut an und um den Verkauf anzukurbeln gibt sich Walter als Schöpfer der Figuren mit den traurigen Augen aus. Das geht eine Weile gut und beschert allen Beteiligten finanzielle Vorteile. Doch Margarete leidet darunter, dass sie sich nicht zu ihren Bildern bekennen darf und permanent im Schatten ihres aalglatten Mannes steht. Er sieht nicht ein, die Lüge auffliegen zu lassen und so geht Mrs. Keane selbst an die Öffentlichkeit. Der Startschuss für einen heftigen Streit um ihr künstlerisches Vermächtnis. Schon das Cover zeigt, dass Tim Burton auf den ersten Blick für diesen Stoff gemacht zu sein scheint. Oder der Stoff für ihn. Melancholie und eine gewisse Düsternis sprechen aus dem Blick von Keanes Bildern. Der Schöpfer von modernen Klassikern wie Sleepy Hollow und der ersten vernünftigen Batman-Verfilmung lässt zwar die Kunstwerke für sich sprechen, gestaltet sein filmisches Porträt der Künstlerin aber eher wie eine "normale" Filmbiografie. Da gibt es viel Zeitgeist, den Look der sechziger Jahre und eher gewöhnliche Charaktere. Wie das informative Bonusmaterial verrät, ist Margarete Keane tatsächlich eher bescheiden und auf dem Teppich geblieben, insofern passt Amy Adams Darstellung meistens. Christoph Waltz stiehlt ihr und den meisten anderen Darstellern wie so oft die Schau. Es könnte glatt eine Neuauflage des jovial-schmierigen Hans Landa aus Inglorious Basterds im Künstleroutfit sein, was er da spielt. Das ist solide und gut, man hat ihn aber auch schon in variantenreicheren Rollen gesehen. Vor allem sein Auftritt vor Gericht, wo er mangels Anwalt den Begriff der Selbstverteidigung ganz neu definiert, bleibt im Gedächtnis. Man mag es kaum glauben, aber im MakingOf wird berichtet, dass dieser Auftritt in der Realität noch wesentlich schräger war und für den Film zugunsten der Glaubwürdigkeit gekürzt wurde. Der einzige, der ihm maßgeblich paroli geben kann ist der von Terence Stamp verkörperte knochenharte Kunstkritiker John Canaday. Für ihn sind die Bilder Kitsch, egal wer sie gemalt hat. Durch ihn und einen erwartungsgemäß hochnäsigen Galeristen (Jason Schwartzman) finden einige gelungene Parodien auf die versnobte Kunstszene ihren Weg in den Film, wo alles, was sich gut verkauft gar nicht wirklich gut sein kann. Alles in allem ein gelungener Film, für den es aber nicht unbedingt einen Tim Burton gebraucht hätte. Seine Arbeit ist solide und weiß an vielen Stellen zu gefallen, seine individuelle künstlerische Handschrift, die seine übrigen Filme auszeichnet, ordnet sich hier jedoch mehr als gewohnt dem Thema unter. Alle Darsteller machen ihre Sache im Prinzip gut. Amy Adams Spiel könnte man im Vergleich zu ihren sonstigen Rollen mitunter vorwerfen, etwas unbeteiligt zu wirken. Führt man sich allerdings wie gesagt die im Bonusmaterial enthaltenen Interviews mit der echten Margarete Keane zu Gemüte, dann wird klar, dass dieses Verhalten nicht von ungefähr kommt. Alle Beteiligten machen einen ordentlichen Job und man kann den Film durchaus mit Wohlwollen genießen. Meister Burton kann es aber trotzdem noch besser. Darsteller: Amy Adams, Christoph Waltz, Terence Stamp, Jason Schwartzman Regie: Tim Burton Jahr: 2015 Label: Studiocanal FSK: ab 6 Jahren
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 23. April 2015
    Nach seiner Scheidung muss Tim Burton ohne Helena Bonham Carter auskommen und auch nach einem gewissen Johnny Depp sucht man in seinem neuesten Werk vergebens! Ob Joana dennoch große Augen gemacht hat, als Sie die Geschichte von einem der faszinierendsten Kunstbetrüge des vergangenen Jahrhunderts erblickte, könnt Ihr hier nachlesen :)
    Daniel P.
    Daniel P.

