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Das Bourne Vermächtnis
Durchschnitts-Wertung
3,5
473 Wertungen - 35 Kritiken
3% (1 Kritik)
26% (9 Kritiken)
23% (8 Kritiken)
26% (9 Kritiken)
17% (6 Kritiken)
6% (2 Kritiken)
Deine Meinung zu Das Bourne Vermächtnis ?

35 User-Kritiken

Max H.
Max H.

User folgen 28 Follower Lies die 153 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 19.09.12

Regisseur Tony Gilroy, so darf man ihn bei diesem Sequel nennen, hat ja anscheinend einen sturren Kopf. Er verprellt das Erfolgsgespann Greengrass/ Damon und macht seinem Ärger nochmals Luft, in dem er den Vorgänger als Verbrechen gegen die Göttlichkeit des Geschichtenerzählens anprangert. Nun, was Gilroy in "Das Bourne Vermächtnis" abliefert, stellt die Geschichte tatsächlich dermaßen in der Vordergrund, dass alles andere verfliegt. Leider auch die Zeit für Actionsequenzen. Mit fast völlig überarbeitetem Cast knüpft Tony Gilroy an das Fundament der Vorgänger an, was ihm als gelernten Drehbuchautor auch nicht schwer fällt. Vom Storytelling schafft er es für, wohlgemerkt Filmkenner, die Geschichte seines Films parallel zum "Bourne Ultimatum" ablaufen zu lassen und weitere Facetten zusätzlich zu seinem Eigenwerk gekonnt zu ergänzen. Das Ganze fordert neben Sitzfleisch, der übrigens erste Bourne über zwei Stunden, auch Geduld und Aufmerksamkeit. Die eingestreuten Querverweise auf die Vorgänger strecken das Gesamtkonzept allerdings gewaltig und es schleichen sich einige Längen ein. Sowieso macht sich der Regiewechsel in seiner Inszenierung deutlich bemerkbar. Zu Beginn setzt Gilroy eher auf Atmosphäre und strukturierte Handlung. Bestes Beispiel: Im Haus von Matha Shearing klingelt es, und sie bewegt sich in Erzählzeit und ohne Kürzung zur Tür. Vor allem im Vergleich zum "Bourne Ultimatum", der sich durch Adrenalin und schnellen Orts- und Tempowechsel ausgezeichnet hat, verändert sich der Film drastisch und das dürfte vielen Fans sauer aufstoßen. Actionsequenzen sind dagegen auch eher rar gesetzt, dann bleibt Protagonist Aaron Cross seinem Vorbild Jason Bourne aber treu, er handhabt Waffen ebenso souverän wie technische Hilfsmittel und gezielte Handgreiflichkeiten. Dass sich Gilroy ein wenig zu sehr in die Geschichte vertieft hat, merkt er am Ende aber anscheinend selber, folgt dann nämlich eine Verfolgungsjagd a la Bourne mit allem was dazu gehört, allerdings so abrupt und lang, das es beinah schon deplaziert wirkt. All diese Faktoren lassen zu dem Schluss kommen, dass man sich eher um einen eigenständigeren Film mit Bourne – Anleihen bemüht hat und dieser Teil wurde für Interessierte in Sachen Geheimdienste und dramatischen Verschwörungstheorien auch zur Zufriedenstellung gewährleistet, aber auch eben nicht wirklich mit größter Raffinesse. Somit wird der Film vermutlich jegliche Zielgruppen verfehlen, was sich Gilroy aber selbst zuzuschreiben hat. Der Cast ist mit Hollywood – Größen geschmückt. Jeremy Renner als Bourne – Nachfolger hat natürlich nun mehr Zeit seiner Rolle Charakter zu verleihen als seine seltenen Actioneinlagen zu demonstrieren. Aaron Cross wirkt erstaunlich launig und viel ironischer als Damon's Bourne. Er wirkt grundsympathisch und hilfsbereit gegenüber Doktorin Matha Shearing, die von Rachel Weisz verkörpert wird. Deren Rolle wirkt zu Beginn als "weiblicher Sidekick" beliebig, Weisz weiß jedoch mit ihrer Rolle umzugehen, holt das Maximale raus und komplettiert mit Renner ein gut aufgelegtes Paar. Edward Norton's Rolle ist in die internen Geheimdienstangelegenheiten eingebettet und hätte einer derarten Persönlichkeit nicht bedurft, er repräsentiert ganz einfach, ohne wahrlich aufzufallen, die intigren Behörden der amerikanischen Exekutive. Fazit: Tony Gilroy's "Bourne Vermächtnis" ist ein eigenständiger Film mit dem Hauch des "Bourne Ultimatum" im Rücken. Gegen den genialen und temporeicheren Vorgänger kann er sich aber vor allem in puncto kompromissloser Action nicht behaupten. Was bleibt, ist ein Mittelstück, das zwar ein wenig auf der Stelle tritt, aber ergänzende Muster webt. Gilroy wird damit den ein oder anderen Ungeduldigen verprellen und die Fangemeinschaften, die die Bourne – Triologie schon als Klassiker ansehen, spalten. Gilroy kann und muss wahrscheinlich auch, mit Blick auf folgende Kritiken und Einspielergebnisse, seine Sache aber wieder gutmachen. Denn mit einem interessanten Schlusspunkt seines Films und der Option Damon's, er könne sich für einen weiteren Bourne begeistern, lassen sich viele Szenarien durchspielen, auch die: Renner und Damon im vereinten Showdown, ein Erfolg in jeglicher Hinsicht.

nada-
nada-

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 11.12.13

Das nenne ich mal eine Motivation, die ich nachvollziehen kann. Die blauen und grünen Pillen sind neben den rosafarbenen auch meine Lieblinge. Und auch ich würde so ziemlich alles tun, um an Nachschub zu kommen. Ansonsten habe ich die meisten Handlungsweisen nicht so recht verstanden. Aus einem nicht klar ersichtlichen Grund wollen die Hintermänner die Junkies aus dem einen Programm allesamt ausradieren, um nicht aufzufliegen, setzen aber so ziemlich alles daran, das möglichst medienwirksam zu gestalten. Ich habe einen lila Pinguin vermisst. Das gibt einem Film jeweils eine farbige Note.

Hilde1983
Hilde1983

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 14.10.13

Gut gelungener Film, die Action ist handwerklich Top inszeniert, die Story gut durchdacht. Alle Darsteller liefern gekonnt das ab was man erwartet. ,

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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2,0lau
Veröffentlicht am 02.08.17

Folge vier der „Bourne“ Serie oder eigentständiges Spin-Off? Nun, er wäre gerne letzteres aber verstolpert diese Absicht bereits in den ersten paar Minuten. Wie eigenständig kann der Film sein wenn direkt am Anfang Szenen aus „Bourne 3“ noch mal aus einem anderen Blickwinkel präsentiert werden? Wäre an sich verzeihlich wenn nicht diese Szenen für den weiteren Ablauf relativ unerheblich sind. Das ist besonders schade weil die Ausgangslage eigentlich logisch ist: es ist absolut plausibel dass es Agenten geben soll die ähnlich wie Jason Bourne sind und ebenso macht es Sinn dass die Enthüllungen der Trilogie heftige Auswirkungen haben. Und mit Jeremy Renner als neuem Zentrum hat man auch ne solide, immer passende Wahl gefunden. Trotzdem aber enttäuscht der Film auf ganzer Linie was an zwei Gründen liegt: zum einen ergibt der Film kein vollständiges ganzes, entwirft zwar eigentlich einen brauchbaren Handlungsrahmen, aber zerfleddert darin unnötig. Edward Norton wird zu Beginn z.B. als treibende Kraft und starke Figur eingeführt, verschwindet dann aber ewig lange aus dem Film und hat dann am Ende kaum mehr zu tun als in dunklen Räumen auf und ab zu schreiten und böse Anweisungen zu bellen. Der zweite Punkt ist das Tempo: der Film beginnt ganz gemächlich und steigert sich nur ganz langsam, enthält endlose Dialogpassagen und befriedigt das Actionbedürfnis des Serienfans erst in den letzten paar Minuten bei einer rasanten Jagd (wobei die Ursprungsfilme pro Teil mehrere davon beinhalteten). Darstellerisch gibs wenig zu klagen, Renner und Weisz ergeben ein solides Team, auch die weiteren Figuren sind ordentlich gespielt. Aber was nützt das wenn sie dies in einem Film tun der im Keim lediglich die Story eines Junkies ist der auf der Suche nach seinem Stoff ist? Eben. Aufgeben sollte man die Serie nicht (ich denke in der Figur Aaron Cross steckt noch Potential, vor allem wenn man ihn mit Matt Damon verknüpfen würde), aber dass dieser hier ausreichend erfolgreich wird für eine weitere Runde darf stark bezweifelt werden. Fazit: Inhaltlich zwar vertretbar, aber leider sehr geschwätzig und über große Strecken schlichtweg langweilig!