    User folgen 3 Follower Lies die 227 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 29. April 2015
    Kein Kunstfilm, sondern ein Film mit viel Schauspiel- und Pinselkunst. Ein typischer Tim Burton, mit der leichten Mischung aus Drama und Komödie und der üblichen Untermalung von Danny Elfman. Während Amy Adams hier perfekt ins Bild passt und die wahre Künstlerin toll skizziert, ist Christoph Waltz's Performance (passend zu den Bildern im Film!) eine Gradwanderung zwischen Kitsch und Kunst. Manchmal passt es perfekt, manchmal rutscht er irgendwie aus dem Rahmen. Insgesamt, trotzt der Bedürfnisse der Figur des exzentrischen Hochstaplers W. Keane, vielleicht ein bisschen zu dick aufgetragen.
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 16 Follower Lies die 413 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 30. April 2015
    Kultregisseur Tim Burton hat die in den 1950ern beginnende Geschichte um die Ehegatten Walter und Margaret Keane visualisiert, in deren Mittelpunkt der Skandal um die Urheberschaft berühmter Bilder steht. Margaret Keane (Amy Adams) malt Bilder von Kindern mit auffallend großen Augen, doch ihr Ehemann Walter (Christoph Waltz) gibt sich als Schöpfer aus. Mit der Vermarktung der Originale, hauptsächlich aber mit Abdrucken, Postern und Karten, häufen die Keanes ein Vermögen an. Das Geheimnis bleibt viele Jahre gehütet. Mit aufwändiger Ausstattung und satten Farben lockt Burton‘s Film die Blicke auf die Leinwand für die Story nach wahrer Begebenheit. Die Fifties mit ihren Autos, der Damenmode, den Clubs sind bis heute anziehend, geben einen romantischen Rahmen. ...und eben die Bilder von den „Hobo-Kids“, auch die Musik von Burton‘s Stammkomponisten Danny Elfman. Schon bald wirkt das Drama auf die Zuschauer. Und die Komödie. Eine Tragikomödie ist es leider nicht, denn das Spiel der Amy Adams ist tragisch und Christoph Waltz übernimmt aberwitzig seinen Part. Sie treffen sich schauspielerisch nur selten und physikalisch oft, machen aneinander vorbei. Amy Adams - mit meisterlicher Mimik - hat dafür zu Recht den Golden Globe verliehen bekommen und Christoph Waltz hat sicherlich genau das gemacht, was ihm von Tim Burton aufgetragen wurde. Denn er spielt mit gnadenloser Penetranz die Hinterlist und Arroganz des Walter Keane und ist für diese Art Rollen wie geschaffen, vgl. „Inglourious Basterds“, „Der Gott des Gemetzels“, „Wasser für die Elefanten“ und „Django Unchained“. Dass er auch ganz anders kann, beweist er ebenso brillant in „The Zero Theorem“ von Terry Gilliam. Doch in „Big Eyes“ hopst er wie ein isolierter Irrwisch durch die Szenenbilder. Das hat der Regisseur zu verantworten. Ein Tim Burton, der nicht wusste, wie er diesen Film gestalten sollte. Das anrührende Spiel der Amy Adams und einige der Waltz-Kabinettstückchen wie die (tatsächlich geschehene) Selbstverteidigung des Walter Keane im Gerichtssaal in aufwändig ausgeschmückten Bildern lenken von der Konzeptlosigkeit des Werks ab. Die Geschichte um die Entstehung der Bilder mitsamt Urheberstreit geht bis Mitte der 1980er. Ein Gefühl für das Fortschreiten der Zeit wird dem Kinogänger kaum gegeben. Margaret’s Tochter Jane (Delaney Raye, Madeleine Arthur) wird erwachsen. Dies und wenige Einblendungen reichen nicht. Zu sehr stören die inszenatorischen Distanzen. Tim Burton, der selbst Liebhaber von Margaret Keane’s Bildern ist, wollte diesen Film, der mehr Stirnrunzeln als große Augen erzeugt, und hat sich keinen Gefallen getan.
    Sendscho
    Sendscho

    User folgen Lies die 5 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 9. Mai 2015
    Dieser Film lohnt sich einfach. Zeigt die einige interessante Mechanismen des Kunstmarkes auf. Kurzweilig, interessant, tolle Settings, gute Shots, starke Charakterentwicklung. Nicht von der schlechten Filmstarts-kritik abschrecken lassen.
    Succubius
    Succubius

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 15. Mai 2015
    Obwohl im Film immer wieder Große Augen zusehen waren, hatte man das Gefühl die eigenen wurden immer kleiner, beinahe hätte sich sogar der Vorhang geschlossen. Währe da nicht die Vorstellung von Christopher Waltz, der dafür sorgte, dass sich ab und an meine Augen, durch seine kuriose und übertriebene Darbietung, dem der Gemalten Kinder im Film, an Größe und Entgeisterung in nichts nachstanden.
    Antonio T.
    Antonio T.

    User folgen 3 Follower Lies die Kritik

    5,0
    Veröffentlicht am 20. Mai 2015
    Klasse Film....super gespielt von den Hauptdarstellern
    Luke H.
    Luke H.

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    4,5
    Veröffentlicht am 7. Februar 2016
    Meiner Meinung nach ist es ein Meisterwerk! Es ist eine ganz neue Art von Tim Burton, und genau das macht es so einzigartig. Super Schauspieler und super Story. Paar Kleinigkeiten gibt es zwar, daher auch nur 4,5 Sterne, aber diese sind echt gering. Für einen netten Abend genau das richtige! Selbst nach dem 2-mal angucken unterhaltsam.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 32 Follower Lies die 4 138 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 1. September 2017
    Der Meister des Skurrilen wird konventionell: eigentlich sind es nur ein paar wenige Kameragimmicks an manchen Stellen und eben die markanten Bilder mit den Augen die wirklich an Tim Burton erinnern, ansonsten wird auf geradliniger Weise ein solides Drama erzählt: eine junge Künstlerin gibt ihr Werkeln ab an ihren Mann der sich damit brüstet und den Ruhm einheimst, bis sie irgendwann den Mut hat aufzustehen und die Wahrheit zu sagen. Wie zu erwarten dabei: jeder Film in dem Christoph Waltz mitspielt wird automatisch zum Christoph Waltz Film. Schade daß er der Story nach wieder mal einen Kotzbrocken spielen muß, nichts desto trotz vereinnahmt er mit seinem ganzen Spiel und seiner ganzen Präsenz den Film, wobei das ja auch genau seiner Rolle entspricht: er gibt den großmäuligen Blender hinter dem seine Frau in den Schatten rückt. Langweilig ist der FIlm bei alledem nicht, aber eben auch frei von Überraschungen zumal der reale Verlauf relativ schlicht abzusehen ist. Trotzdem: Burton war immer schon ein guter Geschichtenerzähler und bringt halt diesmal eine Story die es wirklich gegeben hat. Nix verkehrt dran.   Fazit: Vielschichtiger Film, beinhaltend Ehedrama, Gerichtsfilm und Satrie auf die Auswertung von Kunst
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