Cursha
Cursha

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 01.08.17

Ich hab mir lange schwer getan mir den vierten Bourne Film anzuschauen und muss abschließend sagen ich hätte nichts verpasst, wenn ich ihn nicht geschaut hätte. Die Handlung ist zum wiederholten male nichts neues und auch einfach ausgelutscht. es kommt nichts neues hinzu, was die tollen ersten drei Teile nicht schon erzählt haben. Abgesehen davon, dass der Film nichts neues erzählt frage ich mich dann doch warum er so lange dauert, aber er wirkt so als wolle er nicht enden. Und dann ist die Handlung nicht mal richtig abgeschlossen. Jeremy Renner spielt den Part auch echt lustlos und man will ihm gar nicht folgen. Auch die anderen Darsteller sind zwar rund um Edward Norton, Rachel Weisz und Oscar Isaac toll besetzt, aber ebenso wenig interessant. Wenigstens die Aktion sieht toll aus und auch die Kamera find ich wieder super.

gunner23
gunner23

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 20.12.13

Der Film besteht zum Großteil aus viel Gerede gepaart mit einigen Naturszenen von National Geographic am Anfang und aus einer endlos langen Verfolgungsjagd am Ende. Der Film fängt gut an, ist jedoch gerade zu Beginn sehr langatmig, da viel geredet wird. Im Übrigen muss man sehr konzentriert zuhören weil das Gesagte intellektuell nur schwer verständlich ist. Nach 40 Minuten kommt der Film in Fahrt und bietet gute Action - knüpft, anders als erwartet, nahtlos an seine Vorgänger mit Matt Damon an. Ich hab ich den Verdacht, dass der Regisseur während der Dreharbeiten keine Lust mehr hatte und sein Werk so schnell wie möglich zu Ende bringen wollte. Das sehr schwache Ende lässt sich anders nicht erklären. Eine 15 minütige Verfolgungsjagd?! So endet der Film?? Schade..., denn bis dato war "Das Bourne Vermächtnis" ein würdiger Nachfolger - Ein gutes Beispiel dafür das das Ende eines Films mit das wichtigste überhaupt ist. Der träge Beginn und das schwache Ende vermiesen einen gut choreographierten Actionfilm.

nimbus1234
nimbus1234

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3,0solide
Veröffentlicht am 23.11.13

Hmm, so ein Vermächtnis braucht Bourne wohl nicht. Aufnahmetechnisch gut gemacht, aber ich als Zuschauer wurde die ersten 90 Minuten zu wenig mitgenommen (2 Sterne). Danach wurde es besser und das was Bourne ausmacht, als Zuschauer mitendrin im Geschehen zu sein und den Mächtigen mit Ihrer bombastischen Überwachungstechnik immer ein Schritt vorraus zu sein, wurde ganz ordentlich umgesetzt (4 Sterne). Ich werde irgendwann die Triologie nochmal anschauen, das Vermächtnis bleibt dann in der Schublade.

SLAVERONE
SLAVERONE

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4,0stark
Veröffentlicht am 02.07.13

James Bond hat Charme und hat so einige Frauen an seiner Seite, aber Mr. Bourne hat etwas mehr Action zu bieten. Er fragt nicht lange und Erledigt die Gegner auf seine Art und Weise. Auch wenn der Schauspieler Matt Damon im 4. Teil nicht mehr dabei ist, kann der neue Bourne das gleiche bieten. Eine gelungende Fortsetzung der Reihe und für alle die Agenten werden wollen, ein Pflichtfilm.

Pato18
Pato18

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3,0solide
Veröffentlicht am 29.05.13

"Das Bourne Vermächtnis" ist leider nicht so gut wie seine vorgänger geworden...der vierte teil versucht an den letzten teilen anzuknüpfen tut dies meiner meinung nach nicht stark genug! positiv zu erwähnen sind wieder mal die gelungene action und die spannung wobei diese durch die länge dieses films am ende ein bisschen abnimmt!

Ursula B.
Ursula B.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 07.04.13

Es ist ein interessantes in sich Zusammenspiel. Sobald man merkt, das Jeremie nicht als Ersatz von Matt eingesetzt wird, sondern eine eigenständige Persönlichkeit ist kann man sich schon auf den 5 Teil freuen. Da davon ausgegangen werden kann, das sich die beiden Herren begegnen werden um gegen ihre " Erzeuger" vorzugehen. Freue mich!

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